Unterwegs

innen <> außen

In letzter Zeit waren wir viel unterwegs, um ein Plätzchen, DAS Plätzchen, für unseren geplanten Geocache zu finden. Da kam das Cachen selber viel zu kurz.
Nach dem Treffen gestern, hatten wir aber so richtig Lust, auch mal wieder was zu suchen finden.

Und da sind wir ja gut vorbereitet. In welche Richtung wir wollten, wussten wir. Also schnell im Schweizer Taschenmesser für uns Geocacher mit der Umkreissuche ein paar Caches zusammengeklickt und Knöpfchen gedrückt.
Das erste Knöpfchen schickt die Listings zum Ausdrucken in den Browser, das zweite Knöpfchen exportiert für das Cache-Handy und ruft gleich die Webseite auf, um den Export ins richtige Format zu konvertieren, Knöpfchen drei schickt die Caches auf GPSr und der vierte Knopf macht die Daten für TomTom klar. Mit dem GPSr kann man nämlich nur bedingt routen.

Also Knöpfchen gedrückt, paar Sachen in den Rucksack, angezogen und ab.

Beim Öffnen der Tür wurde sofort klar, dass etwas falsch war. Wir hatten den ganzen Tag noch keinen Fuß vor die Tür gesetzt und so richtig raus geguckt wohl auch nicht. Das Dachschrägenfenster sagte, dass es nicht regnet, das war ausreichend. Es ist Herbst und da ist es doch draußen kalt und windig und ungemütlich. Und drinnen war es auch nicht grade kuschelig ohne Heizung.

Wir standen bei 16 °C Außentemperatur mit hohen Wanderschuhen, langen Treckinghosen (Tobi sogar mit der Thermohose!), Softshelljacken und Schals vor der Tür und uns wurde schlagartig bewusst, dass uns ein Knöpfchen fehlt: das Wetter-Knöpfchen. Oder wir stellen mal die Webcam ins Fenster. :-)

Plan(los)wirtschaft

Gestern hatten wir hier im Ort Geocachertreffen und was da in der Gaststätte passierte war so planlos, verrückt und unglaublich, dass es schon wieder lustig war.

Frisch angekommen wurde uns von unseren heutigen Gastgebern erst mal mitgeteilt, dass wir damit rechnen sollten, nichts zum Essen zu bekommen. Der Grund: Unser Organisator hatte nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, dass wenn Leute sich am Samstagabend treffen, einige davon vielleicht ihre dritte Hauptmahlzeit des Tages dort einnehmen möchten. Ist ja klar, dass man Essen, wenn überhaupt, auch nur abgezählt hat, in so einer Gaststätte.

Immerhin durften wir zu beginn noch Getränke bestellen. Allerdings wies man uns darauf hin, dass es wohl nur noch eine Cola light gäbe. Die überließ ich dann Tobi und entschied mich für Apfelschorle. Was eine Entscheidung für die gesamte Mannschaft darstellen sollte. Denn als die Bedienung mit den Getränken kam, hatte sie für alle, die Cola light bestellt hatten, mal eigenmächtig auf Apfelschorle umgebucht. Ist ja klar, oder?

Als statt der erwarteten 30 Geocacher dann 50 auftauchten und ein Hund (der aber vorschriftsmäßig angemeldet war), zeigte man sich weder erfreut, noch kooperativ, sondern ungemein zickig. Wir waren sowieso schon nicht besonders schön untergebracht mit zwei langen Tischreihen und einem runden Katzentisch daneben, aber die fehlenden Plätze erwiesen sich als echtes Problem.
Nachdem wir noch einen Tisch notdürftig repariert und angestellt hatten, brachte man noch ein paar Stühle, aber Tische waren aus. So saß dann ein Grüppchen im Stuhlkreis ohne Tische.

Das schien Geocacherhund Shadow zur Spontanmauser zu bewegen. Nein, wir hatten wirklich keine Haarschneideparty!

091024-205013 600

Das Abendessen musste dann wohl wirklich für einige Hungrige ausfallen. Immerhin gab es noch ein paar tote Jäger, tote Zigeuner oder Currywurst. Die Vegetarier konnten sich für Pommes entscheiden. Irgendwann gab es dann nichts mehr. Wer zuerst kommt…

Überhaupt überließ man uns dort ganz allein unserem Schicksal. Was ja auch kein Wunder war, gab ja nix mehr.

