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Also nein, Geduld hat man mir nicht in die Wiege gelegt, aber manchmal hat man ja keinen Einfluss darauf, was wie schnell passiert. Und momentan…
Die Steuererklärung ist eigentlich schon längst fertig, aber ich warte auf die Jahresbescheinigung einer Bank. Hab ich sonst immer zugeschickt bekommen, diesmal kam einfach nichts. Eine gut unterrichtete Quelle verriet mir, dass ich die anfordern muss. Gesagt, getan. Und nun warte ich weiter.
Gardinen, Rollos, Gardinenstangen haben wir gleich beim Einzug bestellt. Damit auch alles fix da ist. Was nun fehlt, sind die Gardinenstangen. Das, was wir dran aufhängen wollen, ist längst geliefert. Übrigens war bei der Bestellung alles lieferbar. Grandios.
Um Strom- und Gasanbieter für die neue Wohnung haben wir uns ganz rechtzeitig gekümmert. Gas klappte auch ganz problemlos und den Abschlag zahlen wir seit Mai. Beim Strom bekamen wir die Nachricht, dass wir bearbeitet werden. Man wird uns aus der Grundversorgung des örtlichen Versorgers rückwirkend rauskündigen. Mir wäre wohler, wenn das mal langsam passieren würde.
Mein Tablet-PC ist dann auch noch kaputt gegangen. Gefühlt habe ich behauptet, das wäre schon Ende März passiert, aber eingeschickt habe ich ihn wirklich erst Mitte April. Und nun fehlt er mir doch so, in den ach so knappen Sofazeiten. Nächste Woche werde ich mal nachfragen. Meine neue Adresse haben sie eigentlich bekommen, aber man weiß ja nie.
Neuer Garten, neues Glück. Ostern hab ich eine Pflanzenbestellung gemacht. Damit es hier hübsch bunt wird. Leider ist es noch immer nicht bunt, denn bisher ist hier noch nichts angekommen. Vielleicht ja auch ganz gut, denn ich weiß gar nicht, wann ich das hätte in die Erde bringen sollen. Trotzdem, inzwischen bin ich etliche Male im Baumarkt gewesen und hätte schon ein bisschen Buntheit anschleppen können. Aber bestimmt bekomme ich eine viel, viel bessere Qualität, wenn sie denn mal kommt.
Und noch eine Sache, die Geduld benötigt: die Spülmaschine in dieser Küche. Die braucht über 3 Stunden für ein Spülprogramm. Ja, so steht es auch in der Bedienungsanleitung, weil wir mal nachsehen mussten, denn die spülte ja viel zu lange. Aber das soll so! Geht es noch? Was macht die da? Hüpfen da kleine Heinzelmännchen mit Minischrubbern drin rum?
Hach, ich glaub, ich geh man schnell bei ebay ein Päckchen Geduld shoppen.
0 comments Samstag 07 Mai 2011 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Die Namen sind frei erfunden, die Handlung leider nicht. Jegliche Ähnlichkeit mit realen Personen wäre zwar rein zufällig, aber nicht ausgeschlossen.
Zentrale Beschaffung. Eine ganz tolle Idee für Bleistifte und Druckerpapier. Bestimmt. Für Laborbedarf leider nicht. Aber seit mehr als zwei Jahren werden wir dazu gezwungen verpflichtet, einen Teil unseres Laborbedarfs über die zentrale Beschaffung (Name geändert – ich nenne sie nun nur noch kurz ZB) einzukaufen. Das ist ein Spaß, wenn man da mit jemandem kommunizieren muss, der keine eine Ahnung hat, was einen Rundkolben von einem Erlenmeyerkolben unterscheidet und dass man die gelieferten Probenröhrchen mitnichten verwenden kann, wenn sie nicht ab Herstellung gedeckelt sind, sondern der Deckel nur beiliegend geliefert wird. Und dass man die Lieferung dann zurück schickt und da ein Doofi dann auf 1000 Röhrchen die Deckel schraub, uns wieder schickt und man meint, das würde dann OK sein und wir wären nur zu faul die Dinger zu verschrauben, macht es nicht besser. Ich würde nämlich wirklich nur gern den Analyten aus meinen Proben finden und nicht aus dem Kartonstaub oder Blütenpollen oder den Fingern des Zuschraubers oder wie viel Gold war noch mal in einer Fliege?
