Stacheldrahtromantik

Aber keinen Mais

Wir heute in der Pizzeria, warten auf die Bedienung.

Hinter mir, also in Tobis Blickfeld, nimmt ein einzelner Herr Platz. Und pfeift vor sich hin. Tobi erstarrt. Pfeifen ist nämlich verboten. Nervt andere Menschen ungemein. Zum Glück hörte er recht schnell wieder auf, nachdem Tobi ihn erbarmungslos fixierte. Zum Glück für mich, denn sonst wäre die Pizza gegessen gewesen. Quasi.

Die Bedienung tritt zu besagtem Herrn an den Tisch und fragt, ob er schon was zu trinken bestellen möchte. Möchte er. Ob sie noch andere Weine haben, aber ganze Flaschen, als die in der Karte. Die Bedienung verneint. Er: Wirklich nicht? Bedienung: Nein, ganz sicher. Er: Na gut, sie müssen es ja wissen. Und bestellt einen Weißwein. Die Bedienung zieht ab.

Ich wittere was. Könnte spannend werden.

Wir bestellen unsere Pizza, die Bedienung geht an den Nachbartisch.

Er: Ich möchte ein Steak, ohne Gemüse. Und den Salat extra und nicht auf dem gleichen Teller. Und ohne Dressing. Statt dessen Essig und Öl extra. Und viel Brot dazu. 4-6 Scheiben. Und das Steak erst, wenn ich den Salat ganz aufgegessen habe. Das hat letztes Mal nicht geklappt.

Mir fällt die Kinnlade runter, meine Ohren wachsen nach hinten. Tobi plappert vor mir rum, ich winke ab.

Er: Und keinen Mais!

Und hey, das klappt alles. Er scheint zufrieden. Läuft während des Essens noch mal los, um auf Rotwein umzusteigen.

Während wir auf die Rechnung warten, wird er fertig und möchte sich nun entspannen. Er wünscht, dass man den Fernseher anstellt, ZDF, da läuft Fußball. Der Fernseher wird angestellt, aber der falsche Kanal. Er läuft an die Theke und regelt das. Dann setzt er sich an einen anderen Tisch, weil er von dort aus besser sehen kann. Und lässt sich die Fernbedienung bringen.

Als wir gehen, ist er dabei die Kanäle umzusortieren. Ich wünsche der Bedienung noch viel Spaß.

Rückblick

Während ich heute Morgen broccoliauflaufkochend aus dem Küchenfenster blickte, stieg neben der Häuserreihe vor uns ein eindeutig müder Mann aus dem Auto.
Das Haus dort wird umgebaut, schon seit Wochen. Und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

In diesem Moment konnte ich so gut nachvollziehen, wie er sich gerade fühlte. Vor 11 Jahren war ich in einer ähnlichen Situation.
Ein Jahr lang wurde das Geburtshaus meiner Mutter umgebaut, verschönert, angebaut, eingerissen, abgetragen und aufgebaut.
Wir haben dort jedes Wochenende, manchmal auch nach Feierabend, in Dreck und Schutt gewerkelt, versucht dem Chaos Herr zu werden. Grobmotorische Arbeiten konnten ohne Aufsicht erledigt werden. Aber selbst unsere “Anmal”künste waren dem richtigen Maler nicht ausreichend und er arbeitete noch mal nach.
In erster Linie waren wir (mein bester Papa und ich) für den Abtransport von allem was anfiel zuständig. Und das war viel. Zuerst wurde der Haushalt meiner Oma aufgelöst und anschließend Wände eingerissen, Fußböden aufgerissen, Bäder abgerissen, Schuppen umgekippt.
An jedem Wochenende an dem wir Müll ab- und Baustoffe antransportierten, dachten wir, dass es jetzt weniger werden würde, ja müssen würde, denn woher sollte denn noch mehr Müll kommen. Aber die Berge wuchsen an jedem Wochenende wieder unermüdlich an.

Ja und an das musste ich heute Morgen denken, als der müde Mann aus dem Auto stieg, um in sein staubiges Heim zu verschwinden.

Aber alles hat seine Zeit und hey, es hat sich gelohnt! Zumindest kann man in der aus Staub geborenen Küche prima süße Calzone mit Kirschen backen, wie uns gestern mal wieder demonstriert wurde.

Blogputz nach dem Urlaub

So, heute wurde hier kräftig aufgeräumt. Zum Glück hab ich ja “Jemanden” der das kann.

