Aber besser spät als gar nicht, will ich wenigstens noch ein paar Worte zur Wissensnacht los werden.

Es würde fast eins reichen: genial!

Wir haben uns schon vom frühen Nachmittag an im Desy rumgetrieben. Und die haben wirklich richtig was auf die Beine gestellt.

Dabei fing es ein bisschen blöd an. Ab Berliner Tor sollte Buspendelverkehr sein. Aber eigentlich ging ja alles erst um 17 Uhr los, nur das Desy hatte schon ab 12 Uhr geöffnet. Um 14 Uhr kein Bus, kein Infostand, kein nix am Berliner Tor. Also sind wir mit dem regulären Nahverkehr los und dann noch ein bisschen zu Fuß durch den Regen, weil wir keine Lust auf warten hatten. Unsere Andoid-Telefone haben sich mal wieder bewährt: Busverkehr ersurft und den Restweg per GPS erlaufen.

Am Desy wurde dann alles gut. Überall nette Leute, die einem nicht nur Infozettel zusteckten, sondern auch noch Gummibärchen oder Laseräpfel.

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Gummibärchen gab es überhaupt überall in Massen. Quasi zum Sattessen, wenn man wollte.

Und dann konnte man so viel sehen und machen und staunen. Größer, höher, schneller… Ich kann gar nicht sagen, was wir alles gesehen haben, so viel war es.

Drei Highlights gab es jedenfalls für mich: das Rechenzentrum, Hera und die Vorführung des Tesla-Trafos.

Das Rechenzentrum ist einfach nur wow, wenn man an Rechnern und Peripherie interessiert ist. Allein die Menge von 1,2 Millionen E-Mails, die jeden Tag ankommen. Die Datenmengen, die da verschoben werden, die Menge an Bandlaufwerken, die Kabelstränge.

Hera ist der Beschleuniger, der bis 2007 in Betrieb war. Hier konnten wir 1,5 km durch den unterirdischen Tunnel gehen und so eine Anlage man von Nahem betrachten. Am Ausgang wurden wir von einem Bus abgeholt und wieder zurück gefahren.

Die Vorführung des Tesla-Trafos war dann so ein Oh- und Ah-Erlebnis. Ein bisschen wie Silvester-Feuerwerk. Das ist schon beeindruckend, die Blitze so ganz aus der Nähe zu sehen. Und laut ist es.

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Nach fast 6 Stunden Desy sind wir dann zwar noch zur Uni, aber gegen das, was wir schon gesehen hatten, konnten die überhaupt nicht ankommen. Vom Open Air Konzert zum schwarzweiß Tragfernseher. Wir waren völlig erledigt und total begeistert.

Prädikat voll empfehlenswert!