September 2008

Rückblick 090829

So ein Tag Symposium ist anstrengend, weil man das Rumsitzen und Zuhören nicht gewöhnt ist. Heißt das gewohnt oder gewöhnt? Und mich auf den Link beziehend möchte ich betonen: es nennt sich wirklich Symposium, aber wir haben definitiv keinen einzigen Schluck Wein getrunken und gemütlich ist das in so einem Hörsaal auch eher weniger. Was weiß ich, wer sich die wichtigen Namen ausdenkt. Der sollte vorher mal im Wiki nachschlagen.

Es wird nicht einfacher, wenn den ganzen Tag Englisch gesprochen wird.

Und überhaupt nicht einfacher wird es dann, wenn osteuropäische Muttersprachler stockend Englisch sprechen. Manchmal saß ich da und fragte mich, in welcher Sprache das grade da vorne abging. Zum Glück ging es nicht nur mir so.

Ein bisschen lustig ist es, wenn die Deutschen dann zwischendurch mal auf deutsche Wörter zurückgreifen. Oder so falsch Englisch sprechen, dass ich denken, dass ich den Vortrag auch hätte halten können.

Um nach 18 Uhr ist Weimar schon so dunkel, dass man keine Fotos mehr machen kann.

Dafür wird Weimar mir als Stadt der plärrenden Kinder in Erinnerung bleiben. Überall Geheule, Geschrei, Hysterie. Ich glaube, es ist gut, dass ich mich aus dem Kinderkriegen rausgehalten habe. Für beide Seiten.

Das Schiller-Museum sollte man nicht für Dienstag einplanen. Da haben die nämlich Ruhetag. Und nach 18 Uhr ist sowieso zu. Also für Symposianten eigentlich ausgeschlossen.

Aber wenn man Zeit hätte und nicht so geschafft wär, dann wäre Weimar bestimmt schön. Mal sehen, ob ich nicht noch irgendwas von Goethe oder Schiller zu sehen bekomme. Die Fürstengruft ist ja auch nur bis 18 Uhr offen. Dabei fand ich das mit dem Schiller-Schädel so spannend. Zufällig hatte ich die MDR-Reportage über die Untersuchung gesehen.

Sag ich doch, dass Dienstreisen kein Urlaub sind.

Eine Reise, die ist lustig

Ist das genial? Egal wo ich bin, mein Internet habe ich dabei.

Außer natürlich in der Bahn. :-/

Unterwegs war ich heute in Regionalbahnen. In Regionalbahnen reist man ohne Gepäck. Das sagen jedenfalls die Planer. Die Kunden sehen das ein wenig anders und schon ist das Chaos perfekt. Große Koffer sind sowieso nicht bahntauglich. Das merkt man spätestens dann, wenn man im Gang Gegenverkehr hat. Das Trolleyding will sich wegen seiner Breite ja schon mal nicht hinterher ziehen lassen, also muss man das umständlich längs hinter sich her schleifen. Wenn sich dann zwei Koffermenschen auf der Suche nach einem Sitzplatz und einem Rastplatz fürs Gepäck begegnen, wird es spannend. Entweder gibt es auf einer Seite einen Rückzug bis in den Vorwagen, wie ich das Ding jetzt mal in Ermangelung des richtigen Namens nenne oder einer quetscht sich zu zwei bereits sitzenden Passagieren in die Sitze. Der Riesenkoffer muss dann noch vom Kofferträger (Kofferhintersichherschleifer wäre eigentlich richtiger) Nr. 2 inklusive seines eigenen Gepäcks überwunden werden.
Schöne Episoden waren das heute. Ich hatte jedenfalls alles in meinen kleinsten Trolley gepresst. Ich kenn schließlich Bahnreisen.

Nun sind wohl am Sonntagnachmittag die Züge sehr voll, was die Bahn allerdings nicht dazu veranlasst, längere Züge einzusetzen. Ja, ich weiß, die Bahnsteige sind nicht lang genug, deshalb geht das nicht. Aber ich saß heute in einem Kurzzug, der aus allen Nähten platze. Den kann man doch wohl sicher upgraden, oder?