Trotzdem war der Abend absolut gelungen. Wir hatten richtig viel Spaß, haben viele Tipps bekommen, wo man noch uuuunbedingt hin muss, können zwei Caches jetzt doch noch mal angehen, da wir den Besitzern ein paar Informationen entlocken konnten und (was mich ja ganz besonders freut), ein Geocacher aus L. kennt natürlich den Herrn Fiedler und grüßt ihn von mir. Also wenn sich der Abend nicht gelohnt hat.

Und nicht zu vergessen: wir haben noch was gewonnen. M+M hatten eine Moorhuhnjagd für Geocacher vorbereitet. Reißzwecken wurden dazu mit Reflektorfolie versehen und innerhalb bestimmter Koordinaten verteilt. Und die galt es mit unseren Taschenlampen zu finden und einzusammeln. Von den versteckten 102 Reißzwecken wurden 123 gefunden. ClownWir nehmen mal an, dass Michael sich anfangs verzählt hatte. Oder hier steckt ein ganz großer Skandal dahinter, der niemals aufgedeckt werden wird.
Jedenfalls haben Tobi und ich 15 Moorhühner eingesammelt und damit den 2. Platz gewonnen. Genau den hatten wir auch haben wollen. Es gab nämlich einen Supermagneten. Einen schönen großen, den wir gut von unseren Portemonnaies entfernt nach Hause transportiert haben. Mir ist da nämlich mit Scheckkarten und Magneten schon mal was ganz Blödes passiert.

Jedenfalls sind wir hochzufrieden und ein bisschen hungrig zu Hause angekommen und freuen uns schon auf das nächste Mal. Aber dann bitte mit Angabe was man essen möchte und wieviel und was man trinken möchte im will attend-Log!

Hundeturnen

Heute war der Hundi mit seinen Turnkumpels in der Göhrde und hat gezeigt, was er kann.

090920 Lüben Göhrde 075a

Heute war es echt heiß und dort gab es nur wenig Schatten und wir waren alle ganz schön platt.

Der Hundi hat sich dann hinterher schön kraulen lassen.

090920 Lüben Göhrde 101

Und seine Kumpels und Kumpelinen haben wir auch kennengelernt.

090920 Lüben Göhrde 107

Ganz schön frech!

Geocaching rückwärts

Na, was denkt ihr jetzt? Dass wir völlig ausgeflippt sind (der letzte Eintrag zum Nachtcachen ließ ja scheinbar darauf deuten ;-) ) und jetzt zur Schwierigkeitssteigerung unsere Kilometer auch noch rückwärts zurücklegen? Ganz falsch!

Gestern waren wir hauptsächlich im Wald unterwegs und haben nach Verstecken gesucht, von denen wir nicht wussten, dass es sie gibt. Nicht etwa weil uns die Ober-Geocacher rausgeschmissen haben und uns nicht mehr sagen wo Verstecke sind, sondern weil wir was verstecken wollen und dafür das Versteck suchen. Und das gestaltet sich ganz schön schwierig.

Erstmal waren gefährliche Tiere unterwegs.

090919 Blindschleiche 016

Die lag neben der Straße in der Sonne und wollte sich nicht bewegen war riesig groß, was man auf dem Foto gar nicht erkennen kann und hat uns gefährlich angefaucht und mit dem Schwanz geklappert. Sind wir gerannt!

Nachdem wir genug Distanz zwischen uns und Riesenschlange gebracht hatten, brachen wir in den Wald. Und blieben unerfolgreich. Was optisch verschwinden soll, ist eine kleine Werkzeugkiste. Das ist schon was anderes, als eine Filmdose. Und geschützt soll sie auch ein wenig sein. Und jetzt kommt mir nicht mit Plastiktüte drum.
Igitt, in Plastiktüten entwickelt sich ein Feuchtbiotop mit eigenem Mikroklima. Ganz fürchterlich ekelig. Lieber eine dreckige Dose anfassen, als etwas aus einer Plastiktüte befreien.

