Mai 2009

DKMS Typisierung leicht gemacht

Für Organspende habe ich mich ja schon vor über 20 Jahren entschieden und trage seitdem einen Organspenderausweis im Portemonnaie mit mir rum. Meine Familie ist eingenordet, damit es im Fall der Fälle keine Missverständnisse gibt.

Knochenmarkspende ist ja auch eine wichtige Sache und grundsätzlich würde ich natürlich auch hier behilflich sein, wenn jemand tatsächlich was damit anfangen könnte, nur bisher bin ich immer wieder davon abgekommen. Bei diesen Typsierungsgaktionen finden sich ja doch immer ein ganzer Batzen Leute ein und geduldig warten ist nicht grade mein Ding. Und den Weg zum Arzt, zum Blut abzapfen, habe ich in der Sache auch nie gefunden.

Aber das ist alles gar nicht mehr so kompliziert, habe ich heute erfahren. Man kann online ein Abstrichset anfordern, mit dem man dann zu Hause selber einen Wangenabstrich vornimmt, den Kram wieder zurück schickt und die Sache ist gegessen.

Mein Set ist schon bestellt. Vielleicht kann ich den Einen oder die Andere ja auch motivieren.
Schade eigentlich, dass so eine Sache auf Spenden angewiesen ist, wenn man mal überlegt, für was für Sachen öffentliche Gelder ausgegeben werden.

Einen Meter Wahl

Ich habe grade meine Briefwahlunterlagen für die Wahl des Europäischen Parlaments ausgepackt und ich staune: der Stimmzettel nimmt ja überhaupt kein Ende!
Fast einen Meter ist er lang und die Parteien die ich kenne oder die mir zumindest namentlich bekannt sind, nimmt vielleicht die Hälfte ein.

Wisst ihr schon, wo ihr euer Kreuz machen werdet? Die meisten wahrscheinlich schon und ich muss zugeben, wenn ich persönlich zur Wahl gehe, nehme ich mir nie die Zeit mir mal anzusehen, wer da eigentlich noch alles auf dem Stimmzettel vertreten ist. Was meine Wahl angeht, bin ich ziemlich konstant. Trotzdem ist es mal ganz interessant, was man für Alternativen hat.

PBC, die Partei Bibeltreuer Christen, die ich zwar zumindest vom Namen her kenne, hört sich für mich eher nach einer umweltschädlichen Chlorverbindung an.
FBI ist auch klasse, ist dann aber eher langweilig die Freie Bürger-Initiative. Ist das konform mit der neuen Rechtschreibung? Ich würde ja Bürgerinitiative schreiben, aber dann würden sie nur FB heißen.
Den Grauen folgen die Violetten, die Partei für spirituelle Politik. Also das hört sich so schräg an, dass ich danach bestimmt nachher mal googlen werden. Die Bilder, die ich im Kopf habe, wenn ich an spirituelle Politik denken, die werde ich hier jetzt nicht beschreiben, sonst wirft mir noch jemand Vorurteile vor, aber wenn man sich so nennt, dann muss man schon damit rechnen, dass es ein paar Leute gibt, die – milde ausgedrückt – die Stirn runzeln. Nein, ich glaube, ich will keine spirituelle Politik, aber wer weiß, vielleicht würde das Europa unheimlich gut tun. Oder? Big Grin
EDE heißt Europa-Demokratie-Esperanto. Ach du liebe Güte, ich bin froh, dass ich mein Englisch grade wieder ein bisschen aufgefrischt habe, jetzt auch noch Esperanto? Da hört man in den letzten Jahren sowieso fast nichts mehr von. Jungs und Mädels, tut mir leid, ich glaube eure Chancen sind jetzt nicht so wahnsinnig hoch.
Eine Kunstwortpartei: Neuropeans. Warum auch immer, das spricht mich jetzt vom Namen her so gar nicht an, dann doch lieber lila, ähhh violett.
Und auf den letzten beiden Plätzen konkurrieren die Rentner: RRP, Rentnerinnen und Rentner Partei (jawoll das ist politisch korrekt, die Damen nicht unter den Tisch fallen lassen und bitte an die erste Stelle!) und RENTNER, Rentner-Partei-Deutschland.

Insgesamt stehen 31 Parteien zu Wahl und wer sich gar nicht entscheiden kann, für den steht auch für diese Wahl wieder der Wahlomat bereit.

Ich mach jetzt mal mein Kreuzchen an altbewährter Stelle und dann ab mit dem Meter. Bürgerpflicht erledigt.

Fremdsprache

Im Regionalexpress im Norden ist die Durchsage in Platt. Gaaanz langsam und deutlich. Und anschließend übersetzt die Zugbegleiterin.
Meine heutigen Mitstreiter haben auch untereinender Platt gesprochen. Ohne Übersetzung. Und ich habe etwa genau so viel verstanden wie am letzten Wochenende in Holland. Immerhin ausreichend zur groben Orientierung.

Norden



Norden, ursprünglich hochgeladen von kobalt_transparent

Heute war ich im oder in Norden. Stimmt beides.

Sind die besoffen?

Der Name ist Programm? Ich meine meine Freunde vom Blau-Telekommunikations”wir ziehen dir das Geld aus der Tasche”verein.
Nun gebe ich auf. Nachdem die sich über meine Mails kaputtgelacht haben und mein Schneckenpost-Brief sicherlich ungeöffnet in die Ablage rund gegangen ist, kapituliere ich. Ein Service ist in dieser Firma nicht vorhanden.

Mein Guthaben ist inzwischen von 14,56 auf 11,56 € geschrumpft und ich habe mich nun ausgiebig darüber aufgeregt. Wenn ich Glück habe, dann sind Mitte Mai, wenn die monatliche Flat ausläuft, noch über 10 € da und ich nutze noch den nächsten Monat das eine GB. Haben sie mir bis dahin dann schon so viel Geld geklaut, dass es nicht mehr reicht, dann ist eben Ende. Abhaken und vergessen, sagt Tobi. Recht hat er.

Anrufen nützt ja auch nix. Erstmal fliegt man gern mal mitten im Gespräch raus, wenn man sein Problem geschildert hat (und genau dann und nicht nur einmal), zweitens kostet es ja jedes Mal Geld und selbst wenn die paar Euro wieder drauf gebucht werden, hält es DIE ja nicht davon ab, mein Guthaben postwendend direkt wieder einzuziehen. Und drittens kostet mich das Nerven.

Blau, ich wünsche euch die Pest an den Hals, Grind und eitrigen Ausschlag an feuchten und warmen Körperstellen, dass euch die Zähne ausfallen und euch die Pizzen, die ihr von meinem Geld kauft, im Halse stecken bleiben.

Ommmmmmmmmmmm………..

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