Salattest

War gut zu tun in dieser Woche, viel und teilweise lange gearbeitet, aber essen muss man trotzdem. Nun ernährt sich der Vegetant im Allgemeinen und ich im Besonderen, ja fast ausschließlich von Salat. ;) Und wenn dann wenig Zeit, aber viel Hunger ist, dann greift man schon mal zu Fertigprodukten.

Deshalb habe ich in dieser Woche einen Salattest vorgenommen, mit mir als einziger Testperson, ganz subjekt. Fast jedenfalls, Donnerstag hatte ich Tobi als Unterstützung, der musste mir auch die Oliven abnehmen.

Dienstag: Penny, vegetarischer Salat (haha!), 1,79 € (glaube ich)
Noch eben zum Einkaufen gewesen und schnell einen Salat gegriffen. Das ist eine Schale mit verschiedenen Salaten, in der sich oben noch ein Schälchen befindet, in dem sich die Gemüse einzeln befinden und auch das Dressing.
Der Salat war noch drei Tage haltbar, aber an der Volumenreduktion, die in der Salatschale stattgefunden hatte, konnte man erkennen, dass er nicht mehr der frischeste war. Oben war es noch schlimmer: drei Cocktailtomaten in einwandfreiem Zustand, Möhrenwürfel, die doch sehr an Wassermangel litten und eine leicht gräulicher Farbe angenommen hatten. Na ja, vertrocknet halt, aber noch essbar. Die Gurkenwürfel allerdings befanden sich definitiv in Verwesung. Wässrig, glibschig, bräunlich, ab in die Tonne. Der Rest wurde also vermengt und mit dem Essig-Öl-Dressing vermischt, welches mir sogar recht gut schmeckte. Aber ich mag auch gern viel Essig.
Insgesamt eine Niete. Frisch ist was Anderes, vor allem, wenn man bedenkt, dass das Ding noch drei Tage durchstehen sollte.

Mittwoch: Aldi, hab vergessen, wie der hieß, aber halt auch vegetarisch. 1,59 € (auch hier glaube ich nur)
Aldi spart sich dann auch gleich mal das Dressing. Für die Arbeit deshalb eher ungeeignet, wer mag schon Salat pur? Aber ich bin für alles gerüstet und hab sogar Dressing bei der Arbeit. Und Tobi sagt noch: "Den hattest du schon mal und den wolltest du nicht wieder kaufen". Aber wer hört beim Einkauf auf Männer? Würde man das tun, hätte man höchstens ein paar Schuhe im Schrank. Also ab in den Einkaufswagen.
Und ich muss sagen: Tobi hatte Recht. Ich weiß nicht mehr, was da so drin war, aber das was drin war, war kein kulinarisches Highlight. Das war alles so hart und strunkig. Hier habe ich zwar nicht auf das Haltbarkeitsdatum geguckt, aber sehr mitgenommen war er noch nicht. Nur man hatte eben das Gefühl, dass man nicht das Gute vom Salat bekommen hatte, sondern eher die 2. Wahl.
Kein Kandidat, um Wiederholungstäter zu werden.

Donnerstag; Irgendwas-Oase, so eine türkisch-griechisch-italienische Kleinigkeitentheke, wo man viel Geld loswerden kann, wenn man dies und das und hiervon noch was einkauft. Vegetarischer Salat (wer hätte das gedacht), mittelgroße Schale, 2,50 € (da bin ich sicher)
Hier wird aus den verschiedenen Töpfen frisch gemischt. Krautsalat, Eisberg, Tomate-Gurke-Paprika-Mischung, oben drauf zwei dicke Bohnen, ein paar Oliven (die Tobi sehr gut geschmeckt haben) und eine lecker-lecker-lecker Peperoni. Dann gab es Dressing (Essig/Öl) aus der Getränkeflasche. Also vermutlich selbst gemixt.
Am besten war die Peperoni und die dicken Bohnen. :grin: Das Dressing hätte ein bisschen würziger sein können, aber der war nicht unlecker. Tobi fand ihn ein wenig teuer für die Größe. Aber wenn ich sehe, was ein kleineres Schälchen beim Bäcker nebenan kostet…
Das war sicher das salatige Highlight in dieser Woche. Kann zwar nicht mit meinen Lieblingssalaten mithalten, aber die gibt es im Restaurant und dafür muss man auch mehr als 2,50 € hinlegen. Für die Mittagpause schon nicht schlecht, wenn auch ein bisschen öllastig.

