Juni 2008

Schwarzweiß

Vorhin vorm Blumenladen.

Sie greift in einen Eimer, zieht einen Blumenstrauß heraus uns sieht ihn fragend an.
Er: “Nee, der ist zu farbenfroh.”

:shock:

Weg damit

Zufällig bin ich über eine Seite gestolpert, die mir ruckzuck ein paar Euronen eingebracht hat:

Momox

Bei Momox hab ich meine ollen CD-Ladenhüter verkauft, die ich nicht mal bei ebay losgeworden bin. Ruckzuck ging das, Nummer eingetippt, gestern verschickt, heute Morgen hab ich schon die Mail bekommen, dass meine Sendung geprüft wurde und alles akzeptiert wurde und in den nächsten Tagen hab ich dann das Geld auf meinem Konto. Prima!

Nun erwartet keine Höchstpreise, teilweise hab ich nur 30 Cent bekommen, aber der Kram stand hier doch nur rum und hat Staub angesetzt. Wieder ein kleiner Berg abgearbeitet.

Und was ich total super finde: die tragen sogar die Portokosten. Ja, man braucht für den Versand nichts bezahlen.

Momentan nehmen sie CDs, DVDs und Spiele, aber ab August auch Bücher.

Gute Sache!

Ich bin ein Tracki

Ein waaas? :mrgreen:

Meine Vorliebe für Männerspielzeug ist ja bekannt. Und ein glücklicher Zufall hat mich dann dazu gebracht, mir endlich etwas zu kaufen, das schon seit bestimmt einem Jahr auf meinem Amazon-Wunschzettel dümpelt. Zwar von einem anderen Hersteller, aber im Grunde schon das gleiche, nämlich ein GPS-Tracker. Genau genommen ein GPS-Empfänger inklusive Datenlogger. Also ganz genau das hier, den Wintec WBT 201:

Und was der genau macht ist Folgendes: Er loggt den aktuellen Standort. In welchem Intervall kann man einstellen. Oder von der Fortbewegungsgeschwindigkeit abhängig machen. Einstellen kann man sowieso ganz viel, aber wenn man die Voreinstellungen benutzt, macht man auch nichts falsch.

Die technischen Details spare ich mir, die kann man in dem Link nachlesen.

Wozu braucht man das? Man kann das Teil z.B. auf einer Fahrradtour mit sich führen und der Verwandtschaft dann ganz genau zeigen, wo man war. Man kann sogar auslesen, wann und wo man wie schnell war. Oder wie hoch. Und den Track kann man sich dann beispielsweise in Google Maps anzeigen lassen, wie hier.

Oder, und dafür hatte ich es mir eigentlich ausgeguckt, man geotaggt seine Fotos.
Wenn man mit der Digiknipse Fotos macht, haben die ja ein Exif integriert. Und dann kann man anhand des Datums und der Uhrzeit mit dem Tracker abgleichen, wo man die Fotos aufgenommen hat. Sollten Kamera und Logger nicht zeitgleich gehen, kann man das in der Software noch abgleichen.
Die Längen- und Breitengrade werden dann auch im Exif hinterlegt und gehören so mit zum Foto. Daraus kann man dann z.B. für Google Earth oder Maps Karten erstellen. Wie z.B. hier.

Mir fallen bestimmt im Laufe der Zeit noch etliche Möglichkeiten ein, das Ding zu nutzen. Jedenfalls bin ich ziemlich begeistert davon, wie gut das klappt.
Der Tracker ist etwa streichholzschachtelgroß und muss keinen “Sichtkontakt” zum Himmel haben. Im Urlaub war er immer im Rucksack. Der Akku hält gut durch, einen 10-Stunden-Tag hat er locker mitgemacht. Geladen werden kann er über USB, bzw. über den Adapter am Zigarettenanzünder im Auto oder an einer Steckdose.
Nicht vergessen darf man, dass man sich über Bluetooth z.B. auch mit einem Pocket PC verbinden kann, für den er als normaler GPS-Empfänger dient.
Wir haben bei der Arbeit TomTom mit einer SiRF-GPS-Maus laufen und hatten im Vergleich mit dem Wintec Empfänger wesentlich bessere Ergebnisse, was bekannte Standorte betrifft. Außerdem darf die SiRF-Maus niemals nicht den Himmel verlieren, dann ist Ende.
Um Strom zu sparen, kann man Bluetooth aus stellen, wenn man es nicht braucht. Die Bedienung ist überhaupt kinderleicht. Zwei Knöpfe reichen, man muss ja nicht viel machen. An und aus, Bluetooth an und aus, neuen Track beginnen, einen markanten Punkt markieren. Ich glaube, das war es schon.

Einen Schwachpunkt hat das Gadget aber dann doch: die Software. Man kann sich dran gewöhnen, aber schön ist was Anderes. Und da ich das auch in diversen Foren und Blogs gelesen habe, bin ich wohl nicht einfach nur zu blond. Es ist nicht so, dass man gar nicht damit zurecht kommt, aber man muss sich ein bisschen reinfummeln. Gewöhnungsbedürftig.

