Frohes Fest

Ich hab es zwar schon ein bisschen unter die Leute gebracht, aber es ist soooo schön!
Ich guck es gleich noch mal…

Schnee

Mannomann, draußen herrscht Irrsinn!

Ich musste noch mal mit dem Auto los. Das hätte ich besser sein lassen.

Durch die Pendelei und Außendienste bin ich ja viel auf der Straße unterwegs und ich bin echt kein ängstlicher Autofahrer, aber was da heute los war, das gibt es echt nicht.

Wir haben etliche Zentimeter Neuschnee und es schneit noch immer, die Straßen sind nicht bis schlecht geräumt, aber die Leute fahren, als ob ihre Reifen magnetisch mit der Straße verbunden wären. Da überholen LKWs, wo längst kein zweiter Fahrstreifen mehr ist, da wird gedrängelt und dicht aufgefahren und ordentlich Gas gegeben.

Dabei ist es spiegelglatt. Eine Zugmaschine fuhr vor mir mit diagonal zur Fahrtrichtung stehenden Reifen. Da muss man doch nicht auch noch dran vorbei überholen! Wenn der ins Rutschen kommt, dann gute Nacht. Wollen die alle dieses Jahr an Heiligabend den Tannenbaum nicht mehr sehen? Also mir war manchmal angst und bange bei diesen Aktionen.

Meine Haus-und-Hof-Pendelstrecke war gestern schon einen halben Tag gesperrt wegen Bergungsarbeiten und eben kam wieder eine Mail von Freiefahrt rein, dass dort ein LKW quer steht und man die Strecke möglichst umfahren soll. Bloß gut, dass ich frei genommen habe.

Mein Auto bleibt jetzt stehen, ich muss schließlich nicht mehr los.

Weihnachten 2009

Alljährlich um diese Zeit wird in verschiedenen Foren wieder die Frage gestellt: Wie wünscht ihr euch Weihnachten und wie wird es wirklich?

Also bei mir ist das so:

Heiligabend:

Wunsch: Am Nachmittag fahre ich zu meinen Eltern. Alle sind entspannt, von Hektik keine Spur. Gegen 17 Uhr essen wir eine Kleinigkeit, die meiner Mama keine Mühe und Zeit gekostet hat. Kartoffelsalat vielleicht. Für meine Eltern mit Würstchen. Winking 
Danach sitzen wir ein bisschen zusammen und klönen, bis es meine Eltern nicht mehr aushalten können. Bescherung! Wir schenken uns ganz kleine Kleinigkeiten und sind zufrieden, dass wir alle gesund zusammen sind. Gegen 21 Uhr fahre ich nach Hause und freue mich, dass ich einen schönen Abend mit meinen Eltern verbracht habe.

Wirklichkeit: Am Nachmittag fahre ich zu meinen Eltern. Alle sind relativ entspannt. Gegen 17 Uhr essen wir irgendwas super Leckeres, um das sich meine Mama wieder viel zu viele Gedanken gemacht hat, weil sie ja den Vegetarier durchfüttern muss.
Danach sitzen wir ein bisschen zusammen und klönen, bis es meine Eltern nicht mehr aushalten können. Bescherung! Meine Eltern haben wieder viel zu viel Geld für mich ausgegeben und ich finde meine Geschenke zu einfallslos. Wir sind zufrieden, dass wir alle gesund zusammen sind. Gegen 21 Uhr fahre ich nach Hause und freue mich, dass ich einen schönen Abend mit meinen Eltern verbracht habe.

Restliche Weihnachtstage:

Wunsch: Am 25. wird morgens erst mal ein Stündchen Sport gemacht. Am frühen Nachmittag kommt Tobi. Wir fummeln am Rechner rum, gucken ein paar Filme, machen uns was Unweihnachtliches zu essen. Vielleicht gehen wir auch noch mal das ein oder andere Stündchen vor die Tür. Am 26. wiederholen wir den 25. ab Nachmittag.

Wirklichkeit: siehe Wunsch

Wie man sieht, ist Weihnachten bei uns sehr entspannt. Keine Verpflichtungen, kein Weihnachtsdrama.

Den großen Einkauf habe ich heute schon vor 8 Uhr erledigt. Wenn man Tobi im Haus hat, muss man den Kühlschrank voll haben. Geschenke sind auch alle da. Ein bisschen frisches Gemüse werde ich Mittwoch noch besorgen, noch mal durchsaugen und was man so als Hausfrau macht Big Grin und ansonsten lass ich es mal ruhig angehen.

Sibirien

Vorsicht, draußen ist Sibirien ein Stück näher gekommen! Mein Außenthermometer zeigte eben –15,5°C.

Hab grade meine Stiefel aus dem Fenster raus imprägniert. Ich muss noch in die Stadt, komme was wolle. Und das Auto bleibt ganz bestimmt stehen. Scheiben kratzen ist bei dem Wetter ja auch kein Spaß.

Fröhliches Frieren!

Besinnliche Weihnachtszeit

Morgen noch einen ganzen Tag arbeiten, Donnerstag bis Mittag – nachmittags ist Weihnachtsfeier – und Freitag auch bis Mittag. Dann schreie ich Halleluja und tanze die Treppe Richtung Ausgang runter. Quasi Richtung Weihnachten und auch schon Richtung 2010.