Jedenfalls waren alle Kilometer und Anstrengungen gestern umsonst und der Cache muss erst mal warten. Dafür entschädigt hat uns dann wenigstens ein bisschen dieses kleine Gesicht, das sich unbedingt von uns streicheln lassen wollte. Haben wir doch gern erledigt. :-)

090919 Katze 018

Und heute hat der Hundi eine Aufführung mit seiner Turngruppe, die wir uns ansehen. Bei der Göhrdeschlacht, die an diesem Wochenende nachgestellt wird. Rahmenprogramm nennt sich der Zusammenhang von Hundi und Schlacht.
Und ein paar Caches haben wir auch noch auf dem Weg dabei.

Schönen Sonntag!

Nachts sind nicht nur alle Katzen grau

Gestern Abend saßen wir lecker Wrap essend im Restaurant und auf einmal kommt Tobi mit der Schnapsidee raus: Wir können ja heute unseren ersten Nachtcache machen.

Vier Wochen hatte ich schon Urlaub, aber am vorletzten Tag kriegt er Flausen im Kopf.

20:30 Uhr waren wir abfahrbereit, mit einem ganzen Haufen Ersatzbatterien im Gepäck.

Eine knappe Stunde später erreichten wir die Parkkoordinaten. Für einen Nachtcache muss man hier schon mal ein paar Kilometer fahren, die sind nicht so umme Ecke.

Worum geht es dabei eigentlich? Man ist wie immer auf der Suche nach einem Geocache. Nur es ist Nacht, meist treibt man sich im Wald oder anderen dunklen Gegenden rum und man sollte ggf. für ein bisschen Beleuchtung sorgen.
Reflektoren zeigen den Weg oder andere Hinweise. Und die gilt es zu finden, damit man am Schluss die Kiste öffnen kann.

Dass wir bisher immer nur tagsüber unterwegs waren, liegt wahrscheinlich daran, dass wir ja Frühaufsteher sind und mit den Hühnern ins Bett gehen. Aber auf dem Plan hatten wir das Nachtcachen von Anfang an und zum 150. Cache wurde es dann ja auch mal Zeit.

090914 Nachtcachen 002

Wie ihr seht, ist es stockdunkel, ein Mond war nicht zu sehen, übermorgen ist Neumond. Und dass wir unseren Spaß hatten, ist wohl an unseren etwas entgleisten Gesichtsausdrücken zu erkennen.

090914 Nachtcachen 003

Schwarzer Tobi im schwarzen Wald, mit allem, was man so dabei haben muss.

090914 Nachtcachen 004

So können die Reflektoren aussehen, wenn sie angestrahlt werden.

Wir wurden bei beiden Caches fündig, haben keine Häschen aus ihrem Schönheitsschlaf geweckt und es war auch gar nicht besonders gruselig im dunklen Wald. Die Geräusche sind allerdings nachts schon ein bisschen fremd.

Um eins lagen wir müde gespielt im Bett und Tobi durfte heute eine halbe Stunde länger schlafen. :mrgreen:

Und morgen geht das Leben wieder in geregelten Bahnen.

Schön war’s wieder

Hamburg

Der schöne lange Urlaub geht langsam dem Ende entgegen und deshalb habe ich beschlossen, dass es noch mal einen Geocaching-Tag in Hamburg geben muss. Einen schönen langen Cache hatte ich dafür rausgesucht und an der Route lagen noch ein paar andere.

Aber morgens musste auch noch eine Runde shoppen und bummeln drin sein. Da gibt es in der großen Stadt so viel schön Buntes für uns Kleinstadtmenschen zu sehen.

090911 Hamburg 005

Ja, die Dame hat einen Bart, aber wir waren es nicht! ;-)

Nach einer Stärkung haben wir uns dann endlich auf gemacht, um unsere Aufgaben zu lösen. Es ging diesmal in die Hinterhöfe von Hamburg. Und die sind auch sehenswert.

090911 Hamburg 015

090911 Hamburg 056

090911 Hamburg 066

090911 Hamburg 058

Und das Rad steht hier schon länger…

090911 Hamburg 072

Wohnwagenfan?

090911 Hamburg 075

Jedenfalls gab es wieder massig zu sehen und wir hatten einen absolut witzigen Cache, von dem ich leider nichts erzählen kann, ohne zu spoilern. Aber sowas von dreist.

Abends haben wir dann noch die Vollsperrung des Jungfernstiegs miterlebt und überhaupt waren den ganzen Tag überall Polizeikolonnen unterwegs. Komisches Gefühl an einem 11. September. Dass das was mit einem NPD-Aufmarsch zu tun hatte, haben wir erst zu Hause erfahren.