Ich will ja nicht sagen, dass die sowas wissen müssen, aber dann sollte „man“ einsehen, dass solche speziellen Dinge wohl doch vom Fachhandel geliefert werden sollten. Aber selbst einfache Bestellungen werden zur Farce.
Bespaßung aktuell:
Mitte März. Ich bestelle 15 Kartons Handschuhe bei der ZB im Internetshop und warte auf die Lieferung.
08.04. Nach drei Wochen die Lieferung. Und ich bekomme 20 Kartons, statt der bestellten 15.
Flugs per Webformular über die Lieferzeit von drei Wochen beschwert (bekomme ich im Laborhandel von einem auf den anderen Tag) und angemerkt, dass ich statt 15 Paketen 20 Pakete erhalten habe. Die überzähligen 5 Pakete würde ich behalten.
11.04. Frau Natascha Wubber (Name natürlich geändert) von der ZB mailt zurück, dass die Lieferzeit natürlich nur ausnahmsweise so lang war (klar, hatte ich auch schon vermutet) und geht klar mit den 5 Paketen.
13.04. Rechnung kommt, 15 Pakete werden abgerechnet. Ich denke: Idioten! Danke für die 5 geschenkten Pakete.
Ich informiere die Laborleitung, dass ich zukünftig immer 11 Pakete bestelle und wir die 9 zu viel gelieferten Boxen im Internet vertickern. Ggf. machen wir einen Vertrag mit der ZB, der wir dann Handschuhe verkaufen. Kündige an, dass wir demnächst reich sind und nicht mehr arbeiten müssen.
14.04. Frau Natascha Wubber von der ZB mailt mir, dass wir 15 Pakete Handschuhe bestellt haben, 20 geliefert bekommen haben und ob wir die zu viel gelieferten 5 Pakete behalten möchten. Jetzt bitte noch mal nach oben gucken, 08.04.
Ich vermute in einer Parallelwelt zu leben. Wie reagiert man darauf? Na ja, ich habe ganz freundlich geschrieben, dass ich genau das, ihr schon mal am 08.04. mitgeteilt habe und sie mir auch darauf geantwortet hat. Vielleicht haben die zwei Natascha Wubber, die sich einen Arbeitsplatz teilen. Oder da arbeiten alle als Natascha Wubber, weil es nur einen ZB-User gibt. Man weiß es nicht.
Es geht noch weiter…
Frau Wubber meldet sich nicht mehr, aber was sie scheinbar macht und mir nicht mitteilt: sie legt wohl rückwirkend die Bestellung für die 5 Pakete Handschuhe für mich an.
Letzte Woche erhalte ich nämlich eine Mahnung von der ZB, dass eine gelieferte Bestellung von mir nicht bearbeitet wurde. Da wären noch 5 gelieferte Pakete Handschuhe offen.
Hat jemand ein Beißholz für mich?
4 comments Donnerstag 28 Apr 2011 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
… aber sonst…
Toll, ein Zustand von Dauermüdigkeit und pünktlich um 6:45 Uhr ist die Nacht trotzdem beendet. Blöder Biorhythmus oder was auch immer.
Die Überschrift könnte auch “Zwischenbericht II” heißen, denn fertig sind wir noch nicht. Aber zumindest an einem Punkt angekommen, an dem wir keine Kartons mehr auspacken können.
Denn das neue Schlafzimmer ist noch nicht da und somit kommt es zu einem Auspackstau.