Eine schöne Geschichte war dann auch, als sich die freundliche (ja, die war wirklich ausgesprochen gut gelaunt) Servierkraft mit ihren Kaffeewägelchen durch die Menge schob, die schon vorher kaum wusste, wo sie mit sich hin sollte. Aber Menschen sind komprimierbar, stelle ich immer wieder fest. Irgendwie war das Kaffeewägelchen der Brüller, denn es gab Kaffe und – jetzt kommt der Höhepunkt – Schwarzwälderkirschtorte. Juchu! Da hatten alle drauf gewartet. Besonders die, die zwischen den Sitzen standen, die Beine rechts und links vom Gepäck. Was könnte in der Situation schöner sein, als links ein Tässchen Kaffee, rechts ein Stückchen Schwarzwälderkirsch in der Hand.
Als das Wägelchen bei uns ankam, verlor die gute Frau doch glatt die Kontrolle über ihre Beine und landete bei einem Opa auf dem Schoß. Der nahm es gut gelaunt. Und zum Glück auch seine Angetraute. Oder sie machte nur gute Miene zum bösen Spiel und Opa bekam zu Hause die Hucke voll. Dabei war er absolut unschuldig, ich war Zeuge.

Aber irgendwann ist auch die schönste Bahnfahrt vorbei.

Mein Trolley hat den Weg über die gepflasterten Straßen 2 km zum Hotel gut überstanden, das Wetter ist herrlich und jetzt werde ich mir mal die Stadt von Goethe und Schiller noch ein wenig ansehen.

Das war ja einfach

Ich hab ja grade drei Monate so ein Zusatzpack für meinen Mobilfunkvertrag, um eine mobile Internet-Flatrate zu haben. Drei Monate sind Mindestvertraglaufzeit, 30 Tage Kündigungsfrist.

Nun wird es ab Oktober ein besseres Angebot für mich geben. Für das gleiche Geld, nur als Prepaid-Flat. Also immer nur dann, wenn ich es einen Monat haben will. Zum Beispiel wenn ich Urlaub zu Hause mache. Dann muss ich ja nicht noch eine zweite Flatrate haben. Außerdem muss ich dann auch nicht mein Handy ans Notebook knebeln, sondern bekomme so eine kleine Büchse extra. Kostet noch mal 69 €, aber da ist der erste Monat Flat dann auch frei. Finde ich viel besser, weil ich mein Handy dann frei habe. Ich hoffe jedenfalls, dass das Angebot noch im Dezember gilt, dann sind nämlich die drei Monate rum.

Und weil ich die Kündigung auf keinen Fall verpassen wollte, hab ich heute schon mal nachgesehen, wie ich kündigen muss. Und das was so einfach, wie ich wohl noch keinen Vertrag gekündigt habe: ich habe mein Konto aufgerufen, dort ausgewählt, dass ich nicht mehr das Pack, sondern eine minütliche Abrechnung haben will, abgeschickt und das war es.

Nun steht da, dass das Pack zum 9.12. ausläuft und fertig. So einfach hatte ich mir das nicht vorgestellt. Ich bin positiv überrascht. Das es sowas noch gibt!

Jetzt ist Herbst

Auch wenn es heute tagsüber noch fast T-Shirt-warm war, hat der Herbst unverkennbar Einzug gehalten.

Ich merke das immer an drei Dingen:

  • Die dünne Sommerbettdecke wird gegen die kuschelige Federdecke getauscht. Montag erledigt.
  • Die Liegestühle wandern in den Keller. Heute erledigt.
  • Die Tops und dünnen T-Shirts wandern unters Bett. Und die langen Hosen und dicken Pullis erst mal in die Wäsche. Heute erledigt.