Old Broom
Creative Commons License photo credit: flowolf

Mitten im Urlaub hatte ich nämlich keinen Zugriff mehr auf mein Blog. Und der Support konnte mir nicht weiter helfen, ich hatte gehofft, es liegt am Webspace. Tat es aber nicht. Blöde Sache. Und komisch, dass sowas passiert, wenn man gar nichts dran schraubt.

So haben wir uns heute den ganzen Vormittag um das Problem gekümmert, den Spielverderber gefunden und noch ein paar andere Spinnweben entfernt. Jetzt hakt es noch an einer Stelle, aber die sollte sich nicht weiter bemerkbar machen. Doof, wenn man Plugins installiert hat, die nicht weiter gepflegt werden und dann einfach nicht mehr gehen.

Nun sind in den alten Urlauben die Bildergallerien noch kaputt, das muss ich bei Gelegenheit in Ordnung bringen.

Apropos Urlaub… der Rügen-Urlaub ist heute auch online gegangen.

Unser fast neuer Mitbewohner

Ich wollte doch schon seit ein paar Wochen über ihn bloggen, aber entweder war es zu schön und ich musste draußen sein (eher selten) oder es hat geregnet und ich hatte keine Lust.
Heute war es erst schön und wir waren draußen, jetzt regnet es, aber nicht so viel, um keine Lust zu haben. Also:

Der große Dyson (nun schon mehrere Jahre erfolgreich auf dem Buckel) hat einen kleinen Bruder bekommen. Und das kam so: ich hab so lange genervt, bis Tobi gesagt hat, ich soll ihn bestellen und ich habe schneller zu Amazon geklickt, als Tobi sagen konnte, dass er das nur im Spaß gesagt hat. Und dann war er da.

Jetzt hab ich es nämlich mit Dreck auf zwei Etagen zu tun und der Hundi ist auch ab und zu mal da. Dreck mag ich nicht und den Hundi schert das nicht. Jedes Mal den großen Dyson die Treppe runter schleppen, Kabel ausrollen, Stecker rein, drei Minuten durchs Wohnzimmer gehuscht und dann alles wieder rückwärts, da hatte ich schon schnell keine Lust drauf.

Akkusauger wär ja was, aber wer die Dinger kennt, der weiß, dass die im Allgemeinen nix taugen. Im Allgemeinen, denn da kam mir irgendein Blogpost unter die Augen (man möge mir verzeihen, dass ich vergessen habe wer das war) und ich realisierte, dass es ja auch tatsächlich Akkusauger von Dyson gibt. Der Firma mit Nerdfaktor, mit den schön aussehenden Haushaltsgeräten, die auch noch was taugen. Habt ihr eure Hände in einer öffentlichen Toilette nach dem Waschen schon mal in einen Dyson Airblade gehalten? Dann wisst ihr, wovon ich rede.

Jedenfalls war ich sofort Feuer und Flamme für so einen Akkusauger und habe genervt bis – siehe oben.

Isser nicht wunderschön? Hach!

Ich habe die teuerste größte Version Dyson DC35 mit langen Saugrohr ausgesucht, eben weil ich ihn als Ministaubsauger für den Boden benutzen will. Es gibt auch noch andere Versionen, die dann nur Sauger mit kleinem Aufsatz vorne sind.

Und er ist extrem wendig, so dass man überall drunter und dran kommt. Die Düse kann nämlich in fast alle Himmelsrichtungen verdreht werden.

Der saugt wirklich was weg, das glaubt man nicht. Der Akku soll für ca. 15 Minuten halten, auf der Turbostufe für 6. Turbo brauche ich selten und bisher habe ich auch den Akku noch nicht zur Aufgabe bewegt. Für den wöchentlichen Großputz wird natürlich der Große genommen. Aber um jeden Tag mal Fusseln und Krümel zu beseitigen, möchte ich den Kleinen nicht mehr missen.

Aufgehoben ist er auch prima in seiner Ladestation. Das ist kein Gefummel und Gefriemel, damit der Sauger dort hält, der wird einfach in die Führung gesteckt, runter geklappt und schon ist er eingerastet.

Ein bisschen Zubehör ist auch noch dabei, alles an der Ladestation untergebracht.

Ach ja, schön so ein Putzfimmel. :-)

Es gibt einen neuen

Ruthe…

Pizza! Eine Fotodokumentation

Gestern war wieder mal Pizzatag. Und am meisten macht das draußen auf der Terrasse Spaß, denn ein bisschen Platz braucht man schon. Und ein wenig Gematsche gibt das auch (jedenfalls bei Chefkoch Tobias).

