April 2010
Monthly Archive
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Als ich vorhin nach Hause kam, teilte mir meine Nachbarin mit, dass der Tischler grade unangemeldet vorbei gekommen wäre und Maß genommen hätte.
Da ich nicht da war, hätte er die Wohnungstür von außen gemessen.
Beeindruckend, wie er von den Maßen der Wohnungstür auf die Maße der zwei Fenster kommen will, die ich bekommen soll. Vielleicht eine Formel die seit Tausenden von Jahren unter Tischlern nur im Geheimen weiter gegeben wird.
1 comment Mittwoch 28 Apr 2010 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Im Dezember teilte mir mein Stromversorger „e wie einfach“ mit, dass Strom ab 01.04.2010 teurer werden sollte und fragte, ob ich trotzdem bei ihm bleiben wollte. Wollte ich nicht.
<ironie> Stromanbieterwechsel ist ja total einfach </ironie>.
Im Januar kam dann die Bestätigung der Kündigung zum 31.03.2010. Alles klar, ein neuer Anbieter (Vattenfall) war bereits gefunden. Der meldet sich dann irgendwann im Januar und teilte mit, dass die Sache im Laufen sei. Sie würden sich wieder melden.
Ende März meldete sich dann jedoch nur mein lokaler Stromanbieter, der mich zum Ablesen aufforderte. Nichts Besonderes, die leiten das an e wie einfach weiter und ab 01.04. würde es dann Vattenfall-Strom geben.
So um den 20.04. wunderte ich mich langsam, dass ich noch nichts von Vattenfall gehört hatte. Nicht mal meine Kontodaten hatten sie bis jetzt, geschweige denn, hatten wir über die Höhe des Abschlags gesprochen. Also schrieb ich mal eine Mail, ob sie ich noch kennen würden.
Antwort: Sie hätten keine Kündigung zum 31.03. bekommen, sondern zum 30.04. und man warte auch auf Bescheid vom Durchleiter (also meinem örtlichen Stromanbieter, den berühmten Uelzener Stadtwerken).
Meine Annahme nun, dass e wie einfach das irgendwie verschlampt hatte. Also Mail an e.
Antwort: Sie hätten die Kündigung beim örtlichen Anbieter (!) zum 31.03. in die Wege geleitet und mein Vertrag mit e wie einfach wäre beendet.
Ich bin verwirrt. Von e bekomme ich keinen Strom mehr, von Vattenfall bekomme ich noch keinen Strom, also wohl von den Stadtwerken, mit denen ich aber keinen Vertrag habe.
Hoffentlich wird es jetzt nicht noch k wie kompliziert oder d wie doof.
5 comments Dienstag 27 Apr 2010 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Sonntag waren wir durch eine Geburtstagsfeier am Samstag/Sonntag ein bisschen angeschlagen, aber das Wetter sagte: Geocaching!
Wenigstens eine kurze Runde, so als Nachmittagsspaziergang.
Ausnahmsweise hatten wir uns schnell einen Multi und zwei Tradis ausgesucht, die in Gehreichweite lagen. Wir können für die Planung auch Stunden benötigen, wenn wir wollen. Da wird dann das Für und Wider der verschiedenen Caches und ihre Lage zueinander abgewägt, auf unterschiedlichsten Karten die Durchkommwahrscheinlichkeit eruiert, Tracks so rum und so rum geplant, ein Rucksack voll technisches Equipment mit den diversen Daten bestückt und zum Schluss noch die daraus resultierende Diplomarbeit in doppelter Ausfertigung ausgedruckt.
Sonntag waren wir schnell. Geht also komischerweise auch. Man hat dann immer das Gefühl, dass man was vergessen hat oder nicht optimal vorbereitet ist.
Geplant war: gute 3 km zum Multi, der sollte dann auch noch mal gute 3 km gehen, noch mal 2 km für die beiden Tradis und 3 km nach Hause. 12 km round about. Alles Theorie!
Der Multi war klasse. Bis zur Brücke. Wir wussten zwar, was wir suchen, aber habt ihr schon mal eine Brücke abgesucht? Nach 45 Minuten kannten wir jede Schraube beim Namen, waren von oben siebzehn Mal auf Knien rüber gerobbt, hatten unten jeden Winkel mit einem Spiegel abgesucht, uns die Lebensgeschichte eines Hundes und seines Hundemuggles angehört, nur das gesuchte Dingens, das war nicht da.
