März 2009
Monthly Archive
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Heute Mittag wünschte ich meinem Chef statt eines schönen Wochenendes schon mal schöne Weihnachten.
Ist wohl ganz gut, dass jetzt Wochenende ist. Und so lange ist es ja auch nicht mehr hin.
0 comments Freitag 27 Mrz 2009 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
So jedenfalls sagte es die Lautsprecherstimme des Zuges. Und dass dort Endstation wäre und der Ausstieg in Fahrtrichtung links.
Also haben die paar verbleibenden Leute ihre Sachen gepackt und sind zur linken Tür. Links war aber nach dem Halten gar keine Bahnsteig, da konnte man gucken so viel man wollte. Also Knöpfchen gedrückt und rechts raus. Und dann war es dort recht dunkel für den Hundertwasserbahnhof. Und der Bahnsteig war so kurz und sah überhaupt ganz anders aus als sonst. Außerdem stand auf dem Schild nicht Uelzen, sondern Stederdorf. Zackzack wieder in den Zug, als sich auch schon die Türen wieder schlossen.
Was war das denn für ein Blödmann? Das hätte ja noch gefehlt, dass ich da ein paar Kilometer von zu Hause aufm Dorf einsam mit meinem Gepäck stehe. Also ganz einsam nicht, denn ich war nicht allein ausgestiegen. Aber alle hatten den Irrtum bemerkt und waren schnell wieder reingehüpft.
Minuten später hat er uns dann noch mal Uelzen angekündigt und da sah es dann auch aus wie zu Hause.
Nur aussteigen mussten wir trotzdem links.
2 comments Mittwoch 25 Mrz 2009 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Neigezugtechnik oder so ähnlich nennt sich dieser Mist.
1.5 Stunden wurde ich von links nach rechts gekippt und durch Kurven geschleudert.
Und das mir, wo ich schon keinen neuen Film mehr im Kino gucken kann, weil mir bei der modernen Kameratechnik übel wird.
Nun habe ich 1,5 Stunden mangels Horizont auf einen Dreckfleck auf dem Boden gestarrt. Und trotzdem könnte ich…
Da wir uns um winzige 40 Minuten verspätet haben, habe ich meinen Anschlusszug verpasst. Nun bin ich eine Stunde später unterwegs und fahre jetzt erst mal nach Magdeburg. Rückwärts. ![]()
Umsteigezeit 7 Minuten. Das kann noch mal spannend werden.
0 comments Mittwoch 25 Mrz 2009 | kobalt | Allgemein
Och Mensch, Kabel!
Das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft??? Hä?
Es fing ja schon so an, dass aus “der Techniker meldet sich nächste Woche” (was im Kopf des Angesprochenen zu “der Techniker kommt nächste Woche” wurde), der Termin ist nicht nächste, nicht übernächste, sondern überübernächste Woche wurde. Macht ja nix, ich bin ja noch beim magentafarbenen T. Dass das bei mir nicht übergangslos funktionieren würde, war mir von vornherein klar. Deshalb reichlich Vorlaufzeit.
Nun gab es also seit 1,5 Wochen den Termin 19.03., 14-17 Uhr. Und da ich wieder im Auftrag des Landes unterwegs war, habe ich meinen persönlichen “ich mach die Tür auf und kümmere mich auch sonst um alles”-Menschen beauftragt, der Mann, der in meiner Ahnenreihe direkt über mir steht. Das ist vielleicht praktisch so jemanden zu haben!
Jedenfalls musste mein Papa heute den ganzen Nachmittag auf dem Sofa sitzen und Gerichtssendungen ansehen und auf sein Handy aufpassen. Denn da sollte sich Herr Kabel melden. Hat er aber nicht. Und auch nicht bei mir zu Hause, was wir ja vermutet hatten. Weil es ja eine bodenlose Frechheit wäre, Termine auszumachen und beim nicht Einhalten, nicht mal abzusagen. Ist aber eine bodenlose Frechheit.
Das geht also mit uns los, wie immer. Ich bin wieder telekommunikativer Alphatester, was mir nicht neu ist. Die Ts (Telekom, T-Online, Tcom) haben das ausgiebig mit mir durchgezogen. Im Nachhinein ja ganz lustig, aber in der jeweiligen Situation hätte ich Feuer spucken können. Und Situationen gab es genug. Zum Schluss war ich immer froh, wenn Tobi grade im Störfall bei mir war. Dann musste der anrufen, weil mir allein das Wählen dieser Nummer schon den Blutdruck ansteigen lässt und mir das Dididididi der Warteschleife das Blut in den Kopf treibt. Das sind ganz schlechte Voraussetzungen um ein emotionsneutrales Telefonat zu führen, in dem man auch noch in der Rolle des Fordernden ist.
