Zwei und zwei dauert manchmal länger

Meine Eltern fahren in den Urlaub. Irgendwie fahren die immer, wenn hier in unserer Stadt die Hölle die Tür aufmacht um mal zu lüften. Temperaturen jenseits von 30 °C scheinen mir zur Urlaubzeit meiner Eltern die Normalität zu sein.

Das bringt dann ein kleines Problem mit sich: Eigentlich bin ich von der Gartenbewässerung befreit, denn da kommt schon seit Jahren jemand von so einer Firma, die Langzeitarbeitslose und schwer vermittelbare Menschen beschäftigt. Aber dieser Mann ist nicht das hellste Licht auf der Torte und meistens ertränkt er einen Teil der Pflanzen und den anderen macht er grad mal bügelfeucht. Ich hab dann immer ein schlechtes Gewissen, weil ich weiß, dass bei meiner besten Mama der Welt jede Pflanze einen Namen hat und versuche Schadensbegrenzung zu betreiben. Aber dabei bin ich meistens auch nicht so gut und am Ende des Urlaubs müssen meine Eltern einen Batzen neue Pflanzen kaufen.

Aber ich komme vom Thema ab. Der Mensch also hat diesmal irgendwann abends vergessen den Wasseranschluss zu schließen, das Dosierteil ist durch den Druck vom Schlauch gesprungen und als ich am nächsten Tag mal nach dem Rechten sah, waren etliche Kubikmeter Wasser im Erdreich versickert. Natürlich nicht im Garten, sondern auf der Terrasse. Sehr ärgerlich, denn da meine Eltern keinen Brunnen haben (das ist jetzt bohren in offenen Wunden für einen Beteiligten), muss das Wasser bezahlt werden.

Nun sind meine Eltern wieder zurück, es hat die ganzen zwei Wochen nicht einmal geregnet. Mein bester Papa der Welt ruft mich letzte Woche abends an und fragt, ob wir vielleich doch ziemlich viel Regen gehabt hätten, die Zisterne im Garten sei bis oben hin voll. Und bevor sie losgefahren sind, wäre sie ratzekahl leer gewesen.
Aber nein, nicht einen Tropfen Regen hatten wir. Da muss ein richtiger Platzregen nur ein paar Kilometer von meiner Wohnung runter gegangen sein und mein eigener Garten hat nicht ein bisschen abbekommen. Gemein. Wir wundern uns, aber finden keine andere Erklärung.

Gestern sitze ich bei meinen Eltern auf der Terrasse und mein Papa und ich reden über die wundersame Zisternenfüllung, die wir uns überhaupt nicht vorstellen können. Immerhin sind das mehrere hundert Liter Regen und davon habe ich überhaupt nichts mitbekommen. Wir sitzen und grübeln. Unerklärlich das.

Als meine Mutter fragt, wo denn eigentlich das weggelaufene Wasser hingelaufen sei… *vornkopfhau Hitze macht blöd.

Na köstlich

In der Küche liegt noch ein angefangener Beutel mit Möhren rum. Auch bekannt als Mohrrübe, Karotte, gelbe Rübe.

Ich beschließe einen Möhrensalat draus zu machen. Mit Apfel, Zitronensaft, Pfeffer und Salz, bisschen Öl. Einfach, aber lecker und saftig. Etliche Male erprobt.

Also nehme ich die Küchenmaschine zur Hand, setze die Reibescheibe ein, die feine, und los geht es. Das Ergebnis sieht ziemlich filigran aus, aber ich bin sicher, ich nehme immer die feine Scheibe.
Fertig geraspelt kommt dann auch gleich der Erlediger durch. So nennt Tobi das immer. Alles gleich machen, also auch aufräumen und sauber machen. Die Küchenmaschine wird gesäubert und gespült und getrocknet und wieder an ihren Warteplatz gestellt, bevor ich den Raspelmöhren einen weiteren Blick gönne.
Und in diesem Moment fällt mir auf, dass ich den Apfel vergessen habe. Boh, wie blöd. Wird nicht so gut schmecken, aber diesmal dann ohne Apfel.
Dafür dann eben ordentlich Zitronensaft. Fertig gewürzt nehme ich einen Kochlöffel zur Hand, um alles zu vermischen und merke in diesem Moment, dass ich definitiv sonst nicht die feine Reibe nehmen. Nennt es Möhrenbrei. Ohne Apfel.

