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Ich will keinen Strom mehr haben. Das ist mir alles zu viel. Muss doch auch ohne gehen.
Das war der letzte Stand. Auf Nachfrage wurde uns gesagt, dass wir bei EON auch Kunde sind, wenn wir gar nicht Kunde sind. Und alles wäre OK, Strom gibt es von ESWE, aber bei EON müssten wir trotzdem Kunde sein, weil sie der örtliche Anbieter sind. Versteht zwar kein Mensch, wir haben einen Vertrag mit ESWE und nicht mit EON, aber wenn die uns ansonsten in Ruhe lassen, dann eben so. Wenn…
Donnerstag kam das nächste Schreiben von EON. Exakt das gleiche, nur mit einer anderen Vertragsnummer. Neuer Anruf. Ja, das wäre so OK, der alte Vertrag wäre nur bis 22.04.2011 (warum?) und nun gäbe es einen neuen Vertrag (warum?). Alles wäre OK, nur eine Vertragsumstellung (und warum?).
Freitag. Hier traut sich kaum noch einer an den Briefkasten. Und wirklich, sie setzen noch einen drauf. Wir werden als Kunde von EON begrüßt und aufgefordert für den Vertrag ab 22.04.2011 unseren Abschlag zu bezahlen.
Abschlag bezahlen wir übrigens seit ein paar Wochen an ESWE.
Wenn Tobi nachher mit denen telefoniert, werde ich den Raum verlassen. Ich kann das Elend echt nicht mehr ertragen.
1 comment Montag 20 Jun 2011 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Neulich wurde ich mal gefragt (huhu!
), was eigentlich dieses Twitter sei.
Das ist schwierig zu beantworten. Ich glaube, jeder nutzt Twitter so, wie er es will oder wie es für ihn sinnvoll ist.
Ich hab mich mal vor Ewigkeiten angemeldet, nichts verstanden, nicht gewusst, was ich machen sollte und mich schnell wieder abgemeldet.
Irgendwann wagte ich einen zweiten Versuch und twitterte mal einfach so drauf los. Und was mache ich da nun? Na ja, einfach mal was loswerden. Frust und Freude. In 140 Zeichen. Oder in Kontakt bleiben, nur mal kurz ein Lebenszeichen. Und ich informiere mich. Nirgends gibt es Neuigkeiten so schnell wie auf Twitter. Da lese ich dann ausführlicher nur das, was mich interessiert. Lokal bis international. Und manchen Twitterern folge ich einfach nur, weil sie immer Blödsinn schreiben.
Kostproben? Unbedingt Katze –> Hase ansehen. ![]()
Sorgt euch nicht, die richtige Person für euch ist irgendwo da draußen. Was nicht heißt, dass ihr sie findet. Wahrscheinlich eher nicht.
Telefon klingelte. Scheint aber nicht wichtig zu sein, sonst hätten sie eine Mail geschickt.
Ich rege mich erst über Facebook auf, wenn die auch noch eine Gewichtserkennung einführen…
Cool, ich kann meinen Telekom-Vertrag verlängern und zahle dann die um 10€ vergünstigte Grundgebühr von nur noch 39,95€ statt 39,95€.
Ein kanadisches Gesetz verbietet, dass sich zwei verschiedene Schiffe in einem Gewässer zur selben Zeit an der selben Position befinden.
Habe die Zugdurchsage aus dem ICE nach Hamburg als Klingelton auf meinem Handy. Bei meinen Mitreisenden im ICE nach Basel herrscht Unruhe
Der Direktor der First Federal Bank of Nigeria klappte sein Notebook zu. Er seufzte ratlos. Warum nur wollte niemand die 12,5 Mio. Dollar?
Jetzt schläft die Katze, bekomme meinen Chefsessel erst gegen Mittag wieder.
Erstaunlich wie verwirrt Menschen plötzlich sind, wenn ein Satz anders endet als man es Kartoffel.
