Oktober 2009
Monthly Archive
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Heute Morgen erreichte mich ein Hilferuf meiner Mutter. Ob ich, wenn ich zu meinen Eltern komme, noch mal eben bei Neukauf vorbei könnte. Sie hätte gar nichts für die Katze zum Fressen zu Hause. Gar nichts.
Ich glaube sie meinte nicht gar nichts, sondern gar nichts, was der Katze grade eben genehm ist.
Bei der Katzenfütterung gibt es drei Varianten:
Bei Variante 1 und 2 freuen sich immerhin die Igel und die Nachbarkatze, denen Hersteller und Sorte des Futters scheinbar völlig egal sind. Die stürzen sich auf alles und warten schon zu ihren Futterzeiten.
Das und das die Katze noch nicht verhungert ist, bringt mich zu einer Theorie: wahrscheinlich wird auch das Frauchen der Nachbarkatze das verschmähte Futter der Allgemeinheit anbieten und wahrscheinlich steht dann unsere Katze dort und schlägt sich den Bauch mit egal was voll.
Na jedenfalls hab ich die Katze für heute gerettet. Sie hat Variante 2 gewählt.
0 comments Samstag 31 Okt 2009 | kobalt | Allgemein, Tagesschau, Tierisch
Nächsten Samstag, am 7.11.2009, ist in Hamburg die 3. Nacht des Wissens.
Ich hab uns grade schon eine Roadmap zusammengestellt, mal sehen, was man dann wirklich schafft.
Unbedingt wollen wir zum DESY, zum Bernhard-Nocht-Institut und zum BSH. Aber es ist noch ein ganzer Haufen anderer interessanter Sachen dabei.
Aber warum machen die das nachts?????
4 comments Freitag 30 Okt 2009 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Spielt doch mal ein bisschen mit dem Akinator.
Nicht neu, aber immer wieder schön.
3 comments Mittwoch 28 Okt 2009 | kobalt | Allgemein
In letzter Zeit waren wir viel unterwegs, um ein Plätzchen, DAS Plätzchen, für unseren geplanten Geocache zu finden. Da kam das Cachen selber viel zu kurz.
Nach dem Treffen gestern, hatten wir aber so richtig Lust, auch mal wieder was zu suchen finden.
Und da sind wir ja gut vorbereitet. In welche Richtung wir wollten, wussten wir. Also schnell im Schweizer Taschenmesser für uns Geocacher mit der Umkreissuche ein paar Caches zusammengeklickt und Knöpfchen gedrückt.
Das erste Knöpfchen schickt die Listings zum Ausdrucken in den Browser, das zweite Knöpfchen exportiert für das Cache-Handy und ruft gleich die Webseite auf, um den Export ins richtige Format zu konvertieren, Knöpfchen drei schickt die Caches auf GPSr und der vierte Knopf macht die Daten für TomTom klar. Mit dem GPSr kann man nämlich nur bedingt routen.
Also Knöpfchen gedrückt, paar Sachen in den Rucksack, angezogen und ab.
Beim Öffnen der Tür wurde sofort klar, dass etwas falsch war. Wir hatten den ganzen Tag noch keinen Fuß vor die Tür gesetzt und so richtig raus geguckt wohl auch nicht. Das Dachschrägenfenster sagte, dass es nicht regnet, das war ausreichend. Es ist Herbst und da ist es doch draußen kalt und windig und ungemütlich. Und drinnen war es auch nicht grade kuschelig ohne Heizung.
Wir standen bei 16 °C Außentemperatur mit hohen Wanderschuhen, langen Treckinghosen (Tobi sogar mit der Thermohose!), Softshelljacken und Schals vor der Tür und uns wurde schlagartig bewusst, dass uns ein Knöpfchen fehlt: das Wetter-Knöpfchen. Oder wir stellen mal die Webcam ins Fenster.
5 comments Sonntag 25 Okt 2009 | kobalt | Allgemein, Geocachen, Tagesschau
Gestern hatten wir hier im Ort Geocachertreffen und was da in der Gaststätte passierte war so planlos, verrückt und unglaublich, dass es schon wieder lustig war.
