Februar 2009
Monthly Archive
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Heute Mittag an der Kasse eines Supermarktes: Vor mir nur ein junger Mann, der seine paar Teile schon auf das Band gestellt hat. Hinter mir keiner.
An mir drängt sich eine Rentnerin vorbei und spricht den jungen Mann an. Sie wolle nur ein Teil abgeben. Abgeben sagt sie. Abgeben ist ja nur rüber reichen, kurz was sagen und gehen.
Junger Mann und ich gucken uns an, verdrehen die Augen und lesen die Gedanken des Anderen: Rentner!
Dann kommt der Hammer. Die alte Dame will mitnichten nur das Teil abgeben. Sie drückt es der Kassiererin in die Hand, diese scannt es, kassiert den Betrag von der zeitgeplagten Dame und diese macht sich davon. Die Olle hat sich voll vorgedrängelt!!!
Junger Mann und ich gucken uns ungläubig der grade passierten Geschichte an und können nur mit dem Kopf schütteln.
Bekommt man als Rentner irgendwie/wo Kurse, wie man sich am besten (und schnellsten) durchs Leben schlägt?
3 comments Samstag 28 Feb 2009 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Neu laden, F5, STRG F5, geht trotzdem nicht. Probier, mach, klick, drück, muss doch gehen.
Nee, geht nicht.
Hab ich eben weiter gearbeitet. Und zwischendurch mal F5 gedrückt.
0 comments Dienstag 24 Feb 2009 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
8,6 km, 1:37 Stunden Bewegungszeit, 5 Logs
Wir sind müde. Da laufen wir am Wochenende ein bisschen in der Botanik rum und sind nach ein paar Stunden müde wie sonstwas. Das ist echt erschreckend. Zu viel Frischluft?
Heute sind wir mal ganz von zu Hause zu Fuß gestartet, weil Tobi sowieso noch zum Zeitungsladen im Bahnhof wollte. Und vorher haben wir uns ein paar Caches auf dem Weg rausgesucht. Aber nur welche, wo man nicht Gummistiefel braucht.
Hat Spaß gemacht.
Und hinterher hat Tobi, der ja die ganze Zeit angeblich noch überlegt hat, ob ihm das wirklich Spaß macht, im Internet nach Westen mit vielen Taschen gesucht.
OK, das GPS-Gerät scheint bleiben zu dürfen.
Wusste ich doch.
0 comments Sonntag 22 Feb 2009 | kobalt | Allgemein, Foto, Geocachen
7,9 km, 1:27 Stunden Bewegungszeit
Das Wetter war schlecht. Es hatte immer wieder geregnet.
Na und? Wir haben nun mal nicht so viel Zeit und wie sagt man immer so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Klar! Geocachen war angesagt.
Die Ausrüstung wird ständig erweitert. Diesmal hatten wir schon Ersatzschuhe für die Rückfahrt dabei. Das erwies sich als ungemein klug, denn “so” hätte ich mich nicht in mein Auto gesetzt. Feuchte Tücher und eine Kleiderbürste werden folgen.
Irgendwie stand der Beginn unter keinem guten Stern. Wir hatten uns die Caches rausgesucht, aufs GPS-Gerät übertragen, die Beschreibungen ausgedruckt, die Ausrüstung zusammengetragen, uns umgezogen (diesmal schon mit ollen Klamotten) und waren gestartet.
Am ersten Cache, der sich nicht gleich zeigen wollte, wollten wir noch mal einen Blick auf die Beschreibung werfen und mussten feststellen, dass wir sie zu Hause liegengelassen hatten. ![]()
Für die beiden ersten Caches wäre das wohl noch machbar gewesen, für den letzten jedoch absolut nicht. Die ersten waren nämlich sog. Tradis, Caches bei denen man den Cache an der angegebenen Koordinate findet, die man auf dem Gerät hat. Der letzte Cache jedoch war ein Multi, der aus mehreren Stationen besteht. Dazu später, aber auf jeden Fall lief da nichts ohne Beschreibung. Mist. Zurück nach Hause.
Anlauf Nr. 2 endete ein paar Kilometer entfernt an einer Ampel, als Tobi feststellte, dass er nur zwei Cachebeschreibungen in der Hand hielt. Und ratet mal, welche fehlte… Wendung… Der Ausdruck lag noch auf dem Drucker.