Man hat ja seinen Ehrgeiz und aufgeben bei so einem netten Cache? Also try und error und wir begaben uns auf die Suche nach der wahrscheinlich nächsten Station. Die war dann aber leider nicht auszumachen. Frustriert traten wir den Rückweg an. Über die besagte Brücke. Noch einmal im Vorbeigehen gucken und tada: Fund. Muss jemand direkt nach uns dort installiert haben, das war nämlich vorher nicht da gewesen, da waren wir uns einig.
Der Rest (jedenfalls fast) des Multis war dann richtig schön. Zum Final hatten wir Buchstaben und Zahlen gesammelt und die mussten nur noch in die richtige Reihenfolge gebracht und dem GPSr gefüttert werden. Ich hab meinen Part mit der richtigen Reihenfolge drei Mal überprüft. Das mit dem GPSr war nicht in meiner Verantwortung.
Klar hat es uns ein klein wenig verwundert, dass die Stationen alle nur ein paar hundert Meter auseinander waren und das Final nun über einen Kilometer aus dem Wäldchen raus. Aber immerhin lag es an einer Straße. Das macht schon irgendwie sicher. Freies Feld hätte uns vielleicht zur Prüfung bewogen, aber Straße ist mal ganz sicher OK.
Um es kurz zu machen: Das Final holen wir uns dann mit den anderen beiden Caches zusammen an einem anderen Wochenende. Ist doch schön, wenn man noch ein paar Ziele in der näheren Umgebung in petto hat. Und so eine 0 schleicht sich bei Koordinaten schon mal schnell an der falschen Stelle ein. Und wenn wir gewollt hätten, wären wir auch noch mal zurück gegangen, aber auch so hatten wir zu Hause die geplanten 12 km runter. Und das war ja wohl eine Punktlandung.
5 comments Mittwoch 21 Apr 2010 | kobalt | Allgemein
Die letzten x Jahre: Meine Tageszeitung ist (mit Ausnahme der Urlaubszeit) pünktlich morgens um 4:30 Uhr in der Zeitungsrolle. Beim Abschluss des Vertrages war mir zugesagt worden, dass ich die Zeitung beim Verlassen meines Habitats in der Zeitungsrolle vorfinden würde. Natürlich hatte ich das nur mündlich. Blöd, weiß ich später. Niemalsnicht was nur mündlich machen.
Die letzten x Wochen: Keine Zeitung morgens um 4:45 Uhr, sondern erst bei der Heimkehr. Abends keine Lust oder keine Zeit. Zeitung wird um einen Tag versetzt am nächsten Morgen gelesen. Da kommt man ganz durcheinander, weil einige Sachen schon vorbei sind, bevor man sie gelesen hat.
Letzten Samstag: Ich erfahre, dass mein langjähriger Zeitungsträger den Job an den Nagel gehängt hat und jetzt Rentner sein will. Bei meiner Zeitung muss ich nicht nachfragen, das habe ich vor Jahren schon mal gemacht: Zeitung um 4:45 Uhr kann man mir nicht zusagen, hätte auch nie jemand zusagen dürfen. Geht nicht.
Letzten Samstag 13 Uhr: Die Kündigung meiner Tageszeitung findet den Weg in den Briefkasten. Warum ich nicht mehr will, habe ich ihnen mal trotzdem dazu geschrieben.
Heute morgen 4:30 Uhr: Vor meinem Haus hält ein Auto und Sekunden später höre ich Gewurschtel an der Zeitungsrolle. Heute Morgen muss ich die Zeitung von gestern und von heute lesen. Was für ein Stress schon vor sechs Uhr morgens.
Mal sehen, ob meine Kündigung jetzt einfach so bestätigt wird oder was jetzt passiert. Optional kann ich ja auch ein neues Abo abschließen und noch mal Kugelschreiber, Kapselheber (Bierdeckelöffner) und Einkaufswagenchip abstauben.
5 comments Dienstag 20 Apr 2010 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Kurzer Kurzurlaub mit viel Wasser, wandern, paar Geocaches, zu wenig Sonne, aber viel Spaß.
Und wer Schwerin per Twitter lesen möchte, der guckt mal bei Tobi vorbei.
3 comments Sonntag 11 Apr 2010 | kobalt | Allgemein