In der Küche liegt noch ein angefangener Beutel mit Möhren rum. Auch bekannt als Mohrrübe, Karotte, gelbe Rübe.

Ich beschließe einen Möhrensalat draus zu machen. Mit Apfel, Zitronensaft, Pfeffer und Salz, bisschen Öl. Einfach, aber lecker und saftig. Etliche Male erprobt.

Also nehme ich die Küchenmaschine zur Hand, setze die Reibescheibe ein, die feine, und los geht es. Das Ergebnis sieht ziemlich filigran aus, aber ich bin sicher, ich nehme immer die feine Scheibe.
Fertig geraspelt kommt dann auch gleich der Erlediger durch. So nennt Tobi das immer. Alles gleich machen, also auch aufräumen und sauber machen. Die Küchenmaschine wird gesäubert und gespült und getrocknet und wieder an ihren Warteplatz gestellt, bevor ich den Raspelmöhren einen weiteren Blick gönne.
Und in diesem Moment fällt mir auf, dass ich den Apfel vergessen habe. Boh, wie blöd. Wird nicht so gut schmecken, aber diesmal dann ohne Apfel.
Dafür dann eben ordentlich Zitronensaft. Fertig gewürzt nehme ich einen Kochlöffel zur Hand, um alles zu vermischen und merke in diesem Moment, dass ich definitiv sonst nicht die feine Reibe nehmen. Nennt es Möhrenbrei. Ohne Apfel.

Die Geschmacks- und Konsistenzprobe hat mich dann entscheiden lassen, dass Möhren ja nicht so teuer sind. Buaaah, weg damit. Grauenhaft.

Lecker war dann auch der Biss in den getoasteten, schimmeligen Toast. Eindeutig am Geschmack erkennbar.


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Kulinarische Highlights!