Mein Kümmerer macht das jetzt weiter mit denen, denn nächste Woche bin ich gar nicht da. Falls da jemand Zeit finden würde. Nu ja, bis Mitte August hab ich noch Internet. Ich will mal nicht zu optimistisch sein.
0 comments Donnerstag 19 Mrz 2009 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Wochenende, Regen, Erkältung. Toll!
Samstag hab ich Tobi lieber allein Wii spielen lassen und hab mich aufs Sofa verkrochen und ein bisschen gejammert. Wir wollten doch geocachen, stattdessen lief die Nase wie verrückt und auch sonst war ich nicht zu gebrauchen.
Und weil ich so enttäuscht war, dass der Tag total verschenkt war, haben wir abends noch angefangen ein paar Mystery-Caches zu beginnen. Da muss man sich die Koordinaten mit Gehirn auf diverse Art erarbeiten. Eine Erkältung ist da schon mal eine besonders gute Voraussetzung
, aber der Ehrgeiz war vorhanden.
Erst mal was mit Morsen. Kennt das noch einer? Langes und kurzes Piepen, was dann was bedeutet? OK, wir waren da nun auch nicht die Profis, aber Internet sei Dank, hatten wir die Aufgabe sogar recht schnell gelöst. Einer hat den Code geschrieben und einer hat ihn dann wieder decodiert und in Lesbares umgewandelt. Das ging ja gut, wir waren angefixt!
Dann sollten Koordinaten in zwei Bildern gefunden werden. Ja sind wir gut oder was? Eine Leichtigkeit. Jedenfalls das eine für Tobi und das andere für mich. Kann man bei zwei Leuten schon von Schwarmintelligenz reden? Fertig, nächstes.
Nun ging es um Sternbilder. Ein Sternbild wurde mit Koordinaten dargestellt, aber einer der Sterne fehlte. Und diese Koordinaten mussten ermittelt werden. Ich habe nach bestimmt 20 Jahren mal wieder mein Geodreieck vorgeholt. Ob wir auch Astonome sind, wird sich zeigen, wenn wir uns auf den Weg zum fehlenden Stern machen.
Zum Schluss hatten wir dann das Sahnestückchen des Abends. Wieder morsen, weil wir das ja schon “konnten”. *hüstel* Upsa, das war ja schnell diesmal. Aber da wir uns sowieso eines Tricks bedient hatten, um kurz und lang und Pausen zu erkennen, war das nicht mal so das Problem. Nachdem wir erst mal mit ein paar Wörtern angefangen und diese decodiert hatten, standen wir vor einem neuen Rätsel, denn unser Text lautete so ungefähr KUDSD ZDSNK SALEN ORDWF oder vielleicht auch DBALI JUFWM PVXQJ ZHGAN oder so ähnlich. Wir hatten eine Ahnung, aber noch nicht die richtigen Hilfsmittel.
Erschöpft gingen wir erst mal ins Bett.
Am nächsten Morgen, noch immer verschnupft, aber da war noch dieses ungelöste Rätsel, was mir keine Ruhe ließ. Also Hilfsmittel ergooglet, probiert, noch mal, was anderes und… Bingo! Das sah nach was aus. Und plötzlich sah das sogar nach was aus, was uns ziemlich bekannt war. Denn so ganz ohne Geozeugs kommt man sogar nicht bei unserer Arbeit aus. Nur leider muss ich zugeben, dass mir dieser Geodäsiekram so gar nicht schmeckt. Keine einfache Materie. Aber Koordinaten hin oder her, ein Blick in Google Earth zeigte uns, dass wir goldrichtig lagen. Das musste der richtige Punkt sein.
Und den haben wir uns dann auch noch geholt am Sonntag. Und drei andere Caches auf dem Weg haben wir auch noch mitgenommen. Allerdings sind wir alle mit dem Auto angefahren und waren nur ein Stündchen unterwegs.
Ich will nicht verschweigen, dass Tobi diesmal die 100 %ige Trefferquote hatte. Aber nur deshalb,
weil er mir beim ersten Cache das GPS-Gerät in die Hand gedrückt hat, um mich abzulenken,
mich beim zweiten Cache in den Matsch geschickt (“noch fünf Meter in diese Richtung!”) und ihn sich dann gemütlich von der Straße aus abgegriffen hat
mir beim dritten Cache glatt den Weg abgeschnitten hat und vorgelaufen ist (und ich war ja krank)
und ich den vierten Cache doof fand und den gar nicht finden wollte.
Lustig war es trotzdem.
Und ich freue mich auf den Sommer, wenn man mal ohne Schlammschicht nach Hause kommt. Tobi unkte da was von Zecken und Mücken. Pessimist. ![]()
2 comments Montag 09 Mrz 2009 | kobalt | Allgemein, Geocachen