Mit öffentlichen Verkehrsmitteln hab ich es nicht so. Nicht, dass ich die nicht beherrschen würde, nix, das kann Frau 1a, nein, mir ist das da einfach zu kalt oder zu warm oder zu dreckig und meistens kommen mir die Leute auch viel zu nah. Und wer mir nah kommt, das mag ich mir lieber selber aussuchen.

Aber heute war wieder mal ein Tag mit “Öffis”. Für 80 km habe ich damit 3 Stunden benötigt. Gut, was? Und abends zurück. Macht nix, alles Arbeitszeit. Und bei dem Wetter (Schneechaos!) hätte ich für die Rückfahrt wahrscheinlich mit dem Auto ähnlich lang gebraucht.

Jedenfalls bin ich mit der Straßenbahn zur Schülerbeförderungszeit unterwegs. Herrlich. Die Gruppe verteilt sich so, dass man den ganzen Wagen unterhält. Geschätzte 16 Jahre alt/jung und ausgeprägt halbstark. Jeder Satz fängt mit “Ey Alder” an und endet auch mit “Alder”. Wobei “Alder” nicht geschlechtlich festgelegt ist, das trifft jeden.
Nach Folgendem habe ich dann doch überlegt, ob es nicht ratsam wäre die monatliche Rate meiner privaten Rentenversicherung zu erhöhen, denn beim Halt vorm Braunschweiger Schloss sprach Deuschlands Zukunft:

Ey Alder, das gibt noch größere Schlösser, Alder. Musst du mal zu Berlin fahren, Alder.

Crying