Ich will gar nicht näher drauf eingehen und ich habe es sogar heute noch geschafft zwei (!) Weihnachtskarten zu schreiben, die Umschläge für Briefträger und Zeitungszusteller zu füllen und die Wasserabrechnung für meine Nachbarin liegt hinter mir fertig auf dem Tisch, aber wenn mir jemand was von besinnlicher Weihnachtszeit erzählt, dem zieh ich einen mit meiner am Montag neu erworbenen Bratpfanne über.
Das wollte ich immer schon mal machen.

Dejavue

Bäähhh!

Hätte ich dort rechts geschrieben, könnte ich jetzt links schreiben.

Tobi meint, Knust essen wird zu teuer, soll ich lassen. Ich glaube, dieses Mal ist das immerhin wieder verwendbar. *hoff*

Katzencontent

13 km Regen

Ich sag euch eins: Harte Zeiten brechen an.

Wenn es nicht unbedingt sein muss, dann lasse ich mein kleines japanisches Auto (das allerdings Japan noch nie gesehen hat und in Ungarn geboren wurde) gern vorm Haus stehen und bewege mich auf meinen zwei Füßen durch meinen Heimatort. Mit Rucksack kann man eine ganze Menge bewegen und mit ipod und immerwährendem legalen Audionachschub aus dem Internet, wird es nicht langweilig.

Im Sommer ist das toll. Im Winter (und den Herbst zähle ich da einfach mal zu) hasse ich es, das Haus zu verlassen. Beschämend und ich arbeite daran. Blushing

Nun kommt noch erschwerend hinzu, dass im Sommer ja bekanntlich durchgehend die Sonne scheint, während es im Winter immer stürmt, schneit oder zumindest regnet.

Gestern wollte ich nun zu unserem einzigen Elektro(fach?)markt, der natürlich außerhalb der Stadt angesiedelt ist, damit man ihn prima mit dem Auto erreichen kann. Und da freitags ja die Arbeit am Mittag endet, kann man dann auch diesen Weg mal zu Fuß erledigen. Wenn dieser Entschluss einmal gefasst ist, dann wird er auch nicht mehr umgeworfen. Entweder zu Fuß oder gar nicht. Basta!

Natürlich schien ein paar Minuten vor Start noch die Sonne, aber kaum überlegte ich, was ich wohl anziehen sollte, ging es auch schon los mit dem Getröpfel. Bisschen Regen ist ja nicht so schlimm. Regenschirm in die Hand uns los.

Nun ja, ihr ahnt es sicher schon wegen des Titels. Der Regen hielt sich die gesamten 13 Kilometer, wurde auch nur noch schlimmer und es war alles andere als schön.

Und wehe jetzt kommt mir einer mit: es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Soll ich wirklich für einen Stadtspaziergang meine Wanderschuhe anziehen? Sind die wirklich wasserdicht? Und dann? Regenanzug? Auf Regenschirm kann man ja auch nicht verzichten und das ist über so eine Strecke schon recht lästig. Nur selbst mit Kapuze hämmert einem der kalte, unfreundliche, schmuddelige Herbstregen ins Gesicht und läuft einem bestimmt über den Hals in die Klamotten. Brrr. *schüttel*

Ähnliches hatte ich nämlich mit der Hose. Die war von hinten so vollgespritz, dass sie Dank des Wassers an meinen Waden klebte. Und das nutzte eben dieses Wasser, um sich über meine Socken bis in meine Schuhe zu bewegen und mit der schon dort angeschwemmten Verwandtschaft eine lustige Party zu feiern. Ein richtig gemütliches Gefühl.

Der Elektroladen hatte dann noch nicht mal das, was ich in die Hand nehmen wollte und weil ich dafür so viel auf mich genommen hatte, hab ich es nach Rückkehr und Dusche bei Amazon bestellt. So! Jetzt ist Tobi genervt, weil er es nun bestimmt auch kaufen muss. Wir Armen, oder? Big Grin Tobi, kommst du Dienstag zum Spielen zu mir?

Jetzt will ich noch einkaufen, Flaschen zum Container bringen und mal gucken, ob meine Eltern schon Plätzchen gebacken haben. Natürlich zu Fuß. Der Weather Channel sagt light rain. Tongue Harte Zeiten!

rain man
Creative Commons License photo credit: argo_72

Schön war es wieder

Ich hasse Mütter, die ihre Kinder den ganzen Supermarkt zusammenblöken lassen, ohne auch nur ein Wort zu verlieren und so tun, als wären sie die einzigen Menschen auf der Welt. Die zwei Gören haben sich an der Kasse gestritten und ich war ganz am anderen Ende des Ladens. Mutti schien auf Valium zu sein.

Und ich hasse Leute die pfeifen. Pfeifen ist akustische Umweltverschmutzung. Da stellen sich mir die Nackenhaare auf. Und wenn das einer in der Kassenschlange hinter mir macht, dann möchte ich mich umdrehen und ihm voll vors Schienbein treten. Aber so doll!

Und maulige und immer unfreundliche Kassiererinnen, die mir nur weil sie müssen, einen schönen Tag wünschen, hasse ich auch.

1A Mittagspauseneinkauf.

Einer sagts doch immer

Und ich hab es den ganzen Tag noch nicht gehört:

Heute in einem Monat ist Heiligabend. Big Grin

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