Frisch angekommen wurde uns von unseren heutigen Gastgebern erst mal mitgeteilt, dass wir damit rechnen sollten, nichts zum Essen zu bekommen. Der Grund: Unser Organisator hatte nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, dass wenn Leute sich am Samstagabend treffen, einige davon vielleicht ihre dritte Hauptmahlzeit des Tages dort einnehmen möchten. Ist ja klar, dass man Essen, wenn überhaupt, auch nur abgezählt hat, in so einer Gaststätte.
Immerhin durften wir zu beginn noch Getränke bestellen. Allerdings wies man uns darauf hin, dass es wohl nur noch eine Cola light gäbe. Die überließ ich dann Tobi und entschied mich für Apfelschorle. Was eine Entscheidung für die gesamte Mannschaft darstellen sollte. Denn als die Bedienung mit den Getränken kam, hatte sie für alle, die Cola light bestellt hatten, mal eigenmächtig auf Apfelschorle umgebucht. Ist ja klar, oder?
Als statt der erwarteten 30 Geocacher dann 50 auftauchten und ein Hund (der aber vorschriftsmäßig angemeldet war), zeigte man sich weder erfreut, noch kooperativ, sondern ungemein zickig. Wir waren sowieso schon nicht besonders schön untergebracht mit zwei langen Tischreihen und einem runden Katzentisch daneben, aber die fehlenden Plätze erwiesen sich als echtes Problem.
Nachdem wir noch einen Tisch notdürftig repariert und angestellt hatten, brachte man noch ein paar Stühle, aber Tische waren aus. So saß dann ein Grüppchen im Stuhlkreis ohne Tische.
Das schien Geocacherhund Shadow zur Spontanmauser zu bewegen. Nein, wir hatten wirklich keine Haarschneideparty!
Das Abendessen musste dann wohl wirklich für einige Hungrige ausfallen. Immerhin gab es noch ein paar tote Jäger, tote Zigeuner oder Currywurst. Die Vegetarier konnten sich für Pommes entscheiden. Irgendwann gab es dann nichts mehr. Wer zuerst kommt…
Überhaupt überließ man uns dort ganz allein unserem Schicksal. Was ja auch kein Wunder war, gab ja nix mehr.
Trotzdem war der Abend absolut gelungen. Wir hatten richtig viel Spaß, haben viele Tipps bekommen, wo man noch uuuunbedingt hin muss, können zwei Caches jetzt doch noch mal angehen, da wir den Besitzern ein paar Informationen entlocken konnten und (was mich ja ganz besonders freut), ein Geocacher aus L. kennt natürlich den Herrn Fiedler und grüßt ihn von mir. Also wenn sich der Abend nicht gelohnt hat.
Und nicht zu vergessen: wir haben noch was gewonnen. M+M hatten eine Moorhuhnjagd für Geocacher vorbereitet. Reißzwecken wurden dazu mit Reflektorfolie versehen und innerhalb bestimmter Koordinaten verteilt. Und die galt es mit unseren Taschenlampen zu finden und einzusammeln. Von den versteckten 102 Reißzwecken wurden 123 gefunden.
Wir nehmen mal an, dass Michael sich anfangs verzählt hatte. Oder hier steckt ein ganz großer Skandal dahinter, der niemals aufgedeckt werden wird.
Jedenfalls haben Tobi und ich 15 Moorhühner eingesammelt und damit den 2. Platz gewonnen. Genau den hatten wir auch haben wollen. Es gab nämlich einen Supermagneten. Einen schönen großen, den wir gut von unseren Portemonnaies entfernt nach Hause transportiert haben. Mir ist da nämlich mit Scheckkarten und Magneten schon mal was ganz Blödes passiert.
Jedenfalls sind wir hochzufrieden und ein bisschen hungrig zu Hause angekommen und freuen uns schon auf das nächste Mal. Aber dann bitte mit Angabe was man essen möchte und wieviel und was man trinken möchte im will attend-Log!
7 comments Sonntag 25 Okt 2009 | kobalt | Allgemein, Foto, Geocachen, Tagesschau
Brötchen heißen heute nicht mehr nur Brötchen, sondern haben wunderliche Namen erhalten, die ich mir man sich nur schwer merken kann.