Die Geschmacks- und Konsistenzprobe hat mich dann entscheiden lassen, dass Möhren ja nicht so teuer sind. Buaaah, weg damit. Grauenhaft.

Lecker war dann auch der Biss in den getoasteten, schimmeligen Toast. Eindeutig am Geschmack erkennbar.


Creative Commons License photo credit: Moe_

Kulinarische Highlights!

Der Moment

Der gefühlt schönste Moment nach 12 km unterwegs beim Geocachen war dann heute Mittag dieser:

Geocaching 006

Für kein Geld der Welt zu bezahlen.

Und die 3 km bis nach Hause haben wir dann auch noch geschafft.

Immerhin scheint die Sonne

Grad hab ich Urlaub und darüber bin ich wirklich mehr als froh. Weil…

Der Plan Teil 1:

Die Woche vorm Urlaub wimmelt von dienstlichen Terminen, die mit vielen auswärtigen Leuten abgesprochen sind. Außerdem wird am Donnerstag (meinem letzten Arbeitstag) bis zum bitteren Ende gearbeitet, damit meine Kollegin mit meinen fertigen Analysen fette Rechnungen schreiben kann.
Am Samstag geht es dann ganz früh los mit dem kleinen Japaner an den Bodensee und wir verbringen dort eine herrliche Woche.

Die Ausführung Teil 1:

Am Dienstagnachmittag bleibe ich mit dem kleinen Japaner liegen und der beste aller Papas schleppt mich 40 km in die meiner Haustür am nächsten gelegene Werkstatt.
Ich bekomme das Auto der besten aller Eltern geliehen, damit ich Mittwoch meine Termine einhalten kann.
Mittwochmittag ruft mich der Meister der Werkstatt an, fragt mich, ob ich sitze und eröffnet mir, dass der kleine Japaner das mit dem Gas doch nicht so gut verkraftet hat und die Reparatur teuer wird und lange dauert, da man erst mal alles bestellen muss und noch nicht genau weiß, was man für Teile braucht.
Ich bekomme auch am Donnerstag das Auto meiner Eltern (als Pendler plötzlich ohne Auto da zu stehen ist ein tolles Gefühl!), mache bei der Arbeit in dem Moment Schluss, als der auswärtige Gast mein Büro verlässt und lasse Analysen Analysen sein. Geld verdient wird, wenn die Karre wieder läuft. Meine Eltern brauchen ihr Auto schließlich auch mal.
Die Fahrt an den Bodensee treten wir mit Tobis Opel an. Wird zwar teurer, weil wir ja nicht mit Gas fahren, aber immerhin können wir für den Rückweg in Österreich richtig günstig tanken. Die Hinfahrt beginnt morgens vor 7 Uhr mit dem Kauf von Sicherungen für den Zigarettenanzünder, weil wir zu viel Gerödel dran stecken wollen. Was immerhin klappt: wir verbringen eine herrliche Woche.

Der Plan Teil 2:

Ich komme aus dem Urlaub zurück, hole für viel Geld mein Auto aus der Werkstatt und alles wird gut.
Da ich weiter Gas tanken möchte, mache ich mich mal langsam schlau nach einem Auto mit Gas ab Werk, denn die Motoren sind für die heißere Verbrennung ausgelegt.
Rasen mähen wär auch dran.

Die Ausführung Teil 2:

Der Rasenmäher läuft nicht mehr so toll. Untertourig und geht fast aus beim Mähen. 20 Jahre hat er auf dem Buckel. Ich gewöhne mich an den Gedanken, dass es auch noch ein neuer Rasenmäher werden könnte. Macht den Kohl auch nicht mehr fett.
Ich hole mein Auto aus der Werkstatt, bezahle viel, viel Geld und mache mich direkt auf dem Weg zum Rasenmäherfachmann. Dabei geht nach ein paar Kilometern die Werkstatt-Lampe an. Ich möchte zusammenbrechen.
Der Weg zur Rasenmäherwerkstatt wird fortgesetzt, eine neue Zündkerze erworben und ab zurück in die Werkstatt. Zum Glück ist sie zu Fuß gut erreichbar. Das Auto bleibt bis zum Abend dort. Irgendwas wird hin und her getauscht und ich kann mein Auto mit schlechtem Gefühl wieder mitnehmen.
Der Rasenmäher zeigte keine Besserung. Ich kaufe ihm einen neuen Spritfilter. Der Rasenmäher läuft wieder wie vor 20 Jahren. Ich bin begeistert, denn ich habe ganz allein meinen Rasenmäher repariert. Ich erwäge eine Rasenmäherfachwerkstatt zu eröffnen. Rasenmäher reparieren ist nämlich total einfach.
Mein Auto läuft erst mal ohne Werkstattlämpchen, das Misstrauen bleibt.
Ich gucke mal bei Opel und VW vorbei. Bekomme bei VW ein Angebot, das mir nicht gefällt. Opel will mir das Angebot mailen, tut es aber nicht. Danke auch, ich verbringe meine Zeit total gern sinnlos in Autohäusern.