RT @kaffeekasse: Bomben explodieren bei #IKEA. Tja, jetzt weiß #IKEA wie sich die Leute zuhause fühlen, wenn ein volles Billy zusammenbr …
Gemein: Papa nennt mich seinen äußeren Schweinehund.
Möter – halb Mensch, halb Köter. Merkel – halb Mensch, halb Ferkel.
Katze wird Hase – http://t.co/aZZfsR9
Alle Kinder, die früher beim Verstecken spielen die Besten waren, sind heute Mitarbeiter bei Media Markt.
Du rüttelst ganz stark am Ohrfeigenbaum, mein Freund!
4 comments Samstag 18 Jun 2011 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Da gestern der Salat fürs Abendessen schon vormittags auf dem Plan stand, fiel mir ein leckeres Brot ein, das mir neulich über den Weg gelaufen war und das seinen Weg in meine Bookmarks gefunden hatte.
Vor einiger Zeit hatte ich diverse Brotbackmischungen geschenkt bekommen und das wäre doch ein prima Einsatz für ein Weißbrot. Also Backmischung in die Küchenmaschine, Wasser dazu, angestellt, läuft nicht richtig, geschimpft, auseinander genommen, rumgeferkelt, Tobi dazu, noch mal auseinander und wieder zusammen, geht, aber Teig zu flüssig, Mehl dazu, Maschine stinkt, Ende gut, alles gut. Hefeteig erst mal rumstehen lassen und Sport gemacht.
Danach den Hefeteig zu einem Quadrat ausgerollt und mit weicher Kräuterbutter bestrichen.
In Streifen geschnitten, die etwa so hoch waren wie meine Springform. Und dann gefaltet wie eine Ziehharmonika. Die Streifen mit der Kräuterbutter nach innen in die Springform gestellt.
Und ab in den Ofen, Heißluft 200°C, knapp 30 Minuten.
Lecker, lecker, lecker!
Werde ich bestimmt noch mal in einer süßen Version probieren.
6 comments Mittwoch 15 Jun 2011 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Die letzten Sonnenstrahlen habe ich noch dazu genutzt die Bastelperlen nach draußen zu bringen. Eigentlich wollte ich sie dort nur fotografieren, aber dann gefielen sie mir dort so gut, dass sie dort nun wohnen bleiben. Der Garten könnte eigentlich noch mehr Perlen vertragen. Da passt es ja, dass wir heute meinen Arbeitsplatz wieder fertig gemacht haben. Die Abluft hatte bis jetzt noch gefehlt.
Die Aktion hat fast den ganzen Tag gedauert, denn wir musste noch zum Baumarkt und dann haben wir gleich noch eine zusammenklappbare Werkbank gekauft, die dann noch zusammengebaut werden musste… Es kam eins zum anderen. Aber nun ist alles so weit fertig, ich müsste quasi nur noch die Dorne dippen uns loslegen.
Mein neuer (noch total kahler, weil glas- und werkzeugfreier) Arbeitsplatz:
Und das Perlengebastel, das wieder Lust auf mehr und bunt und unrund macht.
Und dann bin ich noch mal schnell durch den Garten geflitzt, wo ich schon mal draußen war…
Und nun ist Feierabend für heute.
0 comments Donnerstag 09 Jun 2011 | kobalt | Allgemein, aus Glas, Tagesschau
Der neue Perlenarbeitsplatz ist zwar in Arbeit, aber noch nicht fertig gestellt. Deshalb gibt es keine neuen Perlenfotos. Vorerst.
Da uns aber immer die Decke auf der Terrasse vom Tisch fliegt und die vier Blumenanhänger sie nicht an Ort und Stelle halten können, bin ich auf die Idee gekommen, aus Probeperlen, nicht ganz so schönen, Überbleibseln, Halsbrechern und anderen Schubladenperlen, mittels Wäscheklammern selber Beschwerer zu basteln. So viele hätten es wohl gar nicht werden müssen, aber vielleicht lassen sie sich noch anders zu Dekozwecken einsetzen. Draußen, in der Sonne, hat das Glas sowieso die schönste Farbe.