Wohlweislich habe ich meine Klamottenkartons gut beschriftet und in der nächsten Woche werde ich zumindest meine Arbeitssachen finden, wenn ich sie brauche.
Also: Knappe zwei Wochen Kabel und Dosen verlegen, putzen, malern (lassen), putzen, Teppich verlegen (lassen), putzen, Löcher und Löcher und Löcher bohren und putzen. Eigentlich ist wohl alles einmal geputzt, aber auch schon wieder angepatscht mit Arbeitsfingern oder vollgestaubt. Trotzdem wird es langsam.
Kleine oder größere Katastrophen Überraschungen gab es natürlich auch, die wollen wir aber lieber gleich verdrängen und nicht noch schriftlich festhalten. Reicht ja, dass das Schlafzimmer noch auf sich warten lässt. Und Gardinen und Rollos und unsere Schreibtischstühle und der Spiegelschrank fürs Bad und und und.
Mein Kram ist ja schon über 2 Wochen in meinem Auto (ich bin ja sowieso jeden Tag gefahren, dann kann man auch das Auto bis an die Decke vollknallen), zwei Anhängern voll und zweimal Tobis Auto her gekommen. Die großen Möbel kamen dann am Dienstag mit dem Umzugsunternehmen und das würde ich immer wieder so machen.
Die waren so klasse. Das ging super flott und ein kleiner Schaden, von dem man nicht mal wusste, ob er nicht schon vorher da war, wurde sofort an Bord behoben. Großartig. Und von uns hat jetzt keiner Rücken. Mal abgesehen von der Zeit, die wir damit gespart haben. Und die Schränke hätten wir nie wieder so aufgebaut bekommen.
Das bisherige Einräumen war dann eigentlich das Schlimmste für mich. Keinen Plan was wohin und momentan haben wir wegen des fehlenden Kleiderschranks und einer (oder waren es zwei?) Kommoden, einfach zu wenig Stauraum. So stehen nicht nur unsere Anziehsachen, sondern auch noch Arbeitszimmer und Perlenplatz (ja, ich will auch wieder Perlen machen) in Kartons.
Der Rest organisiert sich ständig neu, wenn man einfach damit/darin lebt.
Hier hatten wir ganz viel Hilfe beim Stromkram und in der alten Wohnung hab ich jetzt auch Heinzelmännchen, die mir schon ganz viel Arbeit abgenommen haben.
Da ist jetzt noch ein bisschen aufzuräumen, Löcher zuspachteln, Teppich raus und Sperrmüll vorzubereiten. Dann ist das Kapitel abgehakt und die restlichen Bewohner können den Prozess des Vergammelns jetzt endlich ungestört fortsetzen.
Wir haben Rücken und Muskelkater, Hämatome in jeder Farbe, Schürf- und Kratzwunden, aber das Schlimmste scheint überstanden.
Und eine kleine Stunden hab ich den Garten schon von der Liege her genossen.
4 comments Freitag 22 Apr 2011 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Weil ja schon Nachfragen kamen
, mal ein kleines Update zwischendurch.
Wir sind also tatsächlich noch am 29.04. abends an die Schlüssel gekommen. Die Vormieter waren grade dabei ihren LED-beleuchteten Brunnen auszubuddeln, den wir nicht übernehmen wollten.
Und dann wurde erst mal noch mal alles ganz genau vermessen. Aber wir waren auch bei unserer vorherigen Schnellmessaktion schon ganz gut gewesen und der Kleiderschrank wird passen.
Seit dem geht es rund. Ich hatte zwei Tage frei und habe zwar viel Zeit dort verbracht, aber nicht viel gemacht. Oder machen können. Und wir waren viel unterwegs um dies und das einzukaufen.
Tobi macht mit seinem Vater Strom und Netzwerk und Löcher an/in jede Wand und seit Dienstag ist der Maler fleißig.