Wenn ich mal in der Stadt bei dem einen Bäcker vorbeikomme, dann hol ich da gern diese Dingensbrötchen. Nur wie die heißen… In der Auslage konnte ich sie nicht entdecken und so versuchte ich es mal mit Brainstorming. Brötchen, Sprossen, länglich und spitz, Dinkel. Erst guckte die Bäckereifachverkäuferin komisch, dann wusste sie Bescheid. Gut, dass es noch Fachpersonal gibt. Dinkelkeimlingspitzbuben. Vielleicht. Oder so ähnlich. Beim nächsten Mal werde ich wohl wieder meine Wortfindungsstörung haben.
Und bei meinen Stammbäcker vor Ort nicht anders. Ich möchte “so Stangen…”, die Verkäuferin dazwischen: “mit Kümmel?”. Ich: “Nein, mit Käse”.
Das waren dann die mit Kümmel. Aber zum Glück viel weniger Kümmel als Käse. Jedenfalls so wenig Kümmel, dass ich das jetzt nicht als das vorherrschende Merkmal angesehen habe. Heißen ja auch nicht Kümmelstangen. Nein, jetzt kommt es: ich weiß es nicht. Irgendwas mit Buben könnte es sein. Hier auch schon wieder Buben? Aber wirklich sicher bin ich mir nicht. Sie hat gesagt, ich soll mir Kartenspiel merken. Tolle Idee.
Beim nächsten Einkauf werde ich dann Karo Sieben mit Käse bestellen.
0 comments Samstag 24 Okt 2009 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Beim Zahnarzt war die Dame an der Rezeption heute sehr zum Plaudern aufgelegt. Als ich dann an der Reihe war, kamen wir auf meinen Arbeitsort zu sprechen, von dem ich grade hergedüst war. Gut über 70.000 Einwohner hat das Städtchen.
Ach, in L. arbeiten Sie?
Ja.
Dann kennen Sie doch bestimmt den Herrn Fiedler.
???
Na, den Herrn Fiedler, der arbeitet doch auch in L.
Also sonst kenn ich ja jeden, aber ausgerechnet den Herrn Fiedler kenn ich nicht. Aber morgen frag ich mal die Anderen.
Und für die, die es interessiert: das Loch ist zu und mein Zahnarzt hat es zu einem Turm gemacht. Über dem steckt nun eine Blechdose, bis das Teure fertig ist. Immerhin, meine geschundene Zunge ist erleichtert, das Döschen ist wunderbar glatt.
3 comments Donnerstag 22 Okt 2009 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Einfach nur genial. Und der Hund hat es auch raus.
2 comments Mittwoch 21 Okt 2009 | kobalt | Allgemein, Tagesschau, Tierisch
Der Bundesgesundheitsminister warnt: Frisches Brot ist lecker, aber gefährdet ihre Zähne.
Vorne knusprig frisches Brot rein, hinten zerbröselt alles. Na ja, war auch schon nicht mehr im Original, was es da zerlegt hat.
Nun hab ich ein Loch im Oberkiefer mit scharfen Rändern, an denen die Zunge immer in Gange ist. Wie fremdgesteuert. Jedenfalls geb ich ihr nicht den Befehl zur Selbstzerstörung.
Und überhaupt hab ich das Gefühl, wenn die Zunge nur lang und gelenkig genug wäre, könnte ich durch das Loch mein Gehirn kitzeln. Klappt zum Glück nicht. Aber ich übe fleißig.
Immerhin tut nix weh. Die Schmerzen kommen aber spätestens mit der Zahnarztrechnung.
9 comments Montag 19 Okt 2009 | kobalt | Allgemein
… dann könnte ich vielleicht drüber lachen.
Aber so fällt mir einfach nur die Kinnlade runter.
Im Zeitalter von Vorratsdatenspeicherung, Zensursula und dem Fortschreiten des Überwachungsstaats, muss man sich wohl nicht wundern. Wer weiß, wann solche Methoden zu uns rüberschwappen. Ich hoffe nur, dass die “ich hab nichts zu verbergen”-Leute durch so etwas zum Nachdenken angeregt werden.
Jeder hat nämlich was zu verbergen: seine Privatsphäre und die geht niemanden und schon mal gar nicht den Staat etwas an.
Und wer sich in die Richtung ein bisschen informieren möchte, dem empfehle ich die Podcasts des Chaos Computer Clubs. Verständlich auf den Punkt gebracht.
6 comments Mittwoch 14 Okt 2009 | kobalt | Allgemein, Tagesschau