Der Duft des Orients…

… zog heute durch meine Küche.

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Ollen Kram raus aus dem Gewürzregal, frischen Duft rein. Und jetzt duften die leeren Tüten herrlich in meinem Mülleimer vor sich hin.

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Und wir suchen dann mal weiter

Am Freitag hatten wir ganz kurzfristig noch einen Termin zum Hausgucken, genauer Doppelhaushälfte gucken (was dann aber auch nicht so stimmte) und waren erstaunt, als wir die Adresse mitgeteilt bekamen. Nämlich in der gleichen Straße wie „Ideal für 2 Personen“, nur drei Häuser weiter. Praktisch, so konnten wir schon mal einen Blick drauf werfen.

Hätten wir das nicht getan, hätten wir uns wenigstens noch das Wochenende weiter drauf freuen können. So: da steht ja ein riesiges Haus im Garten! In dem Garten, der unser Garten sein sollte!

Erst mal haben wir uns dann die Doppelhaushälfte angesehen, die irgendwie seltsam verwinkelt gebaut und nicht richtig Doppelhaus war. Wir wären vom Vermieter und seiner Garage und seinem Garten eingekreist gewesen und auf der Garage war irgendwie noch eine Wohnung, ich hab es bis zum Schluss nicht richtig kapiert. War auch egal. Beim Reinkommen roch es penetrant nach Heizöl, alle Decken waren dunkel getäfelt und durch die Terrassenüberdachung kam kaum Tageslicht ins Wohnzimmer. Dabei war es Freitag mal einmal wieder hell draußen. Das riecht ja nach Depression in dem Haus.

Dazu hatte der Vermieter nicht nur das Haus neben, sondern auch noch den Keller unter uns, wo er dann mal durch unseren Garten… Ach echt, das wäre mir zu kuschelig gewesen. Nääää, wollen wir nicht.

Von „Ideal für 2 Personen“ waren wir dann schon vom Gucken genervt. Ich hätte den Termin gleich abgesagt, aber Tobi meinte, vielleicht wäre das Haus im Garten gar nicht so dicht dran, wenigstens mal gucken.

Waren wir dann heute, um 11 Uhr hatten wir den Termin mit der Maklerin. Um 11:10 Uhr hatten wir dann 15 Minuten gewartet und die Schnauze voll. Beim Anruf im Maklerbüro wusste keiner was von uns und wir haben dann auch dankend auf weitere Betreuung verzichtet.

Das Haus war mit 400 m² Grundstück angepriesen und auch so geschickt fotografiert, dass das Riesenhaus im Garten auf den Fotos auch im Nachhinein nur zu ahnen ist.  Der Grundstücksplan, den wir erhalten hatten, war schlicht ein Witz und hatte höchstens mit der Realität 1970 zu tun. Und jetzt war auch klar, warum die zwei ältere Leute ohne Kind und Hund haben wollten. Da in dem kleinen Haus vor ihrem großen. Nicht, dass die noch stören, diese Mieter.

Trottel! Und Makler auch Trottel!

Ideal für 2 Personen

So begann die Mietanzeige eines Einfamilienhauses, Anfang Januar in diversen Immobilienportalen eingestellt. Kleiner Ort, wenige Kilometer vor Lüneburg, bezahlbar, ganz allein und ohne Nachbarn an irgendeiner Wand. Tobi bekam den Auftrag einen Termin zu machen…

…und kam mit der Antwort: die Eigentümer haben sich am Wochenende überlegt, dass sie das gewerblich vermieten wollen.

Pffft. Gewerblich sind wir zwar beide, Tobi so richtig und ich nur klein, aber wir wollten da schon privat wohnen. Schade, dann nicht.

Eine Woche später ist das Angebot noch genau so online. Ideal für 2 Personen.
Ich sag: Was soll’s, jetzt rufe ich mal an. Vielleicht war Tobi ja wieder so charmant am Telefon, wie ihm das manchmal eigen ist. ;-)

Gleiches Ergebnis. Die Eigentümer möchten das gewerblich vermieten, sie (die Makler) wären noch nicht dazu gekommen, die Anzeige zu ändern. Soll nicht sein.

Wieder zwei Wochen später. Ich traue meinen Augen nicht, als “Ideal für 2 Personen” bei meinen Immoportalen als “Neu” eingestellt wird. Kein Wort von gewerblich. Dass da am Ende was von “an älteres Ehepaar” steht, ignoriere ich geflissentlich und rufe mal wieder die bekannte Nummer an.