Freitag: LIDL, noch mal vegetarisch, mit Weißkraut, 1,79 € (ziemlich sicher)
Den hol ich mir mittags öfter mal. Wenn er frisch ist und nicht am Ablauftag noch steht, dann ist er ganz OK. Nix Dolles, aber macht satt und die verschiedenen Dressings schmecken auch. Damit bin ich auch noch nie reingefallen. OK, auf die große Auswahl muss man da verzichten, aber das ist ein Salat, den man gut zu seinem Mittags-Butterbrot essen kann, ohne Glibsch raussortieren zu müssen oder auf harten Sachen rumzukauen.
Für die Mittagspause OK, wenn man keine großen Ansprüche hat.

Letzte Woche ist der Salatkauf bei einem neuen Bäcker in der Nähe fehlgeschlagen. Mit Pute, mit Schinken, mit Thunfisch. Ich hab gefragt, ob sie auch vegetarischen Salat hätten. Verständnislose Blicke. Ja, da wär doch der mit Thunfisch. Argh! Bleibt sitzen auf eurem Aasfraß!

Und nun könnte ich eigentlich mal wieder so einen richtig leckeren Salat essen. Mit nicht nur Salat, sondern auch knackigem Gemüse und leckerem Dressing und frischem Brot dazu, vielleicht noch gebratene Champignons und geriebener Käse drüber. Das ist ja irgendwie doch kein Vergleich mit den Supermarkt-Salaten.

Dreckfrei

Die Tastatur hat in den letzten zwei Tagen eher ungewöhnliche Orte kennengelernt: zuerst die Spülmaschine, dann den Brutschrank. Jetzt strahlt sie wieder.

1543613003_3bc4ac1df9

Und die Backspace-Taste geht nicht mehr. :sad:

Perlendrehen Teil 4 – in der Flamme

Feuer marsch! Jetzt geht es endlich richtig los. Und bevor es zu Missverständnissen kommt: dies ist meine Art der Arbeit mit dem Glas. Wer es anders macht, der macht es halt anders.

Noch mal alles überprüfen: Die Dorne sind fertig getunkt und getrocknet, das Glas liegt bereit, die Absaugung läuft, ebenso der Sauerstoffkonzentrator. Die Propangasflasche ist aufgedreht, das Vermiculit steht bereit, die Brille ist auf der Nase. Noch mal überlegen, ob man sich die Nase putzen möchte oder den Kopf kratzen, denn gleich hat man alle Hände (also beide) voll zu tun und kann erst mal nicht mehr ablegen. Alles klar? Also vorsichtig das Propangasventil am Brenner öffnen und das ausströmende Propan/Sauerstoff-Gemisch entzünden.
1589112830_b594478eb6