Ich versuche hier und da schon mal was sauber zu machen, was sich aber als überflüssig erweist. Dafür ist es im alten Zuhause schon etwas leerer und deutlich ungemütlich geworden. Jeden Tag nehme ich ein Auto voll Kartons und Kram mit ins neue Haus. Aber nun ist die Lagerkapazität erschöpft. Der Keller steht ja auch noch voller Werkzeug und Kram. Und auf den Boden kann ich leider wegen der total steilen Treppe nichts bringen. Außerdem ist dort auch Kabelsalat in Arbeit.
Wo immer man schon mal einen Türrahmen abgewischt hat, findet man fünf Minuten später Dreckfinger. Lohnt also nicht.
Heute kommen die Teppiche fürs obere Stockwerk. Die werden dann hoffentlich Ende nächster Woche verlegt. Unten haben wir zum Glück Fliesen und Laminat.
Das nächste WE wird spannend. Da muss ich dann in der alten Wohnung alles auszugsfertig machen. Aber dann auch wieder im neuen Haus alles einzugsfertig, sofern es fertig ist. Ich wünschte ja, das bestellte Schlafzimmer würde sich dann auch anmelden. Nur auf der Matratze schlafen ist nicht das Problem, aber aus Kartons anziehen stelle ich mir doof vor. Jedenfalls muss ich wohl so packen, dass es Kartons mit kompletter Kleidungsausstattung gibt. Wie Koffer packen.
Danach geht es dann noch weiter mit dem Austausch einer Toilette und ein Durchlauferhitzer muss noch ins Gäste-WC. Das wird nämlich Tobi‘s Badezimmer. Wenn er lieb ist, darf er mal in meinem duschen.
))
Gardinenkrams muss auch noch beschafft werden. Irgendwann.
Und morgen (wir haben am WE frei!) gucken wir mal wegen Badmöbeln und Lampen. Danach lass ich mich bei meinen Eltern mit Kuchen verwöhnen. Freu mich schon.
Was wir aber schon haben, sind Gartenmöbel. Tisch, 6 Stühle, Liege. Eine der ersten Anschaffungen. Mein Papa war grade mit dem Anhänger da und dann sind wir gleich los. Man muss halt Prioritäten setzen und schließlich haben wir die sogar schon benutzt.
Und auch nicht zu vergessen: die alte Wohnung muss noch komplett leer gemacht werden. Ich lasse ja einiges an Möbeln zurück, die an ein soziales Kaufhaus gehen. Ich hoffe, dass das mit dem Termin zum Abbau klappt, die sind nicht immer so zuverlässig.
Und die Teppiche müssen dort raus, sind blöderweise verklebt. Im Keller sind noch alte Küchenschränke, die für den Sperrmüll zerlegt werden müssen und und und.
Den ganzen Behördenkram stelle ich erst mal hinten an, schließlich hab ich ja bis Ende Mai noch eine Wohnung in Uelzen.
Und total passend werde ich im Labor gerade mit Proben überhäuft, habe Termine über Termine und muss auch noch nächsten Freitag einen Außendienst übernehmen. Argh! Kann das nicht einmal passen? Dafür schlafe ich dann auch noch total schlecht, obwohl ich soooo müde bin, weil mir drei Trillionen Sachen durch den Kopf gehen. Die mir aber nachts auch nichts nützen.
Also ihr seht, es ist im Werden, aber es ist auch noch viel zu tun. Marion und Pedi, ich denke an die Karte, das ist versprochen.
Und jetzt geht die Arbeit los…
6 comments Freitag 08 Apr 2011 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Heute geht es auf Dienstreise. Bahnticket habe ich neulich online geshoppt.
Heute Morgen gucke ich aus irgendeiner Eingebung noch mal im Internet nach meiner Verbindung und finde sie nicht mehr. Genauer gesagt, der Zug, der mich zum IC bringen soll, fährt länger, so dass ich den IC nicht erreiche.