Nun aber. Cache 1+2 waren recht schnell gefunden, jeder fand einen, was natürlich psychologisch ungeheuer wichtig ist.
Dann ging es an den Multi 3. Der Startpunkt war angegeben und dann wurde es wirklich zur Schnitzeljagd.
Wir mussten Steine zählen, an der nächsten Station eine Stundenzahl von einem Schild abschreiben, dann eine Telefonnummer notieren, eine Absperrung suchen usw. Am Ende wurde aus den ganzen Zahlen die Koordinate des Finals (der Stelle, wo der eigentliche Cache liegt) errechnet.
Dort krochen wir durchs Unterholz, zeigten vollen Einsatz. Tobi horchte sogar beim vergeblichen, verzweifelten Versuch Körper und Schwerpunkt wieder in ein ausgewogenens Verhältnis zu bringen, dies aber auf der Eisfläche unmöglich war, Bruchteile von Sekunden am Waldboden und guckte sich das Ganze von ganz unten an. Erfolglos.
Die olle Bierdose, die die Cacheposition markieren sollte, blieb unentdeckt und da es langsam dunkelte, räumten wir erschöpft, aber dennoch sehr zufrieden das Feld. Wir haben die Koodinaten, wir kommen bei besserem Wetter wieder! Und der Cache wird online beobachtet. Mal sehen, was die nächsten Sucher dazu schreiben.
Blöd war dann, dass der Chinese, vor dem wir geparkt hatten und auf dessen Speisekarte wir uns auf dem zurückzulegenden und nicht unerheblichen Rückweg schon mental eingestellt hatten, hatte keinen Platz mehr für uns. Dabei hatte Tobi schon seine sauberen Schuhe an und ich hatte mich leidlich geputzt.
Also ging die Rückfahrt über Real und endete mit Marzipaneis nach dem Abendbrot. Also das hatten wir uns wirklich verdient!
4 comments Sonntag 22 Feb 2009 | kobalt | Allgemein, Foto, Geocachen
Ich verrate euch jetzt ein Geheimnis, also zusätzlich zu dem, dass ich meine Kontaktlinsen nur mit Gesicht nach unten über dem Spiegel einsetzen kann, denn das hab euch ja schon mal verraten.
Aber eben hab ich mir die Zähne gekärchert und obwohl ich meine Munddusche regelmäßig benutze, ist es immer wieder eine Qual: mein Oberkiefer ist auf Höhe der Schneidezähne kitzelig. Wenn der Wasserstrahl da hinkommt, dann könnte ich immer durchs Bad hopsen. Was für ein gemeines Gefühl. Nur oben und nur da vorne. Zum Glück, so beeinträchtigt es meine Zahnhygiene nicht allzu sehr.
So ein menschlicher Körper ist schon ein seltsames Teil.
0 comments Montag 16 Feb 2009 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
oder Topfschlagen für Geeks.
Achtung Geocacher! Spoiler nicht ausgeschlossen!
Wir haben eine neue Beschäftigung. Und ich wusste ja schon lange, dass wir das irgendwann mal machen würden, denn dazu braucht man spezielle Hardware. Und solche Anschaffungen sind ja immer erstrebenswert. Ich bin ein wahrer Wirtschaftsankurbler.
Also es geht ums Geocachen. Was das ist, könnt ihr unter dem Link nachlesen, das muss ich nicht zum 5684254 Mal erklären. Und die Hardware, die man natürlich sofort und überhaupt schon vor dem ersten Cache haben muss, ist z.B. sowas.
Nun waren wir heute raus, sind 10 km rumgelaufen, weil wir natürlich nicht die Caches mit dem Auto angefahren sind, sondern uns in der Natur bewegen wollten. Couchpotatoes und so, ne? Und das sah dann so aus:
Und in Bildern so:
Jetzt sind wir ganz schön müde, haben die Schuhe schon wieder schön sauber gemacht und wissen, was wir beim nächsten Mal noch mitnehmen müssen. Ganz klar ist auf jeden Fall: Schlauchboot, Dixie-Klo, Machete, Leuchtfeuer, Wathose, Dose vegetarische Ravioli und zwei bis fünf Sherpa für die Ausrüstung. Aber dann wird es ganz toll. Ach ja, einen der voraus läuft und die Hundescheiße wegräumt. Tobi hatte Treffer und Treffer versenkt.
2 comments Sonntag 08 Feb 2009 | kobalt | Allgemein, Foto, Geocachen, Tagesschau