Der Plan Teil 3:

Samstag, Stadtfest in Lüneburg, ich bin mit Tobi vorm Labor verabredet. Er lässt sein Auto dort, kommt am WE mit zu mir. Montag gehe ich ein paar Stunden arbeiten (meine Kollegin kann dann endlich Geld für uns verdienen) und Tobi hat einen Termin zum Reifen wechseln in der Werkstatt in LG. Mittags fahren wir mal schön nach Hamburg zu Ikea.

Die Ausführung Teil 3:

Ich starte Samstag gen Lüneburg, ein paar Kilometer später geht das Werkstattlämpchen an. Die Werkstatt hat noch offen, also mache ich gleich die Biege. Tobi wollte auch schon früh losfahren, also versuche ich ihn übers Handy zu erreichen und zu stoppen. Mein Handy macht aber nur noch besetzt. SMS gehen auch nicht raus. Ich glaube das alles nicht. Also noch mal nach Hause und vom Festnetz angerufen. Zum Glück kann ich ihn noch stoppen, er will nun direkt zu mir fahren. Ich wieder ab ins Auto und zackzack in die Werkstatt. Die lesen den Fehler aus, geben mir mein Auto wieder mit, aber am Montag soll ich ihn wieder bringen.
Das Auto fährt doof, ich mag nicht damit fahren, es steht das WE vor der Tür und hätte auch schon in der Werkstatt bleiben können. Ich habe ein Tütchen für den Autoschlüssel bekommen, damit ich den in den Briefkasten werfen kann am Sonntagabend.
Tobi holt mich ab, wir fahren nach Lüneburg zum Stadtfest, das dieses Jahr aber sehr abgespeckt und irgendwie blöd ist.
Am Sonntag bringen wir das Auto zur Werkstatt und versuchen das Tütchen mit dem Schlüssel im Briefkasten zu versenken. Geht nicht, man kann das Tütchen immer greifen. Wir fummeln hin und her, es geht einfach nicht. Mein Papa bringt den Schlüssel am Montagmorgen persönlich vorbei. Er und die Autoteilverkäuferin versuchen den Schlüssel in den verdammten Briefkasten zu werfen. Er plumpst beim ersten Versuch bis zum Erdmittelpunkt durch.
Montagmorgen fahren wir mit Tobis Auto nach Lüneburg, er bringt sein Auto dann zum Reifenwechsel in die Werkstatt. Am späten Vormittag ruft die Werkstatt an, dass sie sein Auto nur rausrücken, wenn er unterschreibt, dass er weiß, dass es nicht verkehrstüchtig ist. Bremsen und dies und das. Rechnung über 1000 €, das Auto können wir repariert am späten Nachmittag wieder abholen.
Meine Werkstatt ruft an und erklärt mir, dass ich mein Auto nicht vor Donnerstagabend wieder bekommen kann. Es müssen Teile mit einem bestimmten Werkzeug, das man nicht hat, ausgemessen werden und danach bei Toyota bestellt werden. Das dauert ein paar Tage. Und der Preis… Kann man mir noch nicht sagen, aber es scheint sich nicht um den unteren dreistelligen Bereich zu handeln.
Tobi und ich sind begeistert. Autos sind was Tolles. Wir verbringen einen Nachmittag in Lüneburg mit dem Warten auf unser Mittagessen, rumlaufen und irgendwann kommen wir auf den Gedanken, dass wir auch mit dem Handy geocachen können. Geocachend bewegen wir uns Richtung Opel. Tobi bezahlt seine Rechnung und ich lasse mir ein ganz gutes Angebot für einen Autogas-Corsa machen. Da ich meinen Japaner in Zahlung geben möchte, muss ich natürlich mit dem noch mal vorbei kommen. Klar. Ich schätze mal, in nicht allzu ferner Zeit gibt es ein großes Vakuum auf meinem Konto.
Mein Handy geht übrigens dann, wenn man die Datenverbindung unterbricht. Ich telefoniere mit der Hotline meines Providers. Die behaupten erst mal, dass ich zu doof bin (also nett ausgedrückt), dann erzählen sie mir Blödsinn (sag ich denen aber nicht, weil diskutieren sich nicht lohnt) und geben dann zu, dass das ein bekanntes Problem ist, an dem sie grade arbeiten. Sie melden sich.

