Diese ganze Olympia 2008 lässt mich ja relativ kalt, aber jetzt kam eine Nachricht, über die ich mich echt freue:
der südafrikanische Sprinter Oscar Pistorius, der sich selber “the fastest thing on no legs” nennt, darf bei Olympia starten.

Oscar Pistorius kam ohne Wadenbeine zur Welt und läuft mit Hightech-Prothesen, sog. Cheetahs. Und damit wollte er bei Olympia starten.

Der Leichtathletik Weltverband IAAF hatte den Start verwehrt, weil er mit seinen Cheetahs angeblich einen beträchtlichen mechanischen Vorteil gegenüber den nicht behinderten Läufern hätte.
Das hat nun der Internationale Sportgerichtshof CAS angezweifelt und hob die Entscheidung des IAAF auf.

Fair geht es doch da sowieso nicht mehr zu. Nach den ganzen Doping-Affären, haben diese großen Veranstaltungen doch irgendwie einen schalen Beigeschmack bekommen.
Und deshalb finde ich es absolut OK, wenn man einen behinderten Sprinter dort starten lässt. EPO gegen Cheetah.

Mehr dazu gibt es bei Quarks & Co und bei Welt Online