Und was soll ich sagen: ich bekomme ein Exposé und eine Termin. Nachdem ich den ersten Eignungstest bestanden habe.

Sie sind zu zweit?
Ja, ich und mein Freund.

Keine Kinder?
(Noch immer ich und der Tobi, zwei Personen, siehe oben) Nein, keine Kinder.

Und keine Tiere?
Nein, keine Tiere (das Erbsenhirn ist ja nur Besucher und geht unter Spielzeug durch)

Und ruhig?
JA! JA! JA! Wir sind ruhig und vor allem wollen wir unsere Ruhe!

Immerhin war bis jetzt noch nicht die Rede davon, dass wir uns den sonntäglichen Kirchgang abstempeln lassen und vorzeigen müssen.

Heute war also der Termin und zwei Stunden vorher rief die Maklerin an, dass die Eigentümerin krank geworden sei. Puh, Besichtigung mit großem Gefolge. Jedenfalls haben wir den Termin nun auf nächsten Montag verschoben.

Und dann wollen wir mal sehen, wie ideal das für zwei Personen ist und ob wir den Herrschaften genehm sind. Und sie uns.
Das ist alles aufregend.

Die Wiederauferstehung meiner Akkus

Kurz vor Weihnachten habe ich einen ist-zwar-etwas-teurer-aber-hat-sich-absolut-gelohnt-Kauf getätigt, von dem ich euch mal erzählen muss.
Macro Ampere

Creative Commons License photo credit: PresleyJesus

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Leidiges Thema Akkus. Man hat sie in allen möglichen Geräten, lädt sie gefühlt immer öfter und bekommt immer weniger Leistung zurück.
Seit Ewigkeiten benutze ich so ein Steckerladegerät von Varta. Man kann immer nur zwei Akkus des gleichen Typs zusammen laden. Nach vielen Stunden geht dann das rote Lämpchen aus und die Akkus sollen wieder wie neu sein. Sollen. Manche Geräte behaupten nämlich direkt, dass die Akkus leer wären. :-(

Dann legt man mal wieder ein Päckchen neue Akkus nach, der Berg wächst und die Übersicht, welche Akkus nun wirklich noch gehen, ist verloren. Mist.

Wenn man sich dann über Akkuladegeräte schlau macht, dann staunt man erstens, wie viel Geld man für sowas ausgeben kann und zweitens kommt man am Namen Ansmann nicht vorbei. Von Ansmann hatte ich schon gehört und zwar wahre Wunder. Feststellen des Exitus des einen und die Wiederauferstehung des anderen Akkus.
So biss ich dann in den sauren Apfel und steckte eine Haufen Euronen in den Kauf des Ansmann Energy 8 plus.

Das konnte dann irgendwann aus der Packstation abgeholt werden und los ging es. Tobi spielte ganz begeistert den AJ (Akku-Jockey), bestückte, testete, wartete, sortierte. Am Ende gab es einen kleinen Stapel Tothüllen, die lt. des Hochleistungs Akkuladegerätes defekt waren und einen großen Stapel Jungbrunnenakkus.
Und man glaubt es kaum, die Dinger laufen wie Sau. Der Milchaufschäumer macht wieder standfesten Milchschaum, die Fernbedienung funktioniert auch aus mehr als 10 cm Entfernung und das Blutdruckmessgerät lässt sich auch wieder öfter als drei Mal aufpumpen.

Ich bin begeistert. Ich greife in den Akkuberg und was immer ich dort auch rausziehe, das liefert Saft!
Und wer jetzt sagt, dass ich für das Geld auch einen ganzen Berg Batterien hätte kaufen können, dem antworte ich: ja!