Jedenfalls bin ich froh, dass ich grade Urlaub habe und nicht auf das Auto angewiesen bin. Ab nächster Woche hätte ich dann allerdings gern wieder einen fahrbaren Untersatz, auf den ich mich wenigstens noch ein paar Monate verlassen kann.

Und Ikea machen wir dann ein anderes Mal.

Keine Erholung am Bodensee

Das war es dann schon wieder mit unserem Urlaub. Diesmal ging es an den Bodensee. Und es begann gar nicht so toll. Zum Glück lief die Woche dann aber reibungslos, wir hatten Traumwetter und waren sowas von unterwegs…

Jetzt müssen wir uns erst mal ausruhen.

Und hier ist auch noch der Bericht von Tobi.

Ende gut?

Es könnte sein, dass die Stromlieferanten-Odyssee ein Ende nimmt.

Mein persönlicher Betreuer Erdbeerlieferant Erlediger hat die Sache mal in die Hand genommen und ist mit allen Unterlagen zu mycity. Nicht zur Kundenbetreuung, sondern direkt zur Hauptstelle. Weil ja schon zu ahnen war, dass ich das telefonisch nicht würde entwirren können. Bzw. den Sachbearbeiter so verwirren, dass ich nachher nicht nur kein Strom mehr bekommen würde, sondern auch noch einen Vertrag zur Wartung meiner nicht vorhandenen Ölheizung im Sack hätte.

Also so sieht es aus:

1. Problem: Vattenfall hat Anfang Januar Bescheid gesagt, dass ich ab 01.04. von ihnen Strom beziehen wollte. mycity hatte aber noch keine Kündigung von e wie einfach und hat das deshalb in die “Ablage rund” befördert. Denn zwei Lieferanten auf einmal kann man ja nicht haben. Wiedervorlage oder sowas kennen die nicht. Erledigt.

2. Problem: e wie einfach hat zu spät gekündigt. Erst Mitte März und damit nicht mehr innerhalb der Monatsfrist. Da anzunehmen war, dass ich e wie einfach trotzdem kein Geld mehr zukommen lassen würde, hat man Gnade vor Recht ergehen lassen und mich (oder e wie einfach?) aus dem Vertrag gelassen. Aber da Problem 1 (siehe oben) gab es ja keinen Nachlieferanten. Man wartet ein bisschen und bietet mir dann die Grundversorgung an.

3. Problem: Vattenfall verlässt sich darauf, dass sich das alles von allein erledigt und auch als ab 01.04. nix passiert, kommen sie nicht in Wallung. Nicht mal nachdem ich nachgefragt hatte, haben sie sich bewegt.

Alle drei Probleme sind jetzt aus der Welt, mycity hat direkt mit Vattenfall telefoniert und ich habe einen Zeugen für das Gespräch. Ab 01.04. beziehe ich meinen Strom nun rückwirkend von Vattenfall und vermutlich melden die sich jetzt auch bei mir.
Aber wenn nicht, dann würd’s mich jetzt auch nicht wundern.

Spaß haben? Stromanbieter wechseln!

Hier hat der Spaß ja schon angefangen. Mal ehrlich, es hat doch keiner von euch gedacht, dass das jetzt einfach zu einem guten Ende kommt, oder?