Für Marion gibt es heute schon mal ein Bild. Wenn das Wetter wieder mitspielt, werde ich draußen noch mal ein paar Bilder machen.
Marion, für dich:
Wenigstens etwas Buntes am heutigen Tag.
3 comments Mittwoch 08 Jun 2011 | kobalt | Allgemein, aus Glas
Meine neue Küche und wir.
Also die Küche, die hier im Haus ist, die ist ja echt schick und auch noch recht neu und vor allem ist sie kein Billigprodukt, wie sie es in den meisten Mietwohnungen wohl ist. Auch die Elektrogeräte sind von namhaften Herstellern.
Aber ich sag euch gleich mal: niemals den Gasherd gegen so ein Anfänger-Ceranfeld eintauschen. Ihr werdet nicht glücklich. Aber das ist gar nicht das Thema, ich bin nur immer noch unglücklich, dass mein Gasherd jetzt an der Ostsee steht und ich mich mit Planung, wann ich wohl heißes Wasser für die Nudeln brauche und dass ich jetzt schon mal die Platte ausstellen müsste, wenn sie in 10 Minuten kühler sein soll, rumschlagen muss.
Ein weiterer wunder Punkt in der Küche ist der Geschirrspüler. Der ist auch noch in Top-Zustand, nur oben will er nicht so richtig spülen. Da bleiben immer Reste in den Tassen und viele Teile muss ich hinterher von Hand spülen. Dafür, dass er dafür über 3 Stunden unterwegs ist, geht das ja gar nicht.
Nun sind wir mal auf den Trichter gekommen, dass vielleicht unsere Teller zu groß sind und der Rotor für den oberen Korb sich darüber nicht richtig drehen kann. Und Bingo! Nur was macht man? Den Dremel anschmeißen und aus Tellern Tellerchen dremeln?
Das kam mir irgendwie komisch vor. Haben alle Leute nur kleine Teller?
Die Lösung ist ganz einfach. Der obere Spülkorb ist höhenverstellbar. Das Körbchen ein paar Zentimeter höher gestellt und schon läuft der Rotor auch an den Tellern unten problemlos vorbei.
Unsere Vormieter müssen von Tellerchen gegessen haben, wenn sie damit kein Problem hatten. Schneewittchen und die sieben Zwerge?
5 comments Donnerstag 02 Jun 2011 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Neulich, beim Einkauf bei Edeka, kam nach dem Kassenzettel noch ein Gutschein für mich aus der Kasse. 50 Ct Ermäßigung auf ein Produkt von der Firma Culinessa. Vegetarische Bioprodukte.
Der Gutschein flog dann erst mal in der Küche rum und als ich mich gestern auf den Weg zu Edeka machte, fiel er mir ein und ich stopfte ihn in die Tasche. Man kann ja mal gucken.
Bei Edeka lief ich dann durch die Bioabteilung auf der Suche nach diesen Culinessa-Produkten. Guckte hier und da, oben und unten, dahinter und auch noch mal auf der anderen Seite. Aber ich wurde einfach nicht fündig.
Schließlich wand ich mich dann an eine Mitarbeiterin, zeigte ihr den Gutschein und sie machte ein skeptisches Gesicht. Sie guckte dann auch in der Abteilung oben und unten, davor und dahinter und lief schließlich an die Info. Und dann kam sie mit der Nachricht zurück, dass sie gar keine Culinessa-Produkte führen würden.
Und wenn ich mich beschweren möchte, dann sollte ich doch am nächsten Morgen, so gegen 10 Uhr, wieder kommen, da wäre der Chef da.
Na klar, ich hab ja auch nix anderes zu tun, als wegen 50 Ct einen Termin mit meinem Supermarkt zu machen.