Das hat wieder mal richtig Spaß gemacht. Viele Kilometer an der frischen Luft und noch immer haben wir es nicht geschafft ein Loch in die Hamburger Geocaching-Karte zu cachen.

Klick auf’s Foto:

Wanderurlaub

Wir waren im Harz. Jetzt müssen wir uns ausruhen.

Wartezeit

Der nächste Urlaub wird nach UMTS-Netzabdeckung geplant.

Gärten der Welt

berlin_1_600

Gestern waren wir im Orient, in China, Japan, Korea und Bali. Genau in dieser Reihenfolge. Und in Berlin auch noch, denn all das gibt es in Marzahn zu sehen.

Wir haben die jährliche Sonderfahrt des Metronom nach Berlin genutzt, um uns in den Gärten der Welt umzusehen. Da Marzahn nicht grade zentral in Berlin liegt, war dieser Ausflug nur für den Fall “schönes Wetter” unser Plan A. Das Wetter war schön, also haben wir nach fast 3,5 Stunden Metronom noch eine Stunde ÖPNV und Fußweg dran gehängt, um zu den Gärten zu gelangen.

Und das hat sich sowas von gelohnt. Wir sind aus dem Staunen und schön finden gar nicht mehr raus gekommen. Das Wetter hat natürlich auch dazu beigetragen.
Alles ist super gepflegt, überall findet man kleine Eckchen, wo man es sich bequem machen kann und auf den riesigen Rasenflächen stehen Stühle und Liegen zum Ausruhen. Den Rasen darf man nämlich betreten. Nur Hunde und Fahrräder müssen draußen bleiben, aber das ist verständlich.

Die einzelnen Gärten sind liebevoll gestaltet und spezielle Einzelheiten kann man von leider manchmal schon nicht mehr so gut lesbaren Schildern erfahren.

Wir haben uns dort gut drei Stunden aufgehalten und waren überhaupt nicht enttäuscht, dass Berlin Innenstadt deshalb ausfallen musste.

Die zwei angepeilten Geocaches mussten leider auch ausfallen. An einem wurden grade Rosen beschnitten. Der andere war auf der den Schienen zugewandten Seite einer Fernwärmeleitung. Gesehen haben wir ihn, aber ich habe Tobi gedroht, wenn er über diese dreckige Leitung klettert und sich total einsaut, dass er den Rest des Tages allein verbringen kann. Und das Ende des Riesenrohres, um das man einfach nicht herum kam, war erst in Australien zu erwarten.
Allerdings konnten wir später von der U-Bahn aus sehen, dass das andere Ende des Rohres etwa nur 100 m in der Richtung war, aus der wir gekommen waren. Aber wer achtet schon auf sowas? Ich muss zugeben, dass wir versucht waren, an der nächsten Station auszusteigen und noch mal zurück zu fahren. Big Grin Haben wir uns aber verkniffen.

Das war wieder ein schöner Tag.

Klick auf’s Foto:

Ich bin trackable

Für die Geocacher unter meinen Lesern, die anderen werden jetzt wieder nicht so viel verstehen. Bitte seht mir das nach, ich freu mich grad so. :-)

Weil gestern eine Mail im Postfach war, die mir den Erhalt einer Sendung angekündigt hatte, hab ich mich grade zum Briefkasten geschleppt.
Und drin war ein kleiner gepolsterter Umschlag mit diesem wunderschönen Armband, das mich zum Trackable Item macht. Real sieht es noch viel schöner aus.

090815 Trackable Armband 001

Eigentlich bin ich gar nicht so ein Fan der Trackables, finde zwar einige Coins sehr schön, aber selber habe ich noch nichts auf den Weg geschickt. Trotzdem guck ich ab und an mal bei Sepp & Berta auf die Seite und da kam mir dieses Teil unter die Augen, das man individuell anpassen konnte. Und bei Edelstahl gepaart mit schwarzem Leder war die Entscheidung schnell gefallen.

Nur entweder muss ich es unterfüttern oder selber noch ein bisschen futtern (was ich tunlichst vermeiden werde!) oder ich muss mal sehen, wie ich es gescheit gekürzt kriege. Schlackert doch ein bisschen an Frauenarmen.

Next »

Zurück
linke Pfeiltaste
Weiter
rechte Pfeiltaste
Beenden Verschieben