Also keine Frage: es ist Herbst. Noch ein bisschen und auch die Winterreifen sind wieder dran. :-(

Tagwerk

Ich wollte mal wieder ein bisschen erzählen, bevor es euch hier langweilig wird. :-)

Bei der Arbeit kämpfen wir grade mit einem unserer Pocket PCs. Die Dinger werden bei der Probenahme für die Datenerfassung benötigt und auch zur Navigation. Und einer ist nun kaputt.
Dass das eine Aktion wird, hatten wir schon vermutet. Es gibt nämlich so gut wie keine Pocket PCs mehr. Alle abgelöst von den MDAs, die ja dann auch noch Handy und Internet und sonstwas sind. Brauchen wir aber gar nicht.
Nun also ist das Ding hin, hat einen Wackelkontakt an der Buchse. Von Kollegen aus einer anderen Dienststelle hatten wir erfahren, dass die von Dell ein Austauschgerät für knapp 300 € bekommen hatte. Der war allerdings eine Generation neuer als unserer.
Aber immerhin hatten wir die Hoffnung, dass wir so noch zu einem neuen Gerät kommen würden.
Jaaaa, das kommen wir auch. Und zwar für (alle noch mal dran denken, dass das neuere Gerät keine 300 € im Austausch kosten sollte) für über 400 €. Surprise Bitte staunen!
400 € hat der damals nicht mal neu gekostet, als er noch das topaktuelle Modell war. Mir fehlt irgendwie der Sinn für die Logik. Doof ist, dass wir auf das Ding angewiesen sind. Somit werden wir wohl in den sauren Apfel beißen müssen. Vielen Dank, liebe Firma Dell, für so viel Service!

Und gestern Abend geschah dann das, womit ich schon die ganze Zeit gerechnet hatte: der Wackel-Monitor (wackel = geht, geht nicht), der schon auf dem Abstellgleis stand, hat ganz seinen Geist aufgegeben. Nicht, ohne mich noch mal richtig zu verarschen. Kurz kam das Bild, dann weg. An, aus, Bild, weg. Ich hab alle Knöpfe gedrückt, geschüttelt, geklopft, kräftiger geklopft, irgendwann sagte er dann dass ich ein neues Kabel anschließen soll. Hey, das wär ja mal die Lösung, obwohl ich ziemlich sicher war, dass ich das schon mal probiert hatte. Schließlich hatte ich ja für ihn schon vor längerem einen Nachfolger gekauft. Und bevor man das tut, versichert man sich doch, dass es auch nicht an solchen Kleinigkeiten wie dem Kabel liegt.
Aber bitte, laufe ich halt nachts (für mich) noch mal in den Keller und suche nach einem Monitorkabel. Nur damit er mir dann sagt, dass er mit dem auch nicht zufrieden ist. Dann war es genug. Ich ging ohne meine Dosis Fernsehen ins Bett. War ja auch schon spät genug, nach der Aktion. Und zur Strafe hab ich heute gleich einen neuen Monitor bestellt.

Am Sonntag mache ich mich dann auf den Weg ins wahrscheinlich schöne Weimar. Sagt man jedenfalls. Ich werde das auch nach den paar Tagen dort nicht wissen. Hab das Programm gesehen. Beginn um halb neun, Ende immer nach 18 Uhr. Und man kennt das ja: es wird immer später. Auf das Conference dinner werde ich verzichten. Das kleine Schwarze passt nicht mehr ins Köfferchen.
Eigentlich sollten alle Veranstaltungen in die Mitte von Deutschland gelegt werden. Man hat doch sowieso nie Zeit sich was anzusehen. Und hinterher fragen dann alle, wie man Schloss Sanssouci fand und wie Jena jetzt so aussieht oder ob man auf dem Frankfurter Fernsehturm war. Dabei hat man grade mal den Fahrstuhl seines ollen Hotels kennengelernt. Du warst in Konstanz? Toll! Genau, den Bodensee hab ich gesehen als ich mit dem Bus zum Hotel gefahren bin und zum zweiten Mal, als ich von der Uni zum Bahnhof zurück bin.
Aber fortbilden macht ja auch Spaß. Und ich fahre da hin, weil ich will und nicht weil ich muss.