2 comments Freitag 27 Mai 2011 | kobalt | Allgemein, Unterwegs
So, jetzt haben wir Strom.
Tobi hat noch mal unseren Wunschanbieter kontaktiert und just an dem Tag hatten sie die Bestätigung abgeschickt. Die kam dann am nächsten Tag auch bei uns an. Ab 1.4. rückwirkend.
Einen Tag später begrüßt uns der örtliche Anbieter per Brief. Er liefert uns dann mal Strom ab 1.4.
Ich glaube, ich muss mein Blog umbenennen, das wird hier etwas einseitig.
Man möchte weinen.
3 comments Mittwoch 25 Mai 2011 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Ich würde ja fast behaupten, das Glück mit den Stromanbietern hab ich ganz allein, aber ich weiß, dass das nicht so ist und Andere an denen auch verzweifeln.
Aber wenn man das hier und hier und hier und hier oder auch das hier liest, denkt man dann, dass das der Normalzustand ist? Ist aber so. Und weiter geht es, beim verzweifelten Versuch unser Geld für Strom einem gierigen Anbieter in den Schlund zu werfen…
Gas, Wasser und Abwasser haben wir in trockenen Tüchern. Gottseidank! Strom war noch immer offen. Da hatten wir uns ja genau für den Lieferanten entschieden, der nach Fokushima empfohlen wurde. Allerdings schon ein paar Wochen früher. Trotzdem geht es da wohl drunter und drüber.
Allerdings hatten wir ein Begrüßungsschreiben erhalten, dass uns bestätigte, dass die uns ab 1.4. übernehmen. Bis das aber über die Bühne gehen sollte, mussten wir erst mal Grundversorgung von EON beziehen. Ich berichtete ja bereits. Dann würde ESWE uns dort rückwirkend rausholen.
Nun ja, wir hatten weder für April, noch für Mai an irgendwen Abschlag bezahlt und so langsam wurde es doch mal Zeit für eine Rückmeldung, dachten wir. Deswegen rief Tobi da mal an. Und erfuhr Folgendes: Unser derzeitiger Versorger EON hätte uns nicht aus dem Vertrag (gibt es nicht, wir beziehen lediglich die Grundversorgung zum teuersten Tarif, versteht sich) gelassen. Deshalb wären wir nun auch nicht bei ESWE.
Weder ESWE, noch EON haben sich in der Pflicht gesehen, uns darüber zu informieren. Nett, oder?
ESWE will jetzt noch mal bei EON nachhaken. Und wir dann bei ESWE, wie ich das sehe.
Also langsam verliere ich den Glauben an Deutschland. Wie soll ein Land funktionieren, in dem nicht mal so eine einfach Sache, wie die Wahl des Stromanbieters (nicht mal ein Wechsel!) klappt. Und wo man als Kunde wie Luft behandelt wird.
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3 comments Samstag 14 Mai 2011 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Wir und es.
Der Rückzug aus Assigebiet ist erfolgreich und komplett abgeschlossen. Nur noch Schlüsselübergabe. Und Verabschiedung von den netten Nachbarn rechts und links, die gab es ja auch, aber das geht leider im Grundrauschen unter.
Der Sperrmüll steht draußen und macht sich morgen hoffentlich komplett auf dem Weg zur Deponie.
Die Wohnung ist leer und besenrein.
Wir haben eine Stunde lang Müll an die Straße getragen, geschwitzt und gekeucht und sind dreckig und staubig wie sonst was nach Hause gefahren.
Dafür gab es vorher eine grandiose Stärkung (+ natürlich Sahne satt)
Und jetzt passen wir auf, dass uns hier keine unerwünschten Gestalten in die Nachbarschaft ziehen, damit wir nicht wieder flüchten müssen.
5 comments Sonntag 08 Mai 2011 | kobalt | Allgemein, Tagesschau