Noch mal die Kurzfassung:

Dezember 09 kündige ich meinen Stromliefervertrag mit e wie einfach zum 31.03.2010.
Gleichzeitig gebe ich über Verivox den Auftrag zur Stromlieferung ab 01.04.2010 an Vattenfall.
Anfang Januar 10 teilt Vattenfall mir mit, dass der Wechsel läuft, sie melden sich, wenn alle Angaben vorliegen.
Ende März beauftragt mich mein örtlicher Stromlieferant, die Stadtwerke Uelzen, die unter der Marke mycity agieren zum Ablesen des Zählerstandes um den Anbieterwechsel (!) abwickeln zu können
Mitte April frage ich bei Vattenfall an, ob sie nicht mal meine Kontodaten haben wollen. Antwort: eine Kündigung liegt ihnen nicht zum 31.0310, sondern erst zum 30.04.10 vor. Und sie warten auf die Bestätigung meines örtlichen Netzbetreibers (mycity).
Ich frage bei e wie einfach nach, wieso es keine Kündigung zum 31.03.10 gibt. E wie einfach bestätigt mir aber die Kündigung zum 31.03.10
Heute (08.05.10) teilt mir mycity mit, dass für meine Verbrauchsstelle kein Lieferant gemeldet sei und ich dann mal von ihnen ab 01.04.2010 eine Grundversorgung beziehe.

Ich habe keine Ahnung, wer da nun wirklich Mist gemacht hat, aber ich bin mal präventiv von mycity angenervt, die ich stark in Verdacht habe.
Hab jetzt den ganzen Kram eingescannt und ausgedruckt und am Montag wird mein persönlicher Erdbeereinkäufer die Damen und Herren von mycity mit dem belastenden Material besuchen. Der wird bestimmt Spaß haben.

Schon wieder unterwegs… Erfurt + Eisenach

Schon lange geplant, aber eigentlich zu Viert. Die Hälfte ist ausgefallen und plötzlich mussten wir uns selber überlegen, was wir eigentlich anstellen sollen.

GPSies.com und das Geocaching kamen uns wieder zur Hilfe. Cache gefunden, den wir unbedingt machen wollten, Tour dazu gefunden, mit der Wartburg verbandelt und damit war ein Tag schon verplant. Und in Erfurt reichte es einfach mal, durch die Stadt zu laufen.

CIMG5543

Hier geht es nach: Erfurt und Eisenach

Zu viel Eigeninitiative

Als ich vorhin nach Hause kam, teilte mir meine Nachbarin mit, dass der Tischler grade unangemeldet vorbei gekommen wäre und Maß genommen hätte.

Da ich nicht da war, hätte er die Wohnungstür von außen gemessen.

Beeindruckend, wie er von den Maßen der Wohnungstür auf die Maße der zwei Fenster kommen will, die ich bekommen soll. Vielleicht eine Formel die seit Tausenden von Jahren unter Tischlern nur im Geheimen weiter gegeben wird.

V wie verwirrend

Im Dezember teilte mir mein Stromversorger „e wie einfach“ mit, dass Strom ab 01.04.2010 teurer werden sollte und fragte, ob ich trotzdem bei ihm bleiben wollte. Wollte ich nicht.
<ironie> Stromanbieterwechsel ist ja total einfach </ironie>.

Im Januar kam dann die Bestätigung der Kündigung zum 31.03.2010. Alles klar, ein neuer Anbieter (Vattenfall) war bereits gefunden. Der meldet sich dann irgendwann im Januar und teilte mit, dass die Sache im Laufen sei. Sie würden sich wieder melden.

Ende März meldete sich dann jedoch nur mein lokaler Stromanbieter, der mich zum Ablesen aufforderte. Nichts Besonderes, die leiten das an e wie einfach weiter und ab 01.04. würde es dann Vattenfall-Strom geben.

So um den 20.04. wunderte ich mich langsam, dass ich noch nichts von Vattenfall gehört hatte. Nicht mal meine Kontodaten hatten sie bis jetzt, geschweige denn, hatten wir über die Höhe des Abschlags gesprochen. Also schrieb ich mal eine Mail, ob sie ich noch kennen würden.

Antwort: Sie hätten keine Kündigung zum 31.03. bekommen, sondern zum 30.04. und man warte auch auf Bescheid vom Durchleiter (also meinem örtlichen Stromanbieter, den berühmten Uelzener Stadtwerken).

Meine Annahme nun, dass e wie einfach das irgendwie verschlampt hatte. Also Mail an e.

Antwort: Sie hätten die Kündigung beim örtlichen Anbieter (!) zum 31.03. in die Wege geleitet und mein Vertrag mit e wie einfach wäre beendet.

Ich bin verwirrt. Von e bekomme ich keinen Strom mehr, von Vattenfall bekomme ich noch keinen Strom, also wohl von den Stadtwerken, mit denen ich aber keinen Vertrag habe.

Hoffentlich wird es jetzt nicht noch k wie kompliziert oder d wie doof.

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