Soviel aus meinem aufregenden Alltag. Winking

Schlecht geschlafen

Nachdem ich meinen leeren Rucksack in die Stadt geschleppt und ihn prall gefüllt wieder nach Hause geschleppt habe, bin ich jetzt todmüde. Yawn

Das könnte daran liegen, dass ich heute Nacht schlecht geschlafen habe. Jedenfalls nachdem ich unsanft aus dem Schlaf gerissen wurde gegen 2 Uhr. Da klingelte es nämlich an der Haustür. Jedenfalls bin ich der Meinung. Ich bin auf jeden Fall vom Klingeln meiner Klingel wach geworden.

Das ist nicht zum ersten Mal passiert. Also nicht so oft vorher, aber vielleicht jetzt das dritte Mal seit ich dort wohne. Und das sind jetzt fast 8 Jahre.

Wenn es mitten in der Nacht klingelt, dann stehe ich erst mal senkrecht im Bett. Mit Herzklopfen. Und dann lausche ich. Der Eingang ist unter meinem Schlafzimmerfenster. Und nie ist was zu hören. Ich lausche ganz angestrengt und höre natürlich doch tausend Geräusche, aber direkt unter mir doch eigentlich nicht. Und es klingelt auch nie ein weiteres Mal. Im Leben würde ich ja nicht aufstehen und mitten in der Nacht an die Haustür gehen. Wer so wichtig ist, dass er mir mitten in der Nacht was mitteilen muss, der hat meine Handynummer. Oder klingelt wenigstens ein weiteres Mal.

Und deshalb frage ich mich, ob ich das nicht nur träume. Ob das sein kann? Oder ob meine Klingel ein Eigenleben führt? Aber dann würde sie das doch auch tagsüber machen.

Ich vermute mal, dass das ein ewiges Geheimnis bleiben wird. Und so werde ich dann weiter mitten in der Nacht den Rechner starten und das Fernsehprogramm an machen. So kann ich nämlich nicht unentwegt den Geräuschen da draußen lauschen und werde irgendwann wieder einschlafen.

Zwiebelbrot

“Zwiebelbrot?”, das war die überschwängliche Begrüßung der Dame nach mir, nachdem die Bäckereifachverkäuferin sie freundlich begrüßt und nach ihrem Begehr gefragt hatte.

Da fällt mir echt nur eins ein: Kinderstube?

Ich bin eine dumme Nuss!

Zwei von diesen bösen Bonbons lagen da noch. Von wegen Bonbons… hinterhältige Klebemasse. Diese bösen Karamelldinger, die so halbhart sind. Muss man kauen. Also zwei noch. Ich hab ja immer ein wenig Angst um die Teile in meinem Mund, die dort nicht original sind.

Und dann kam’s: auf einmal dieses komische Gefühl im Mund. Da war was zu viel. Und wenn da nicht Alchemie am Werk war, dann muss das Zuviel im Bonbon, irgendwo anders zu wenig sein. Auf einmal schmeckt der Karamellbonbon überhaupt nicht mehr und man will nur noch das Zuviel retten. Bloß nicht noch draufbeißen.

Nun hab ich ein gefühlt riesiges Loch an der Stelle, wo heute Mittag noch eine Teilkrone prangte. Im Mund fühlt sich das immer alles überdimensional an. Die Zunge ist sowas wie ein gefühlter Zoom. Man hat den Eindruck, in dieses Loch würde locker mindestens ein Butterbrot passen.

Und obwohl sich die Zunge vorher kein bisschen um die olle Krone gekümmert hat, geht sie nun alle etwa 22 Sekunden nach dem Loch gucken.
Ersten, ob es noch da ist. Ist es. Und zweitens, um sich die Zungenspitze an den scharfen Zahnkanten aufzuschneiden. Schlau wird sie dabei trotzdem nicht. Also Zungen sind wenig lernfähig.

Das Positive? Da ich ja vor zwei Wochen zu meinem Zahncheck war, muss ich wenigstens keine Praxisgebühr bezahlen. Aber ich sehe meinen Zahnarzt schon vor mir: Völlig erstaunt, wie “sowas” denn passieren kann. Also würde anderen Leute “sowas” nie passieren.

Aber argumentiert mal mit diversen Metallteilen im Mund. Zahnärzten kann man einfach nicht widersprechen und das spielen die gnadenlos aus.

