Die Wissenschaft hat festgestellt…
Heute haben wir die DU UND DEINE WELT unsicher gemacht. Hat Spaß gemacht, obwohl ich sagen muss, dass mich die 35. Einladung zur Weinprobe dann doch irgendwie schon ein ganz klein wenig genervt hat.
Aber wir haben leckere türkische Minikekse gegessen und dem teueren Softeis widerstanden. Hot Dog roch zwar gut, aber war zu wenig vegetarisch, Zimtsterne gab es zu kaufen, so wie Schwarzwälder Spezialitäten, die uns kalt ließen. Der Germknödel ging einfach nicht mehr rein, die sollten auf solchen Veranstaltungen kleinere Exemplare haben. Völlig überraschend gab es dann doch sogar noch kostenlose Proben von frischem Farmersalat und Eis aus gefrorenen Früchten, Zucker und Sahne, was bei diesen Zutaten natürlich nur oberlecker schmecken konnte.
Tobi hat ein wenig auf die ferngesteuerten Helikopter geschielt, die es in jeder Größe und Preisklasse gab, Handyakkus gab es zu erwerben, sowie Nero 8 für 5 € mit dem fetten Aufdruck “nicht zum Verkauf”. Dampfreiniger für jede Anwendung, Staubsauger, Pürierstäbe, finnische Saunen, Kaminöfen, Schmuck, Handtaschen, Kleidung und und und.
Den Vogel schoss aber die Verkäuferin eines Gemüsezerkleinrungswerkzeugs ab, das nur Stifte machen konnte. Sie meinte nämlich, ihr Stift-Gurkensalat wäre viel bekömmlicher, als der gewöhnliche Scheiben-Gurkensalat, weil (und jetzt genau aufpassen, solche wissenschaftlichen Erkenntnisse erfährt man nicht jeden Tag aus dem Munde eines Gurkenstifte-Spezialisten): Gurkenscheiben legen sich an die Magenwand.
Jawohl, Gurkenscheiben legen sich an die Magenwand. Mehr hat sie dazu gar nicht gesagt. Aber die Auswirkungen kann sich ja wohl jeder selber ausmalen, oder? Das muss man doch wohl nicht erklären. Das stelle man sich mal vor, da essen die Menschen seit… ach… Jahrmillionen Scheiben-Gurkensalat und wissen gar nicht, was sie sich damit antun. Da liegen die ganzen Gurkenscheiben an der Magenwand rum.
Also ich bin von Gurkenscheiben an Magenwänden jedenfalls geheilt. So ein Gerät habe ich mir zwar verkniffen, aber ich werde Gegenmaßnahmen ergreifen, um mich und meinen Magen zu schützen.
Und als erstes, so habe ich mir überlegt, werde ich meine Gurkenscheiben mal kauen.
Ob’s hilft???
6 comments
Samstag, 29. November 2008, 19:37 Uhr |
kobalt |
Allgemein, Tagesschau |



Hihi… das hätte ich dir jetzt auch vorgeschlagen.
Ich komme mir bei solchen “Events” immer vor wie auf einem türkischen Basar. Und nach einer Weile bin ich dann immer nur noch genervt.
)
Ich muss jetzt im mich gehen und überlegen ,ob die Gurkenscheiben von gestern Abend noch an meinen Magenwänden kleben und wie ich die wieder wegkriege ….*grins*
LG, Luzi
Also bis auf die Weinmenschen, die schon ziemlich lästig waren, ging das eigentlich mit dem angequatscht werden. Und es ist ja auch eine recht übersichtliche Messe. In 2,5 Stunden waren wir durch.
Und schön aufpassen mit den gefährlichen Gurken. Sowas ahnt man ja als Laie gar nicht.
Du kannst Dir den Gurkenstifter mal ausleihen und Dir Stifte für das nächste Jahr machen. Und jetzt noch ein Trick: Wenn man die Gurke erst in Scheiben schneidet und dann stiftet, dann werden das Würfelchen.
Jutta konnte nicht widerstehen. Wir würfeln und stiften.
Dann seid ihr jedenfalls nicht gefährdet und könnt noch 150 Jahre alt werden
Und geht pfleglich mit dem Ding um, damit ich es mal erben kann.
Moin,
was habe ich ein Glück, ich habe es mir ja schon immer gedacht und deshalb würfel und stiftel ich ja schon seit einem Jahr und ich würde das Ding auch nie wieder hergeben.
Liebe Grüße Tomcatty
PS Es hat ca. 5 Monate gedauert bis alle Scheiben aus mir raus waren
Fünf Monate!
Ich frag jetzt lieber nicht, wie du das festgestellt hast.