Ja, hier ist echt wenig los in der letzten Zeit. Das liegt daran, dass ich Urlaub habe. Klar, oder?

Das letzte Wochenende (eigentlich Donnerstag bis Montag Mittag), war wieder mal Computerzeit. Wenn man sonst nix zu tun hat.
Nach 7,5 Jahren hat Tobi mich endlich so weit gehabt, dass ich von allein behauptet habe, einen Server zu brauchen. Hätte ich gewusst, was auf mich zukommt…

Mit meinen NDAS-Laufwerken (die Dinger, die schon mal alle Daten in mein Netz lieferten, ohne dass ein spezieller Rechner an sein musste), war ja schon der erste Schritt getan, mich quasi anzufixen. Immer auf alle Daten zugreifen können ist schon toll. Aber ein richtiger Server hat ja noch mehr Vorteile.

Zwei Vorgaben hatte ich allerdings: er sollte wenig Strom verbrauchen und möglichst leise sein. Also Internet durchforsten, Komponenten auswählen, bestellen, bekommen, in meinen Aufnahme-Rechner-Tower einbauen, Software drauf, fertig. Soweit meine Vorstellung. Bis auf fertig war das auch soweit realistisch. Das war dann der späte Donnerstagnachmittag. Ich dachte, nu isses gleich soweit, alles fertig, wir machen die Kiste an und gucken ein paar Folgen Akte X. Weit gefehlt, ganz weit.

Dann ging es erst richtig los. Ich erspare euch die Einzelheiten. Zwischendurch war ich so weit, dass ich am liebsten meine NDAS wieder angeschlossen hätte. Freitag ist Tobi freiwillig ganz früh aufgestanden, damit wir alles schaffen. Samstagmorgen hätte ich Feuer speien können. Da stehe ich immer um 7 Uhr auf, erledige "meine Internet-Tätigkeiten des frühen Morgens" und wecke Tobi dann um 9 Uhr. Gewöhnlich. Diesmal hab ich mich um acht ins Schlafzimmer getrollt und mich ausgeweint, was alles nicht geht und Tobi zum erneuten frühen Aufstehen überredet.
Ab Sonntagmorgen war ich dann soweit beschwichtigt. Am Montag mochte ich meinen Server dann schon ganz gern. Und jetzt geb ich ihn nicht mehr her. So.

Warum das alles so lange gedauert hat? Weil ich ganz genaue Vorstellungen habe, wie etwas zu funktionieren hat und mich ungern auf Kompromisse einlasse. Und weil der Aufbau eines gemeinsamen virtuellen Netzwerks von Tobi und mir mehr als hakelig war, aber das war nun etwas, was Mann sich in den Kopf gesetzt hatte. Außerdem haben wir zum Schluss auch noch umgebaut, der Server steht jetzt in einem anderen Zimmer. Und zwischendurch hat uns mein einer Monitor, bzw. der Grafikkartentreiber längere Zeit Nerven gekostet.
Wir waren zwischendurch einkaufen, mindestens einmal spazieren, haben Sonntag Sport gemacht und waren Samstag erst essen und dann zum genialen Ärzte-Konzert (pflegeleicht – evil – süüüß).

Und nun kann ich von überall (wo es Internet gibt) mit meinem Notebook auf meinen Server zu Hause und mit meinem Outlook arbeiten oder meine Fernsehaufnahmen programmieren. Oder sonstwas machen, was ich jetzt noch nicht mal ahne.
Braucht ihr nicht? Ich brauch’s. Big Grin