In letzter Zeit waren wir viel unterwegs, um ein Plätzchen, DAS Plätzchen, für unseren geplanten Geocache zu finden. Da kam das Cachen selber viel zu kurz.
Nach dem Treffen gestern, hatten wir aber so richtig Lust, auch mal wieder was zu suchen finden.

Und da sind wir ja gut vorbereitet. In welche Richtung wir wollten, wussten wir. Also schnell im Schweizer Taschenmesser für uns Geocacher mit der Umkreissuche ein paar Caches zusammengeklickt und Knöpfchen gedrückt.
Das erste Knöpfchen schickt die Listings zum Ausdrucken in den Browser, das zweite Knöpfchen exportiert für das Cache-Handy und ruft gleich die Webseite auf, um den Export ins richtige Format zu konvertieren, Knöpfchen drei schickt die Caches auf GPSr und der vierte Knopf macht die Daten für TomTom klar. Mit dem GPSr kann man nämlich nur bedingt routen.

Also Knöpfchen gedrückt, paar Sachen in den Rucksack, angezogen und ab.

Beim Öffnen der Tür wurde sofort klar, dass etwas falsch war. Wir hatten den ganzen Tag noch keinen Fuß vor die Tür gesetzt und so richtig raus geguckt wohl auch nicht. Das Dachschrägenfenster sagte, dass es nicht regnet, das war ausreichend. Es ist Herbst und da ist es doch draußen kalt und windig und ungemütlich. Und drinnen war es auch nicht grade kuschelig ohne Heizung.

Wir standen bei 16 °C Außentemperatur mit hohen Wanderschuhen, langen Treckinghosen (Tobi sogar mit der Thermohose!), Softshelljacken und Schals vor der Tür und uns wurde schlagartig bewusst, dass uns ein Knöpfchen fehlt: das Wetter-Knöpfchen. Oder wir stellen mal die Webcam ins Fenster. :-)