Mahlzeit

Haben Vögel Essenszeiten? Frag ich mich schon seit gestern.

Gestern Nachmittag 17 Uhr herrschte vollkommene Leere an meinem Futterplatz. Genau wie heute morgen um 11 Uhr. Nicht ein Piepmatz zu sehen.

Jetzt, um 13 Uhr, wo jeder anständige Mensch sein Mittagessen verzehrt, ist da unten anstellen angesagt. Und zwar alle Arten an Vögeln, die den Abflug in den Süden versäumt haben.

Da drängt sich die Frage doch geradezu auf, oder? Oder ich hab einfach zu wenig Außenkontakt in der letzten Zeit und mein Gehirn dreht im Leerlauf.

Vorsorge

Nach schon fast zweiwöchigem Sofaaufenthalt bin ich noch immer nicht gezwungen Rote Rosen oder DSDS oder Hans Meiser zu gucken, sondern schöpfe noch immer aus eigenen Aufnahmen. Das ist sehr beruhigend.

Überhaupt bekommt man mal ganz andere Sachen mit. Zum Beispiel wann die Nachbarn aufstehen und vor allem wie laut. Oder wann die Müllabfuhr kommt. Oder wer wie viele gelbe Säcke raus stellt. Alles Sachen, die mich bisher gar nicht beschäftigt haben und es wohl auch in Zukunft nicht tun werden. Aber wissen muss man das ja trotzdem mal.

Icy

Gestern hab ich meine verstopften Nebenhöhlen mal zum Supermarkt getragen.

Dabei sind um mich rum Kinder auf der Straße und auf dem Gehweg mit Schlittschuhen gefahren. Fand ich angesichts der Bodenbeschaffenheit eigentlich optimal.

Nur im Supermarkt hätte es mit den Kufen bestimmt Ärger gegeben.

Zwitscher

Für die, die nicht in der Gegend rumzwitschern, habe ich trotzdem mal einen Twitter-Tipp:

Soichi Noguchi, ein japanischer Astronaut, twittert von der ISS und schickt uns geniale Fotos aus dem All, wie z.B. dieses hier.

Entweder folgt ihr Astro_Soichi bei Twitter oder ihr guckt ab und zu mal auf seine Twitter-Seite. Die Fotos sind hinter den Links mit twitpic in der URL versteckt.

Zugriff

Nachdem auch die zweite Woche erfolglos zu Ende ging, ein weiteres Telefongespräch mich keine Millimeter weiter gebracht hatte, habe ich am Freitag noch mal eine Mail geschrieben und um endgültige Lösung gebeten. Abfackeln, Sprengung, Versenken im Erdboden. Alles wäre besser, als dass sich gar nichts tut.

Witzig war, dass mir beim Telefonat gesagt wurde, dass da Leute an ihre Pakete gekommen sind, das könnte man im Programm sehen. Aber ja, das Terminal wäre noch immer kaputt. Ich könnte ja mal gucken gehen, vielleicht…
Vielleicht klappte natürlich nicht.

Am Samstag dann ein Rückruf auf meine Mail. Hey, immerhin! Und die Dame brachte mir die Lösung: Man hat nicht nur über die Karte Zugriff auf die Packstation, sonder auch manuell über die eigene Postnummer. Die goldene Karte braucht man eigentlich gar nicht.
Man hat sich überschwänglich bei mir entschuldigt und mir einen Gutschein für eine Paketmarke gemailt. Und wieso mir ihre Kolleginnen das nicht schon gesagt hätten, das konnte die nette Dame sich auch nicht erklären.

Hin, Nummern eingehackt, Tür auf, Zugriff. So einfach.

Auf dem Rückweg ist mir dann eingefallen, wieso ich das nicht gesehen habe, dass man das auch manuell bedienen kann. Ich hab mich nicht durch das ganze Menü gefummelt. “Berühren Sie bitte den Bildschirm…”, sondern gleich die Karte reingesteckt. Die hat dann auch den Start ausgelöst, aber eben nur den mit Kartenoption. Und da war dann ja gleich Ende für mich.

Ende gut, alles gut. Ein blödes Gefühl bleibt. Fast zwei Wochen, in denen ich meiner Sendung hinterher gelaufen bin, dabei wäre es so einfach gewesen.

Die Packstation hat mein Paket entführt

Wieso muss ich mit all meinem technischen Firlefanz eigentlich immer Abnormalitäten erleben?