Nun geht es los. Auch wenn man sich jetzt am liebsten sofort an die Arbeit machen würde, muss erst mal das Glas, also die erste Glasstange, die man benutzen möchte, langsam erwärmt werden. Würde man sie so zackzack in die Flamme halten, bekäme sie einen Schrecken und würde in tausend Teile zerspringen. Also die Spitze schön langsam, hinten durch die kühlere Flamme wedeln. Das braucht Geduld.
Hat man die Stange dann an die Hitze gewöhnt, dann hält man sie im hinteren Teil der Flamme schön warm. Nun bekommt auch die zweite Hand Arbeit. Sie greift sich einen vorbereiteten Dorn und hält ihn ebenfalls in die Flamme. Der kann allerdings mehr Hitze ab und braucht nicht ganz so vorsichtig behandelt werden. Das Trennmittel muss zwar gut durchgeglüht sein, damit es keine Gase abgibt, wenn das Glas drauf kommt (das gibt dann Bläschen, die im schlimmsten Fall die Perle zerstören können), aber auch nicht bis zur Weißglut gebracht werden, sonst kann es reißen. Also ein schönes Mittelmaß.
Ist der Stab durchgeglüht, werden die Plätze getauscht. Der Perlendorn nach hinten, das warme Glas nach vorne. Und dort bekommt es jetzt schön Hitze. Die Spitze wird langsam anfangen zu glühen und die Konsistenz verändert sich. Je heißer, desto flüssiger wird das Ganze. Ich bringe ein etwa 3 cm langes Stück Glas zum Glühen und es ballt sich an der Spitze zu einem Blob zusammen. Das muss schön balanciert werden, damit es nicht runter fällt. Die Konsistenz ist etwa so wie flüssiger Honig. Und nun beginnt das eigentliche Perlendrehen.
Der Dorn, der sich bei einem Rechtshänder in der linken Hand befindet, wird waagerecht vorne knapp unter die heiße Flamme gehalten. Den Glasblob lässt man nun von oben (Stange senkrecht halten) auf den Dorn fließen. Und das ist der Moment, in dem man beginnt den Dorn langsam zwischen den Fingern zu drehen. Man trägt also Runde um Runde flüssiges Glas auf den Dorn auf. Hat man nicht genug heißes Glas, schmilzt man eben welches nach. Und es wird gedreht und gedreht und gedreht und das Drehen hört bis zur fertigen Perle nicht mehr auf.
Hat man nun genug Glas auf dem Dorn, dann kann man den Glasstab ablegen und sich der Ausformung der Perle widmen.
Das Glas wird nun erst mal gut erhitzt (drehen, drehen, niemals aufhören) und dann mittels Hitze und Schwerkraft geformt. Heißes Glas hat immer das Verlangen, sich zu einer Kugel zu formen, was unserem Anliegen ja schon recht nahe kommt. Optimal wäre dann nur noch, wenn sich der Dorn (also das spätere Loch) in der Mitte befände. Das ist eine Sache, die geübt werden muss. Dazu muss man das Glas warm machen, wieder aus der Flamme nehmen und drehen, drehen, drehen. Schön gleichmäßig. Nicht zu schnell und nicht zu langsam. Wieder in die Flamme, heiß machen und wieder aus der Flamme und formen. Und irgendwann hat man dann an allen Stellen gleich viel Glas und damit wäre die Perle schon fertig. Das war es. Jedenfalls wenn man eine einfarbige, ganz einfache Perle haben möchte.
Nun wird sie noch im hinteren Teil der Flamme ein wenig abgekühlt und wenn sie innen nicht mehr rot glüht und somit nicht mehr weich ist, wird sie in das Töpfchen mit Vermiculit hineingesteckt. Hier darf sie ein paar Stunden langsam abkühlen.

Da man aber in vielen Fällen keine ganz einfache einfarbige Perle haben möchte, beginnt nach dem Ausformen dann die Dekoration. Oder manchmal kommt das Ausformen auch erst nach dem Dekorieren. Je nachdem, was man mit der Perle anstellt. Man arbeitet mit verschiedenen Farben, die man ineinander verzieht oder verwirbelt, man “malt” Schnörkel mit feinen Glasfäden auf die Perle und versieht sie mit einem Klasglasüberzug, man trägt Silberfolie auf und erhält so verschiedene Reaktionen mit unterschiedlichen Farben. Der Gestaltung sind fast keine Grenzen gesetzt, außer die der eigenen Fähigkeiten. Manche Perlen sehen “dramatisch” aus, sind aber mit einer ganz einfachen Technik hergestellt. Manche Perlen sehen eher unscheinbar aus, sind aber mit einer ganz ausgefeilten Technik entstanden. Und manche Perlen sehen so aus, als ob sie nicht von menschlicher Hand gemacht sein könnten.

Beim nächsten Mal werde ich noch erzählen, wie die Perle nun zu ihrem Loch kommt (noch haben wir ja ein rundes Glas an einem Dorn) und auch ein paar Links angeben. Zum Gucken und Staunen.

 

Perlendrehen Teil 1

Perlendrehen Teil 2 – das Glas

Perlendrehen Teil 3 – das Zubehör

Perlendrehen Teil 5 – die Nacharbeit und Allgemeines

Dagegen!

Also echt, jetzt reicht es! *schmoll*

Überall nur noch Chilli. Heute Morgen hab ich von Chilli-Fitnessriegeln auf der Anuga gelesen. Und grade entdecke ich bei einem Weihnachtsplätzchenrezept (ein Wort fürs Galgenmännchenspiel) Schokokekse mit Chilli. :???:

Nee, ich mag nicht so gern scharf. Dann schmeckt alles nur noch scharf und nicht nachdem, was drin ist. Und jetzt gibt es Weihnachten statt Zimt, Nelken und Koriander auch noch Chilli.