Also Hotline angerufen und mir sagen lassen, dass ich dann eine Stunde früher fahren muss und auch schon früher in den IC steige. Angeblich wäre das auch mit Zugbindung kein Problem.
Da bin ja gespannt.
Dann also eine Stunde früher los.
Am Parkautomaten zücke ich mein Geld und stelle fest, dass ich mein über die ganze Woche gesammeltes Kleingeld zu Hause vergessen habe. Der Automat nimmt nämlich nur Münzen. Sehr praktisch, wenn man 12 € einwerfen muss. Also schnell zum Bäcker geflitzt und die Verkäuferin um Kleingeld angefleht. Zum Glück war sie so nett.
Ich stelle fest, dass es Frühling wird und ich viel zu dick angezogen bin. Außerdem bräuchte die Hose einen Gürtel, zum Glück ist wenigstens einer im Koffer.
Der erste Zug, in dem ich grade sitze, wechselt immer von langsam fahren zu gar nicht fahren. Na ja, ich habe 18 Minuten zum Umsteigen.
Der Tag hat ja auch gerade erst angefangen…
9 comments Sonntag 13 Mrz 2011 | kobalt | Allgemein
Da ist noch eine weitere Unbekannte in der Umzugs-Gleichung, an die wir noch gar nicht gedacht hatten: die Vormieter.
Nein, nein, die sind total lieb und nett und das auch nach der 23. Anfrage wegen irgendeines Maßes. Aber auch die hinterlassen ggf. Altlasten. Jedenfalls hab ich heute erfahren, dass unsere Vormieter grade Probleme mit ihrem Gaslieferanten haben. Der möchte sie nämlich nicht aus dem Vertrag entlassen. Aber im neuen Haus haben sie schon seit Februar Gas von einem anderen Lieferanten.
Nun sollte uns das eigentlich nicht kümmern, sollte man denken, nur ich habe da ja schon meine Erfahrungen gemacht. Und wenn der Gaslieferant das Haus nicht freigibt dann kann der örtliche Versorger auch die Durchleitung für unseren Gaslieferanten nicht freigeben.
Das riecht doch schon wieder förmlich nach Ärger und ich bin echt gespannt, wie es aus geht.
4 comments Mittwoch 09 Mrz 2011 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Ich bin ganz sicher: wir sind die ersten Menschen, die um- und zusammenziehen.
Das ist nämlich für alle Beteiligten extrem ungewöhnlich und man kennt sich noch nicht so gut aus.
Fing ja schon mal an mit der Sparkasse, wo wir für den Haushaltskram ein gemeinsames Konto einrichten wollten. Nachdem wir ja mal ganz außer der Reihe einen Berater ohne Termin sprechen durften, gingen wir mit unserem Papierstapel in dem Glauben nach Hause, dass wir nun ein gemeinsames Konto hätten (stimmt) und demnächst auch beide mit unseren beiden Sparkassenkarten Onlinebanking machen könnten (stimmt nicht). Reicht aber scheinbar, wenn der Mann das macht. Also ich mach die Wäsche, der Mann die Überweisungen. Jedenfalls scheint das die Meinung unseres Beraters gewesen zu sein.
Heute sind wir dann mit einem zweiten Papierstapel nach Hause gegangen, nachdem die erste Schalterfrau mit der Aufgabe völlig überfordert war und die einzige Kollegin dazu rief, die scheinbar Ahnung von der Materie hatte. Ich bin zuversichtlich, dass ich auch bald online banken kann. ![]()
Dann die Versorger…
Gas und Strom haben wir am Wochenende in Auftrag gegeben. Wir mussten uns sogar noch umentscheiden, weil unsere erste Wahl für Strom nicht fähig war, uns schon ab 01.04. die Steckdosen zu füllen.