Todo

Mit meinem schnuckeligen neuen Server habe ich mich echt angefreundet. Zumal ich mir grade mal eine mobile Flatrate gegönnt habe und per Handy und Notebook ins Internet kann. Also mal eben von der Arbeit die Mails ansehen. Das ist klasse! Für drei Monate erstmal. Danach muss ich das mit mir verhandeln. Ist ja nicht ganz billig mit 25 € im Monat. Da ich aber auch noch zwei Dienstreisen mit Übernachtungen im nächsten Monat habe, wollte ich mir mal den Luxus gönnen. Wenn das mal nicht nach hinten losgeht. Erst mal dran gewöhnt, will man wahrscheinlich nicht mehr drauf verzichten.

Aber zurück zum Server. Also der ist ja nun immer in Aktion. Nur: er möchte ein Update machen und muss dann sicherlich neu starten. Das wäre vielleicht noch zu verschmerzen. Blöd ist aber, dass ich auch noch immer kein Image vom kompletten System habe. Dazu müsste man ihn ja mal längere Zeit quasi abstellen. Jedenfalls ist Server nicht Server, wenn er grade das Image macht.

Sitze ich hier am Rechner und bin am internetten oder am Mails lesen oder sonstwas Wichtiges am machen, dann kann ich den Server nicht abstellen. Dann geht hier ja auch nix mehr.
Mach ich Sport (der inzwischen ja wieder Indoorsport ist), stehe ich auf meinem Crossi und gucke dabei einen Film. Und der liegt wo? Auf dem Server. Also keine Chance.
Tagsüber geht sowieso nicht, da hab ich ja jetzt die mobile Flatrate und muss mal auf den Server zugreifen können.
Nachts ist nicht weniger schwierig. Erstmal muss ich zum Einschlafen immer noch im Bett irgendeine aufgenommene Reportage gucken, die sich auf dem Server befindet.
Und hinterher schlafe ich. Außerdem muss der Server bestimmt nachts was aufnehmen, weil da ja meine TV-Karte drin steckt.

Ein Dilemma. Vor ein paar Wochen hatte ich noch gar keinen Server und jetzt habe ich einen, den ich niemals aus machen kann.

Morgen Nachmittag wird zwischen 15:00 Uhr und 18:20 Uhr nichts aufgenommen und ich werde mit 99%iger Sicherheit Perlen drehen. Da muss es was werden.

Ich mach mir mal schnell einen Termin im Handy und wundere mich, mit was für Sachen ich zu kämpfen habe. Mistgedöns!

P.S.: Heute gab es unten schon wieder Bratfisch. Vielleicht waren irgendwo Fischstäbchen im Angebot. Gibt es ein Gesetz, das die Häufigkeit der Zubereitung von Bratfisch in Mehrfamilienhäusern regelt?

Nase

Da ich in der letzten Woche einen saumäßigen Außendienst hatte und die Gummistiefel unangetastet im Kofferraum meines Fahrers blieben, war es gestern an der Zeit, meinen total eingesauten Turnschuhen einen Waschgang zu gönnen. Meine Lieblingssneakers kamen gleich noch mit dazu.

Blöderweise griff ich statt zum Waschmittels zum Weichspüler. Und was drin ist im Waschmittelfach, ist drin. Ein ooordentlicher Schwubbs.

Ich bin nur froh, dass die Schuhe an dem Ende meines Körpers sind, an dem meine Nase nicht ist. Ungewöhnlich, möchte ich es mal nennen.

Im Hausflur gibt es die Kombi Bratfisch und zu viel Parfum. Das hält sich jetzt schon mindestens zwei Stunden. Puh, schnell durchgelaufen und die Tür wieder zu. Nicht, dass das noch hier in der Wohnung ankommt.

Und mein Geruchserlebnis für morgen Früh kenne ich auch schon. Kläranlagenzulauf. Noch bevor die meisten von euch aufstehen. Vielleicht ziehe ich dazu meine frisch gewaschenen und duftenden Turnschuhe an.

Olfaktorische Höhepunkte.

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