Neulich sagte ich zu Tobi, dass es in diesem Jahr eine Mistkäferschwemme geben muss. So viele Mistkäfer wie in diesem Jahr, hatte ich noch nie gesehen. Tobi meinte dann ganz richtig, dass das wohl eher daran liegen würde, dass wir noch nie im Leben so viel in Wald und Flur rumgetobt sind. Ja genau, daran wird es liegen! Wir sind draußen, immerzu draußen.

Außer ausgerechnet im Urlaub, wo wir wohl zum Geocachen anderweitig zu ausgelastet waren, laufen wir bei fast jedem Wetter mit diesem GPS-Teil vorm Bauch oder am Rucksack mit offenen Augen durch die Welt und bekommen unglaublich viel zu sehen. Unter anderem auch Mistkäfer.
Zusammen gekommen sind z.B.

  • 110 Funde an 28 Cache-Tagen
  • 372 km ist der am weitesten entfernte Cache von den Heimatkoordinaten weg
  • der 100. Cache heißt Elbphilharmonie
  • 20,3 Funde durchschnittlich pro Monat
  • viele, viele, viele Kilometer zu Fuß

Inzwischen haben wir unseren ersten Cache sorgfältig ausgearbeitet und gelegt, nachdem wir erst mal genug gefunden hatte, um zu sehen, wir es sein sollte und wie nicht. Er ist auch (zum Glück) schon gefunden. Denn das größte Bedenken war ja: was, wenn den niemand findet, weil wir (musste ja auch gleich was mit mehreren Stationen sein), irgendwas falsch gemach haben?
Und weitere sind zumindest im Kopf schon in Planung, obwohl es mir ja grade eine angestrebte Location zerrissen hat. Der aufmerksame Leser wird jetzt Bescheid wissen.

Fazit nach einem halben Jahr: Geocaching ist noch immer toll und spannend und überraschend und macht dreckig.Happy

090704 Geocaching Hösseringen 007