Aber gestern war das Wetter optimal für einen Pizzatag.

Den Teig hatte ich schon bei der letzten Aktion zubereitet und in Portionen eingefroren. Nur noch auftauen und fertig.

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Dann wird geschnibbelt und eine leckere Tomatensoße gemacht und noch vorher wird der Pizzaofen aufgestellt und auf maximaler Temperatur angestellt.

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Und der Teig wird schon mal ausgerollt, bevor man alles nach draußen befördert.

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Dann geht es los. So ordentlich sieht es nur in den ersten zwei Minuten aus. Man beachte das Handy, das aber zum Glück nicht auf der Pizza gelandet ist.

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Fertig zum Backen und ab in auf in den Ofen.

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Warten bis Rauchschwaden aufsteigen und fertig. Ja, ich mag Silberzwiebeln auf meiner Pizza!

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Und Pizzabrot geht auch.

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Hunger?

Hund minus Flokati

Den kennt ihr, ja?

110703 Lüneburg Hund 021

Also den rechts, den Kleinen.

Und den?

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Oder so?

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Und das kam so.

Sieht er nicht klasse aus? Aber unten drunter ist noch genau der Selbe, auch wenn man es nicht erwartet. ;-)

Gesammelte Werke

Weil es die Juppi zum Gackern gebracht hat, der nächste Schwung frisch (oder auch schon nicht mehr ganz so) aus Twitter…

  1. Wurfschuh Bürger! Wenn ihr euch auf den Kopf stellt, seht ihr in Merkels Gesicht ein Lächeln! ;-) from web
  2. hoellejawohl Weichhörnchen, Reichhörnchen, Deichhörnchen und Bisgleichhörnchen. from Twitter for iPhone
  3. gallenbitter Zum Aufstehen eine schwarze Nespresso Kapsel »Mordor Hochland«. from Osfoora HD
  4. NichtVegetarier Kochfeld_3.exe wurde wegen eines Systemfehlers beendet, bitte starten sie ihre Wohnung neu. from Echofon
  5. gallenbitter Tagesprogramm: Eine Sportart erfinden, bei der Ihr nicht abnehmt, aber ich reich werde… irgendwas mit Stöcken vielleicht… from Osfoora HD
  6. BunterKneten Liebe Twitterer, wenn man gehasst wird, hasst man immer zumindest ein bisschen zurück. Liebste Grüße, Euer Montag from web
  7. sub_opti Sub_opti-besser: ich dachte, das Geräusch käme von meinen Bronchien, habe die Luft angehalten, das Geräusch war noch da. Gott sei dank. from Seesmic
  8. frau_gas Mein Hund denkt, wenn er sich nur langsam genug bewegt, würde ich nicht merken, wie er neben mir auf’s Sofa klettert. Und er hat recht. from Twitter for iPad
  9. Vergraemer Sekundenschlaf beim Square Dance – die unterschätzte Gefahr. from TwitBird iPad
  10. zynaesthesie Büromüsli: Tastatur ausschütteln, drei Esslöffel Milch from TweetDeck
  11. NichtVegetarier Lebensmittelabschneidgefährte from Echofon
  12. Cynx Die Generation FAX zur Verzweiflung bringen? Eine Seite versenden und "Seite 2/2" darauf notieren. from TweetDeck
  13. maltewelding Nieselregen: die Angela Merkel unter den Wettern from web
  14. Muermel Wenn ich jetzt los robbe, bin ich morgen pünktlich auf Arbeit, ohne unter meiner Bettdecke hervor kommen zu müssen. from Twitter for iPhone
  15. hoellejawohl RT @murkeleien: protipp: immer ein übergewichtiges pony dabei haben, und schon wirkt man grazil wie eine elfe. from Flipboard
  16. this quote was generated by twtQuote

Keine Lust zum Rechnen

Ich betrat gestern den Supermarkt vor zwei etwa 13-Jährigen und bekam ein paar Fetzen ihres Gesprächs mit.

Sie hatten einen bestimmten Geldbetrag dabei und wollten ein bisschen einkaufen. Einer der Jungen meinte dann, er hätte nun zwei (!) Teile und er hätte keine Lust das zusammen zu rechnen. Erstauntes Smiley 

Er ging dann an die Kasse, bezahlte die zwei Teile, versteckte sie am Ausgang, betrat wieder den Supermarkt und kaufte sich vom übrig gebliebenen Geld eine Dose Cola und sammelte seine zwei versteckten Teile wieder ein.

Soll ich das jetzt clever finden oder zusammenbrechen. Ich glaube letzteres.

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