Gestern Abend saßen wir lecker Wrap essend im Restaurant und auf einmal kommt Tobi mit der Schnapsidee raus: Wir können ja heute unseren ersten Nachtcache machen.

Vier Wochen hatte ich schon Urlaub, aber am vorletzten Tag kriegt er Flausen im Kopf.

20:30 Uhr waren wir abfahrbereit, mit einem ganzen Haufen Ersatzbatterien im Gepäck.

Eine knappe Stunde später erreichten wir die Parkkoordinaten. Für einen Nachtcache muss man hier schon mal ein paar Kilometer fahren, die sind nicht so umme Ecke.

Worum geht es dabei eigentlich? Man ist wie immer auf der Suche nach einem Geocache. Nur es ist Nacht, meist treibt man sich im Wald oder anderen dunklen Gegenden rum und man sollte ggf. für ein bisschen Beleuchtung sorgen.
Reflektoren zeigen den Weg oder andere Hinweise. Und die gilt es zu finden, damit man am Schluss die Kiste öffnen kann.

Dass wir bisher immer nur tagsüber unterwegs waren, liegt wahrscheinlich daran, dass wir ja Frühaufsteher sind und mit den Hühnern ins Bett gehen. Aber auf dem Plan hatten wir das Nachtcachen von Anfang an und zum 150. Cache wurde es dann ja auch mal Zeit.

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Wie ihr seht, ist es stockdunkel, ein Mond war nicht zu sehen, übermorgen ist Neumond. Und dass wir unseren Spaß hatten, ist wohl an unseren etwas entgleisten Gesichtsausdrücken zu erkennen.

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Schwarzer Tobi im schwarzen Wald, mit allem, was man so dabei haben muss.

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So können die Reflektoren aussehen, wenn sie angestrahlt werden.

Wir wurden bei beiden Caches fündig, haben keine Häschen aus ihrem Schönheitsschlaf geweckt und es war auch gar nicht besonders gruselig im dunklen Wald. Die Geräusche sind allerdings nachts schon ein bisschen fremd.

Um eins lagen wir müde gespielt im Bett und Tobi durfte heute eine halbe Stunde länger schlafen. :mrgreen:

Und morgen geht das Leben wieder in geregelten Bahnen.