Wir suchen…

Das letzte Jahr war eines der arbeitsreichen, gefühlt kaum zu schaffenden und doch geschafften. Zum Ende des Jahres kam es noch mal ganz dicke mit der schon seit drei Jahren angedrohten angekündigten Überprüfung von “oberster Stelle”. Nun wissen wir endlich, dass wir ein Labor sind und haben amtlich bestätigt, dass wir messen (nach 23 Jahren des Übens!) und vor allem alles Papier richtig abheften können. Aber das Motto lautet “nach dem Audit ist vor dem Audit” und wenn auch der ganz große Stress der ersten Überprüfung (Was wollen die sehen? Alles! Worauf kann man sich auf jeden Fall verlassen? Nichts! Machen wir irgendwas total richtig? Nein!) vorbei ist, kommt es in kleineren Happen alle Jahre wieder.
Mein Chef hat mich vor zwei Jahren zur Verantwortlichen für die Qualität in unserm Labor ernannt, was aber nur mehr Ehre *räusper und nichts im Geldbeutel mit sich bringt. Hat aber zur Folge, dass ich mit der Peitsche hinter den Leute stehe und sie bitten muss, allerlei zusätzlichen Kram zu machen, den sie alle unlogisch und überflüssig finden und deshalb total lieben. Und ich muss das deshalb auch drei bis sieben Mal sagen. Ein Top-Job! *augenroll

Und eben in diesem letzten Sprint vor den gefürchteten Audits, hab ich mich dann entschlossen, meine Wohnungssuche voranzutreiben.

Der ein oder andere weiß ja, dass ich hier aus nicht näher zu nennenden Gründen ausziehen will muss sollte will und seit drei Jahren suche ich halbherzig eine neue Bleibe in unserer kleinen Stadt. Und nun fiel der Entschluss mit Tobi zusammen an den Arbeitsort zu ziehen, denn das bringt doch einige Vorteile mit sich.
Erst mal erweitert es die Freizeit um einige Stunden pro Woche, die ich nicht mehr im Auto sitzen werden. Und dann kann man sich mit zwei Personen auch ein bisschen was Teureres leisten, als einer allein. Denn mein jetziges Zusammenleben hier im Haus ließ mich einige Anforderungen für das nächste Wohnprojekt formulieren:

Ich suche mir aus, mit wem ich meine Mülltonnen teile (teilen wär klasse!), wer mir in meinem Garten, im Keller und im Treppenhaus über den Weg läuft und ich bestimme was auf dem Grundstück rumliegt und ob ich wirklich will, dass die Nachbarn sich fragen, ob hier eine Mülldeponie eröffnet.

Also schränkt das schon mal ein wenig ein auf Reihenhaus (realistisch), Doppelhaushälfte (optimistisch), Einfamilienhaus (unrealistisch, da das Budget entscheidet).

Und so haben wir dann Ende Oktober mit der forcierten Suche begonnen. Und dabei bekommt man so einiges mit.

Mancher Makler hat scheinbar schon ausgesorgt und meldet sich mal gar nicht.
Manche Objekte stehen noch wochenlang im Internet, obwohl sie schon wieder vergeben sind.
Manchmal trifft man auf dunkelgrün geflieste und auch sonst unschöne Bäder.
Manchmal trifft man auf eigentlich das Richtige, das aber um mindestens ein bis zwei Räume zu klein ist (aber gucken kostet ja nix).
Manchmal trifft man auf Vermieter, von denen man weiß, dass sie besser nicht der eigene Vermieter werden sollten.
Manchmal gibt es unglaublich günstige Angebote, die dann direkt an der viel befahrenen Bahnlinie liegen.
Manchmal ist das Nachbarhaus dann kurz darauf auch noch günstig im Angebot.
Manchmal staunt man, dass das Angebot direkt im Ort ist, aber eigentlich doch im Vorort und bis zur Zivilisation sind es doch noch so 7-10 km.
Manchmal ist ein traumhaftes Haus komplett (auch die Treppe) mit hellgrauem Velour ausgelegt und man weiß direkt, dass der spätestens nach dem Einzug versaut ist und den Hundi darf man dann gar nicht mehr einladen, es sei denn, er trägt Puschen, wofür er ja schon trainiert. Sieht man hier und hier und hier auch noch.

Nun ja, wir suchen noch immer und ein paar Daumendrücker für die nächsten Wochen wären ganz nett, denn ich würde hier gern noch vor dem Sommer verschwunden sein.

Nur diesen noch

Einmal noch Weihnachtscontent. Oder doch Katzencontent?

Falls noch jemand Weihnachtsgeschenke sucht

Hier gibt es Tipps für jedermann.

Ich, Engel, ich?

Meine Mama ist der Meinung, bei mir muss es doch wenigstens in minimalsten Grundzügen weihnachtlich sein. Mir sind da einige Gene schlicht nicht vererbt worden. Da ich eine Hausgeburt bin, kann ich eigentlich nicht vertauscht worden sein, aber wer weiß schon, was die Hebamme ihn ihrer Arzttasche mit sich führte.