Trotzdem bin ich absolut zufrieden und habe am Gerät selber überhaupt nichts auszusetzen. 1A!

Shop-Eröffnung

Nun ist es so weit, mein kleiner Glasperlenschmuckshop ist eröffnet.

Irgendwann hat man selbst als Seltenperler so viel Schmuck, dass man nicht alle Perlen für sich selber verarbeiten kann. Oder man möchte einfach mal eine Technik ausprobieren, die entstandenen Perlen sind zwar grundsätzlich OK, aber nicht das, was man selber tragen würde. Und solche Sachen möchte ich ab und zu an (hoffentlich) nette Menschen abgeben.

Den Shop erreicht ihr über den Button links in der Navigation oder – und nur heute und einmalig und nur für euch -  über diesen Link: kobalts-Perlenshop.

Wenn ihr irgendwelche Ungereimtheiten entdeckt, wäre es nett, wenn ihr mir Bescheid gebt und mich nicht gleich auf 500.000 € verklagt. :mrgreen:

So, nun habe ich viel gebastelt, real und virtuell und kann endlich auch mal wieder ein paar Perlen machen, hoffe ich.

Vielen Dank an Tobi für die Umsetzung (“Ich würde ja doch noch auf den Drupal-Shop umsteigen…”) und meinen Papa für den Betatest. Ich werde euch Sonderkonditionen einräumen. Big Grin

Urlaubsbericht

Weder Kosten, noch Mühen und schon gar keine Zeit habe ich gescheut, um den Bericht von zwei Tagen Leipzig und drei Tagen Dresden fertig zu stellen.

Weil ich es nicht so mitten hier im Blog haben wollte, habe ich es ein wenig ausgelagert. Zu erreichen ist das Ganze oben rechts, dort wo der Urlaub-Button ist.

Aber ich mache es euch auch ein bisschen leichter:

Leipzig-Dresden 2008

Leipzig Mo, 02.06.2008

Leipzig Di, 03.06.2008

Dresden Mi, 04.06.2008

Dresden Do, 05.06.2008

Dresden Fr, 06.06.2008

Ein Fluch…

…muss auf uns liegen.

Auch im Hotel in Dresden gibt es kein Internet. Grade kaputt, wird erst nächste Woche repariert. Was soll man dazu noch sagen? Angry

Und per Mail bin ich grade nicht erreichbar. Die Postfächer sind so voll von Spam, da komme ich mobil nicht gegen an. Muss zu Hause erst der Spamfilter drüber.

Aber sonst geht es uns gut, wir haben schon viel gesehen und grade wieder einen Hotspot aufgetan.
Morgen geht es dann wieder kulturell weiter. Straffes Programm. Jetzt müssen wir nur noch die Füße schonen.

Endlich

Das ist ja wieder gründlich in die Hose gegangen. Aber was sollte man schon erwarten von “denen”.

Bei der Wahl unseres Hotels in Leipzig, habe ich darauf geachtet, dass wir einen T-Mobile Hotspot haben. Den haben wir nämlich beide in unserem Vertrag mit drin. Und wenn man das schon das ganze Jahr bezahlt, dann will man das doch auch mal nutzen, wenn man unterwegs ist.

Das erste, was wir an der Rezeption mitbekommen haben, ist dass die Dame grade den Stecker gezogen hatte. Hotspot kaputt. Das Hotel ist nicht Schuld, sondern bei T-irgendwas liegt ein Fehler vor. Und den haben sie auch an unserem zweiten Aufenthaltstag nicht beheben können. Crying

Nun sitzen wir grade in einer Kneipe mit kostenlosem W-LAN, nudelgesättigt, und sind (beide Notebooks dabei) erst mal übers Internet hergefallen. Hach, tut das gut. Big Grin

Und morgen fahren wir weiter nach Dresden. Da haben wir auch Internet im Hotel. Nicht von der T-Fraktion, deshalb könnte es auch klappen. Happy

Ach so ja, Leipzig gefällt uns gut.

Erledigt

Meine Sporteinheit für heute habe ich dann auch mal gleich ganz früh erledigt:

2008-06-01 Statistik

2008-06-01 Hoehenprofil

Biowecker

Nachdem mich zuerst die Vögel schon ein wenig wachgesungen hatten (5:15 Uhr Ortszeit), war ich dann richtig wach, als sich irgendwas in den Bäumen gegenüber von meinem Schlafzimmer nicht vogelartig bewegte.

Vorsichtig griff ich zur Brille und schlich zum Fenster, um dann eine ganze Weile einem Eichhörnchen beim Abgrasen der Bäume nach seinem Frühstück zusehen zu können. Die sind aber auch was flink, diese kleinen Dinger.

Danach saß es kurz sinnierend auf dem Zaun, um dann sehr zielstrebig über die Straße und in ein anderes Wohngebiet zu flitzen.

Ins Bett wollte ich jetzt auch nicht mehr. Und nun gibt es erst mal einen Cappu.

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