Dienstag bekomme ich eine SMS, dass ein Pakte zur Abholung in der Packstation liegt. Prima, nach Feierabend gleich vorbei. Leider sagt mir die Packstation, dass meine (goldene!) Packstationskarte nicht für diese Packstation zugelassen sei. ??? Ich hab dort schon öfter was abgeholt. Was soll das denn nun?

Auf der Post kann man mir (wie eigentlich schon erwartet) nicht weiterhelfen, weil die gar nichts mit der Packstation zu tun haben.

Zu Hause angekommen ist dann exakt vom Zeitpunkt meines Zugriffsversuchs vor Ort, eine E-Mail da, dass meine Packstation außer Betrieb sei. Normalerweise würde das bis 18 Uhr am nächsten Tag behoben, ich würde aber informiert werden, sobald meine PS wieder einsatzbereit wäre.

Bis 18 Uhr am Mittwoch tut sich nichts, ich schreibe DHL eine E-Mail. Donnerstag fahre ich noch mal vorbei, aber noch immer wird meine Karte verschmäht. DHL reagiert nicht.

Freitag rufe ich dann mal an. Minutentarif. Da stellt sich dann raus, in minutenlanger Recherche, dass die Packstation schon seit Montag außer Betrieb ist. Das Terminal ist defekt und nachbestellt. Wie es weiter geht, kann man mir nicht sagen. Irgendwann würde die Packstation aber ausgeräumt und die Lieferungen zur Post gebracht. “Irgendwann” kann man mir nicht näher definieren. Aber man würde mich auf jeden Fall informieren.

Freitagnachmittag bekomme ich eine Mail von DHL, dass ich nicht vergessen soll, meine Sendung abzuholen.

Sind die noch ganz dicht? Seit Montag geht die Packstation nicht und die bekommen es nicht hin, ihre automatischen Mails so zu definieren, dass die Leute da nicht vor im wahrsten Sinne des Wortes verschlossenen Türen stehen? Und wie wäre es überhaupt, wenn man in das schon kaputte Ding vielleicht keine neuen Sendungen mehr unerreichbar reinschubst und die Empfänger informiert, dass die Sendung bei der Post abzuholen ist. Besser als gar nicht ran zu kommen.

Jetzt hoffe ich nur, dass das neue Terminal nicht an die Packstation geliefert wurde. Kann jemand mit nem Schweißbrenner umgehen?

Nichts ist unmöglich

Na vielen Dank Toyota, das wird dann vermutlich mein dritter Rückruf.

Oder mein ungarischer Japaner kommt mal drumrum.

Vorwärts rein – rückwärts raus

Ach nö, das ist mir doch ein bisschen klein.

immo

Kälter

Schon wieder Wetter-Content. Laaaaangweilig.
Aber das ist hier ja sowas wie ein Tagebuch und deshalb muss man Manches festhalten.
Heute nämlich, dass ich bei -15 Grad zu Fuß zum Bahnhof bin. Kalt war es, aber ich lebe noch. Und so lange es nicht schneit, ist alles gut.
Ich hoffe, dass ich niemals die Überschrift “Am kältesten” benutzen muss.

Ich kündige das Ende des Winters an

Denn ich habe mir grade einen stinknormalen Schneeschieber für den Luxuspreis von 18,50 € gekauft. Der “Alte” hat gute zwei Wochen überlebt. Erschwerte Bedingungen eben.

Leider wollten grade alle Schneeschieber und alle Mühen im Baumarkt noch ein Exemplar zu bekommen, waren vergebens.

Da fiel mir ein, dass eine Kollegin letzte Woche sagte, dass im Delikatessgeschäft unter den Haushaltsartikelgeschäften, eine Lieferung Schneeschieber erwartet würde.
Und siehe da: Wahrscheinlich kratzen die Leute lieber den Schnee mit den bloßen Händen vom Gehsteig, als 18,50 € zu bezahlen. Leider hab ich dazu keine Lust und schwimme in Geld. Also her damit.

Zur Folge wird das natürlich haben, dass der Schneefall für diesen Winter eingestellt wird. Wahrscheinlich für die nächsten 27 Winter, bis mein aua-teuer-Schneeschieber der UV-Strahlung zum Opfer gefallen ist.

Seite: 1 ... 2 3 4 5 6 ... 48

Zurück
linke Pfeiltaste
Weiter
rechte Pfeiltaste
Beenden Verschieben