Jedenfalls gab es gestern mein Nikolausgeschenk mit dem Hinweis, dieser Engel wäre auch von mir durchaus zu akzeptieren. Er wäre schwarz und er trägt sogar einen schwarzen Tanga! :shock:

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Nun sitzt er da in meinem Schrank und wird von meinen beiden Gargoyles argwöhnisch betrachtet und bewacht, damit es nicht noch schlimmer kommt.

Und Tobi wird jetzt sagen, ich hätte meine Seele verkauft, an wen auch immer. ;-)

Zwei und drei und zwei oder drei

An der Gaszuführung eines meiner Analysengeräte geht ein ganz spezieller Druckminderer kaputt. Nach dem Kampf telefonisch irgendwann mal an der richtigen Stelle beim Service dafür zu landen. Ich erkläre genau, was ich für ein Teil habe und bekomme folgende Auskunft:

Neu dauert es drei Wochen, die hat man nicht auf Lager. Reparieren dauert zwei Wochen, ich soll “dringend” auf den Auftrag schreiben.

Nun, reparieren hört sich erst mal gut an, bestimmt billiger und schneller sowieso. Und dass wir so ein Spezialteil nicht als Ersatz liegen haben, erklärt sich wohl von allein. Aber das Gerät abstellen geht auch nicht.
Mein Glück: ich habe grade eine Techniker für ein anderes Gerät im Haus, der mir eine Übergangslösung “baut”. Nicht schön, aber es läuft halbwegs.

Heute, nach drei (!) Wochen, bekomme ich eine Mail. Für den Druckminderer haben sie keine Ersatzteile. Wir müssten dann mal einen neuen kaufen. Lieferzeit 2 Wochen.

Man reiche mir ein Beißholz.

In 80 Tagen um die Welt

Schade, dass ich nicht so richtig erzählen darf. Dieser Cache war wirklich ein ganz dolles Ding. Wir haben zwei Tage gebraucht, weil wir uns an einer Station ein wenig blöd angestellt haben und die Augen an der falschen Stelle hatten.
Zwei Wochen später ging es dann aber weiter und wir konnten den Cache am Ende finden.

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Die Strecke von 14 km haben wir also gleich zwei Mal zurück gelegt. ;-) Na ja, einmal ein bisschen weniger, weil wir beim ersten Mal abkürzen konnten auf dem Rückweg. Und am zweiten Tag sind wir gleich an der zweiten Station nicht weiter gekommen, mussten logisches Ausschlussverfahren anwenden und dann blieben drei Koordinaten über. Wir haben natürlich erst mal die falscheste angesteuert. Die letzte war es dann. Dort, wo die Karte kein gar nichts auf dem GPSr angezeigt hat. Hätten wir mal aufs Handy geguckt, Google hätte uns da was Anderes erzählt. Als wir so richtig loslegen konnten, waren schon 6 km Weg auf dem Tacho.

Wie gesagt, so richtig was erzählen kann ich nicht, wäre ja alles gespoilert. Was ich aber sagen kann: das war der einfallsreichste und abwechslungsreichste Cache, den wir bisher gemacht haben. Allein 18 Stationen ist schon ein Ding und es gab immer wieder neue Herausforderungen. Total schön ausgearbeitet und mit einer tollen Geschichte unterlegt. Was wir allerdings erfolgreich eingesetzt haben, war das mobile Internet. Ohne hätten wir doch teilweise länger gebraucht oder wären vor Ort gar nicht weiter gekommen. Android sei Dank, war das kein Problem.

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Beim Sortieren des Scheiterhaufens wären wir fast verzweifelt, hatten schon Fotos gemacht, um das zu Hause nachzubauen und in aller Ruhe auf Eingebung zu warten.
Vor Calcutta haben wir uns im indischen Dschungel verlaufen. Und endlich in Calcutta angekommen, haben wir die Sprache nicht verstanden und irrten schon wieder im Land herum, bis wir dann endlich den richtigen Weg fanden.
In Shanghai haben wir das Zählen neu gelernt. Und kurz vor Ende ging es noch mal so richtig in die Höhe.

Ein Cache mit fünf Sternen! Hoffentlich wird er lange überleben.

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