Weil es doch viele interessiert: Wir werden nicht verhungern müssen über die Weihnachtstage. Nur der Hundi hat diesmal keinen Korb. Scheint ihn aber auch nicht weiter zu stören, er liegt sowieso überall rum. Mit und ohne Korb.

Das Verhungern wäre auch nach dem gestrigen Heiligabend-Essen kaum möglich gewesen. Tobi hat noch den ganzen Abend von den Cheddar-Kartoffelknödeln geschwärmt. Und er hat auch nur zwei Nachtische haben wollen, den zweiten sogar ohne Zimt-Chilli-Kirschen. Es kam nichts auf den Tisch, was uns nicht hervorragend geschmeckt hätte. Danke!

Auch der Hundi hat sich vorbildlich benommen. Während in der Küche gewerkelt wurde, beobachtete er das sehr interessiert, aber aus angemessenem Abstand. Und währen wir die Köstlichkeiten verspachtelten, hat er ein Nickerchen gehalten.

Die Bescherung brachte dann wieder hervor, dass wir uns alle ganz gut kennen und jeder war am Ende zufrieden bis mehr als zufrieden. Ich zum Beispiel. Carla im März ist gesichert. Und außerdem gab es für mich sowas wie den kleinen Physik-Baukasten. Wir werden dem Hundi dann nachher mal die Krallen verkupfern. Big Grin 

Meine Mama bekam erst einen Rosenknast und dann, der Höhepunkt des Abends, Körperteile. Zwei Arme, zwei Hände, einen Torso mit Bein, ein Einzelbein und einen Kopf. Die Schaufensterpuppe wurde erstmal zusammengebaut. Aber so nackig konnte sie da ja nicht stehenbleiben. Also lief meine Mama los, um ihr was zum Anziehen und ein Tuch für den Glatzenkopf zu besorgen.
Sie wurde dann spontan Chantalle getauft. Hundi fand sie irgendwie komisch.

Mein Papa fängt im Frühjahr mit dem Training für die Tour de France an, weil er da ja mangels Mitfahrern, gute Chancen hat. Er hat schon mal eine Anzahlung für sein neues Fahrrad bekommen, plus eines dicken Buchs mit so vielen Seiten, die bestimmt schon gar keiner mehr zählen konnte.

Nun sind wir wieder alle zufrieden und nächstes Jahr machen wir das wieder so. Happy