Dafür wollen die aber jetzt sofort die Zählernummer wissen. Also die Zählernummer in dem Haus, von dem wir erst ab 01.04. den Schlüssel haben. Zum Glück waren unsere Vormieter mal wieder extrem freundlich. Die müssen nämlich auch schon die Schreiben der Unternehmen annehmen, die in den nächsten Tagen eintrudeln sollen. Eine andere Adresse kann man leider nicht angeben.
Also bitte: eine sofortige Lieferung von Energie ist nicht möglich, aber man soll schon vor dem Umzug sämtliche Daten kennen und am besten auch schon dort wohnen.
Wasser… Immerhin habe ich rausgefunden, dass der örtliche Versorger eon ist, der uns mit Wasser beliefert. Also Frischwasser. Aus den Preisen bin ich nicht ganz schlau geworden, weil da irgendwelche Querschnitte angegeben sind, mit denen ich nichts anfangen kann. Macht nix, geht schon klar. Aber wie sieht es mit Abwasser aus? Hier in Uelzen wird das über den örtlichen Versorger mit abgerechnet. Auf der Webseite von eon kein Wort vom Abwasser.
Also hab ich mal angerufen. Da kann ich sogar bis 6 Wochen nach Einzug meine Zählernummer angeben und den anfänglichen Zählerstand. Guck mal, das geht! Aber wer in Lüneburg für das Abwasser zuständig ist, konnte der Hotline-Mann mir auch nicht sagen. Nur so viel, dass sie das auf jeden Fall an den Zuständigen weiter geben, wenn sie das nicht mit abrechnen. Tja, dann warten wir mal.
Bei einem hat die Ummeldung allerdings schon ganz hervorragend geklappt: bei der GEZ. Im Internet Vertragsnummer eingeklöppelt, neue Adresse, neue Bankverbindung, Startdatum, abgeschickt, fertig.
Ausgerechnet die können das!
2 comments Dienstag 08 Mrz 2011 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Suche erfolgreich abgeschlossen. Jetzt heißt es warten.
Wir haben es geschafft und eine neue Bleibe gefunden. Und zwar ganz untypisch nicht über das Internet, sondern altmodisch über eine Chiffre-Anzeige in der Tageszeitung.
Wir haben auch gar nicht lange überlegt und den Vermieter gleich überredet.
Sorry an die, die noch Termine nach uns hatten.
Preislich liegen wir noch eine Ecke unter unserem Limit, was natürlich prima ist. Und ansonsten haben wir eigentlich wirklich Glück gehabt. Zwar ein Reihenhaus, aber ein Endhaus. Somit für uns nur Nachbarn auf einer Seite. Und das Auto deshalb auch quasi direkt am Haus. Ein netter kleiner Garten mit viel Sonne und eine Terrasse. Juchu, endlich bekomme ich eine Terrasse!
Es ist nicht groß (77 m²), aber voll unterkellert und einen Boden haben wir auch. Und im Obergeschoss haben wir keine Schrägen. Deshalb wird es für uns vollkommen reichen.
Ab 1.4. sind wir drin und meine Wohnung habe ich noch bis 31.05. Zwei Monate Überschneidung kosten zwar Kohle, aber machen den Umzug auch entspannter.
Je nachdem, wer meine Wohnung übernimmt, ist auch dort noch dies und das zu machen. Wie man sehen konnte, haben wir schon mal angefangen.
Momentan scharren wir mit den Füßen und können noch nicht richtig was machen.
Umzugskartons sind schon im Keller, aber ich kann ja noch nicht alles wegpacken und mir alles mit Kartons vollstellen.
Das neue Schlafzimmer ist schon ausgesucht und wird morgen bestellt. Drückt die Daumen, dass wir dann auch alles in die Schränke bekommen.
Für den Rest müssen wir erst mal noch genau gucken und messen. Momentan haben wir das alles gar nicht im Kopf, wo muss nur gestrichen und wo tapeziert werden. Und was war noch mal für Fußboden im Flur usw. Blöd, dass ich keine Fotos gemacht habe, als wir uns das angesehen haben.