Aber ich könnte wetten, dass der Hype irgendwann auch wieder vorbei ist. Mit Rucola und Bärlauch war das dieses Jahr schon nicht mehr so doll. Und irgendwann schmeckt dann Weihnachten wieder wie Weihnachten und nicht nach Chillilebkuchen.

Quer oder längs?

Gestern an der Bäckertheke diskutierten zwei kleine Jungs hinter mir, wer die Bestellung aufgibt. Nachdem ich bezahlt hatte, kam dann Folgendes dabei raus:

"Ein Roggenbrötchen bitte, halb und geschnitten."

???

Nun haben wir die Bescherung

1566318222_5ca01c1428

Neues virtuelles Wohnzimmer

So, hier sind wir nun, in meinem neuen virtuellen Wohnzimmer.

Aber wahrscheinlich merkt ihr nicht viel davon. Ich habe wieder die gleiche Tapete genommen und auch die Möbel sind mit umgezogen. Der Bahnhof ist allerdings dichter dran und mit dem ICE fährt es sich schneller als mit einem Bus. Hoffe ich jedenfalls.

Damit ist die Zwangspause dann beendet.

Koexistenz

Wir hatten ausgemacht, sie darf bleiben, sofern sie verschwindet, wenn ich die Badewanne benutzen will. Heute musste ich ihr nach dem Sport 8 Beine machen.1524275915_5e82702889

Ende in Sicht

Leider klappt auch heute hier noch nichts wieder richtig und die Seite hat ständig Ausfälle. Mein letzter Beitrag wäre auch fast in der Versenkung verschwunden, obwohl er schon mal zu sehen war. Keine Ahnung, was die da machen. :evil:

Also nicht verzagen, ich bin schon dabei das Blog zu sichern und bald wird alles besser. Versprochen. ;)

Perlendrehen Teil 3 – das Zubehör

Es gibt ein paar Sachen, ohne die es beim Perlendrehen einfach nicht geht. Ich will versuchen mich kurz zu halten. Ehrenwort.

Perlendorne: Das sind Stäbe, auf denen die Perle gedreht wird. Aus Edelstahl, damit man sie auch schön heiß machen kann. Meistens sind sie so um die 2-3 mm im Durchmesser, es gibt aber auch z.B. Dorne für Ringe, die dann entsprechend größer sind.
Man kann Perlendorne fertig kaufen, aber es eignen sich z.B. auch Edelstahlschweißstäbe oder Fahrradspeichen, die man sich entsprechend kürzt. Merke: der Perlendreher ist erfinderisch.

Trennmittel: Eine Sache, die zu Glaubenskriegen führen könnte.
Es gibt diverse Trennmittel fertig zu kaufen. Von ganz billig, bis ganz teuer. Zum Teil geheimnisumwobene Mittelchen, deren Preis vermuten lässt, dass sie Teile vom Weißen des Auges eines Einhorns enthalten, das um drei Minuten vor Mitternacht an einem Heiligabend gefangen wurde, während einer gleichzeitigen Mond- und Sonnenfinsternis. Man kann sie auch nach einem der bewährten Rezepte aus dem Internet selbst anmischen. Sie enthalten Kaolin und diverses andere Beigaben (z.B. Graphit).
Mit Wasser angerührt werden die Perlendorne dort ein paar Zentimeter hineingetunkt und dann lässt man das Trennmittel vor Gebrauch der Dorne trocknen.
Wozu der ganze Zinnober? Würde man das heiße Glas ohne Trennmittel auf den Perlendorn auftragen, würden die beiden sich für alle Zeiten miteinander verbinden. Trennbar nur mittels Hammer oder ähnlich brutaler Werkzeuge.
Durch das Trennmittel hat man eine Schicht, die sich später mit Wasser vom Dorn lösen lässt und mehr oder weniger mühsam aus Perle entfernt werden muss.
Übrigens kann es auch mal passieren, dass das Trennmittel während des Perlens reißt, weil man vielleicht ein bisschen grob damit umgegangen ist. Dann hilft kein fluchen und lamentieren, das Glas wird sich nicht mehr vom Dorn lösen. Daraus werden dann nette Blumentopfstecker, von denen bestimmt jeder Perlendreher ein paar zu Hause hat.

Abkühlgranulat oder Ofen: Hier wird meistens Vermiculit verwendet, ein Mineral, das auch als Dämmstoff eingesetzt wird. Man braucht es, damit die fertige Perle nicht zu schnell abkühlt. Dann würden Spannungen entstehen und das Glas würde zerspringen.
Deshalb kühlt man die Perle nach Fertigstellung im hinteren Teil der Flamme ab und “dreht” sie dann in ein Gefäß mit Vermiculit. Hier darf sie sich dann je nach Größe, eine bis mehrere Stunden entspannen. Vielfach werden auch Perlenöfen verwendet. Hierbei werden die Perlen über ein bestimmtes Temperaturprogramm über Stunden gezielt abgekühlt.

Werkzeuge: Für den Anfang braucht man nicht viel. Etwas zum Schieben, vielleicht ein Buttermesser. Etwas zum Einstechen, eine Graphitmine. Aus dem Baumarkt lässt sich vieles zweckentfremden. Spachtel, Pinzetten, Zangen. Nur hitzestabil muss das Werkzeug schon sein. Einfach mal in die Besteckschublade gegriffen. Welcher Perlie hat schon noch das Besteck für 12 Personen komplett?
Viel kann man auch mit dem Glas allein machen. Zum Einstechen oder Verziehen eignen sich auch selbstgemachte Stringer. Das sind aus dem heißen Glasstab dünn gezogene Glasfäden.

Brenner: Hierüber könnte man wohl Bücher schreiben. Ganz kurz: es geht vom Baumarkt-Dosenbrenner von unter 20 € bis zum Profibrenner für mehrere tausend Euro. Die günstigeren Varianten verbrennen nur Propan und nehmen sich den Sauerstoff aus der Luft. Dafür sind sie ziemlich laut und werden nicht so heiß.
Die teureren Modelle verbrennen neben Propan Sauerstoff, der meistens von einem oder mehreren Sauerstoffkonzentratoren geliefert wird. Also noch eine zusätzliche Anschaffung. Dafür sind sie schön leise und haben eine heißere Flamme, die auch genauer eingestellt werden kann.

Didymium- oder ACE-Brille: Ohne Schutzbrille sollte man generell nicht perlen. Es fliegt doch das ein oder andere Glasteilchen mal von der Stange ab und da sollten die Augen gut geschützt sein.
Hält man das Glas in die Flamme, hat man eine sehr helle gelbe Natriumflamme, in der man so gut wie nichts mehr erkennen kann. Deshalb braucht man einen Filter, der das Gelbe aus der Flamme herausfiltert. Mit der Filterbrille kann man genau sehen was man in der Flamme macht.
Auf jeden Fall ist das Perlen für die Augen schon ziemlich anstrengend und die Anschaffung einer guten Schutzbrille sollte mit zur Grundausstattung beim Perlen gehören.

Das war nur das Nötigste. Wer jetzt seinen Kredit noch nicht überzogen hat, kann sich noch viele andere schöne Dinge anschaffen, wie… Perlenpressen, diverse Werkzeuge aus Edelstahl, Graphit oder Messing, Fritten (feines Glas zum Dekorieren), Glitterpulver, Mineralien, Edelmetalle wie Gold oder Silber als Folie oder Draht, teure Spezialgläser und so weiter und so weiter. Die Auswahl ist schier endlos.

Aber für den Anfang bieten viele Händler Starterpacks an, die für einen reellen Preis das Nötigste enthalten. Haben sie einen damit erst mal geködert, ist sowieso alles zu spät. Spätestens beim Studium der ganzen Perlenforen, wird einem klar, was man unbedingt und umgehend noch alles kaufen muss.

Und im nächsten Teil wird dann auch endlich der Brenner angeschmissen. Genug mit dem Vorgeplänkel.

 

Perlendrehen Teil 1

Perlendrehen Teil 2 – das Glas

Perlendrehen Teil 4 – in der Flamme

Perlendrehen Teil 5 – die Nacharbeit und Allgemeines

Seite: 1 ... 45 46 47 48 49 ... 53

Zurück
linke Pfeiltaste
Weiter
rechte Pfeiltaste
Beenden Verschieben