Ganz dekadent gönnen wir uns einen Maler fürs Malern und Teppichverlegen. Fürs Netzwerk und Sat-Fernsehen, müssen noch ein paar Löcher in Wände gemacht und viele Kabelkanäle verlegt werden.
Aber auch die Kleinigkeiten, die jetzt schon gemacht werden können, fressen Unmengen Zeit. Freitag haben wir ein gemeinsames Konto eröffnet und ein Sparbuch für die Kaution angelegt. Dass man für sowas einen Termin braucht, hatten wir überhaupt nicht auf dem Plan. Aber wir durften dann doch unser Geld dort lassen. Bei meiner letzten Kontoeröffnung habe ich auch nur einen Bruchteil des Papierstapels bekommen, den wir Freitag in der Hand hatten.
Samstag ins Möbelhaus und Schlafzimmer gucken. Stunden später hatten wir dann ein Angebot in der Hand. Da war dann das anschließende Spiegelfliesen-von-Tür-Puhlen eine nette, entspannende Arbeit.
Eben war der Speditionsmensch da und hat sich angesehen, was in den LKW muss. Vorläufiger Termin 19.04., vorausgesetzt die Wände haben dann Farbe.
100% freuen kann ich mich (noch) nicht. Schließlich gehe ich nicht wirklich freiwillig und hätte meine Wohnung eigentlich nicht aufgeben wollen. Aber will man in Müll und Dreck wohnen, zusammen mit Menschen, denen man nur aus dem Weg gehen möchte?
Nun habe ich pro Tag bestimmt eine Stunde mehr Freizeit und auch noch eine Terrasse.
2 comments Freitag 04 Mrz 2011 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
Tolle Überschrift.
Auf meiner Badezimmertür kleb(t)en Spiegelfliesen. Schon ganz lange. Schön waren sie nicht mehr und jetzt mussten sie ihren angestammten Ort verlassen. Nur wie, war die Frage.
Zu befürchten war, dass man beim Abhebeln die Tür total zerstört. Also wurde mal der Heißluftfön bemüht.
Die Idee war grundsätzlich gar nicht schlecht, nur die Klebepads blieben hartnäckig.
Die wurden dann erst mal grob mit einem Spachtel abgeschabt. (Tobi muss sich auf jedes Foto schmummeln)
Dann war die Frage, mit welchem Mittelchen man dem Rest des Klebers an den Kragen konnte. Mein erster Impuls was Aceton, aber das kann erfahrungsgemäß ganz schon viel Schaden anrichten. Bei der Arbeit habe ich grade ein neues Gerätegehäuse bekommen, weil ich mit Aceton zu unvorsichtig hantiert hatte.
Putzmittelschrankinventur: Ahhh, Orangenöl! Das wär prima, wegen der Umwelt und wegen der Finger und auch wegen dem Rest der Tür, der ja möglichst unbeschädigt erhalten bleiben sollte.
Großzügig aufgetragen und… juchu, geht!
Wie man sieht, muss die Tür noch mal unters Messer, aber mit dem Ergebnis sind wir schon mal ganz zufrieden. Eine gute Stunde Arbeit, um die Tür echt hässlich zu machen.
Was nervt: mein winzigkleines Bad hat noch mehr an Größe verloren. Unglaublich, was so ein Spiegel an Raum und Licht bringt.
Und auch einen Tag später riecht es noch nach Orangen.
3 comments Sonntag 27 Feb 2011 | kobalt | Allgemein, Tagesschau
… zog heute durch meine Küche.
Ollen Kram raus aus dem Gewürzregal, frischen Duft rein. Und jetzt duften die leeren Tüten herrlich in meinem Mülleimer vor sich hin.
6 comments Freitag 11 Feb 2011 | kobalt | Allgemein, Tagesschau