Feierliche Ankündigung

TADAAAA!

Da das hier mit dem Webspace ziemlich holperig läuft und das Blog im Moment mehr off als on ist, habe ich mich entschlossen ein paar Euronen zu investieren und mit der Seite umzuziehen.

Ab dem nächsten Wochenende (gehen wir mal von Sonntag aus), wird das Blog unter www.kobalt-transparent.de zu erreichen sein.

Juchu!!!

Ende der Durchsage.

Sperrmülltag = Heiratsmarkt

Heute ist nun der lang ersehnte Sonntag, an dem man den Sperrmüll vor die Tür stellen darf. Morgen wird das, was noch übrig ist, von der Müllabfuhr abgeholt. Ich glaube es reicht, wenn die die Straßen noch mal mit einem Pritschenwagen abfahren. Für das, was übrig bleibt, müssen die echt nicht so ein großes Müllauto anschmeißen.

Meine Befürchtungen, dass unsere osteuropäischen Nachbarn in diesem Jahr nicht unseren Müllkalender erhalten haben, haben sich zum Glück nicht bestätigt. Pünktlich ab neun Uhr traf die Flotte der Transporter hier ein und dreht seitdem lustig ihre Runden.

Eigentlich hatte ich gedacht, alles griffbereit zu haben, aber heute war ein guter "Trennen-Tag" und so kam dann doch noch das ein oder andere Teil mehr dazu. Dann fiel mir auch noch der Dachboden ein, auf dem ich in meinem damaligen Umzugsübermut tatsächlich noch das ein oder andere abgestellt hatte. Vor allem Bettwäsche und Kleidung. Die Bettwäsche wird nie wieder passen, da ich inzwischen auf größere Decken umgestiegen bin, mal ganz abgesehen von Farben und Mustern. Ich hab wirklich mal in lila Bettwäsche geschlafen? :shock: Und mit der Kleidung war es ähnlich. Wird bestimmt mal wieder modern, aber ob ich das noch erlebe?

Nun sind ja Kleidung und überhaupt Textilien, kein Fall für den Sperrmüll, aber mein Gedanke war, dass ich es immernoch wieder rein holen könnte, wenn es morgen noch draußen steht. Dass es letztendlich nicht mal den Boden vorm Haus berührt hat, muss ich wohl kaum betonen.

Nun machte ich aus allen Quellen erst mal Sammelhaufen, die ich dann ruckzuck vor das Grundstück verfrachten konnte. Alles aus dem Keller wurde vor den äußeren Kellereingang gestellt. Damit hatte ich in den vergangenen Jahren schon gute Erfahrung gemacht. Der Sperrmüllsammler ist gern bereit das Gelump mit nach oben zu tragen, wenn ihm das exklusiven Zugriff beschert. Und ich muss wenigstens nicht alles allein nach oben schleppen.

Und auch in diesem Jahr lief alles wie gehabt: kaum öffnet ich die Haustür mit einem als Sperrmüll zu erkennenden Tütchen in der Hand, hielt ein Bus und man erwartete mich brav vor der Gartenpforte, um mir ebendies Tütchen erwartungsvoll aus der Hand zu nehmen. Als dann alles aus dem Haus getragen und die Tür geschlossen war, lud ich den wahrscheinlich polnischen Staatsbürger ein, mir beim Transport der Sachen vor der Kellertür zu helfen. Wozu er natürlich sofort bereit war.

Kaum waren wir uns zwei oder drei Mal auf dem Wege mit und ohne Kram in der Hand begegnet, fragte er mal an, ob ich nicht jemanden bräuchte, der meinen Garten macht. Nö, das mach ich allein. Ist ja kaum noch was, das meiste hab ich ja an meine Nachbarin abgegeben. Hm, nix zu holen.
Und nach ein paar weiteren Wegen, meinte er wohl, dass nun genug Zeit vergangen sei und man mal auf den Punkt kommen könnte: "Haste Mann?"
Ups, ich war so verblüfft, dass ich erst mal wahrheitsgemäß mit "Nein" antwortete, was, wie mir sofort siedendheiß bewusst wurde, natürlich ein Fehler war. Mist, Mist, Mist! Deshalb setzte ich auch sofort ein "Aber einen Freund" hinterher.
Bedauernde Blicke auf seiner Seite. Ob ich nicht eine Frau für ihn wüsste. Äh, nee, also so auf die Schnelle fiel mir da echt keine ein.
Ob ich meinen Nachbarn Grabowski kennen würde (er machte eine ausschweifende Bewegung in Richtung Nord, Ost, Süd, West), der hätte vielleicht eine Frau für ihn. Nö, Grabowski kenn ich nicht.
Inzwischen war dann auch das letzte Teil, der olle Radiator aus dem Keller, im Wagen verstaut. Ich wünschte ihm noch viel Glück bei der Frauensuche und er mir einen schönen Tag und so zog er von dannen.

Vielleicht werden wir ja demnächst Nachbarn, wenn das mit der Frau vom Grabowski klappt.

Perlendrehen Teil 2 – das Glas

Das Wichtigste ist natürlich das Glas. Die Glasstäbe kann man speziell zum Perlendrehen kaufen. Sie werden von diversen Firmen in Italien, Sachsen, Thüringen, den USA und sonstwo hergestellt. Sie sind zwischen 2 und 10 mm im Durchmesser und meistens auf etwa 30 cm Länge zugeschnitten. Es gibt unglaublich viele Farben und Farbschattierungen, transparente, halbtransparente oder opake (undurchsichtige) Farben. Dann gibt es auch Farben, die sich bei der Verarbeitung verändern, mit viel Sauerstoff oder ohne. Oder bei bestimmten Temperaturen. Oder opakes Glas ist mit transparentem Glas umschmolzen. Oder sonstwas. Die Preise variieren dann auch mit den verschiedenen Gläsern. Nach oben fast keine Grenzen. Und glaubt mir, ein Perlendreher braucht fast jedes Glas in solcher Menge, dass es ihm auch niemals aus geht. Kann ja nicht angehen, dass man grasgrün transparent mittel braucht und nur grasgrün transparent hell hat. :shock: Der Tag ist gelaufen. ;)

Das Glas gibt es dann nicht nur in Stangen, sondern auch noch in diversen “Körnungen”, um die Perlen damit zu verzieren. Von Mehl bis Brocken.

Aber nicht, dass ihr denkt, man könnte jetzt jedes Glas einfach so mit jedem Glas verarbeiten. Weit gefehlt. Da gibt es den berühmten Ausdehnungskoeffizienten, AK genannt. Und der muss bei den Gläsern, die man zusammen verarbeitet, möglichst gleich sein, sonst… KNACK! Die Perle zerspringt in zwei bis tausend Teile oder hat zumindest hässliche Risse.
Das passiert aber erst, wenn man stundenlang dran rum gearbeitet hat und die Perle nach dem Abkühlen aus dem Granulat holt oder beim Säubern. Oder noch später. Aber irgendwann macht es dieses hässliche leise Knacken, dass jedem Perlendreher die Nackenhaare zu Berge stehen lässt. Und es trifft immer die Schönsten.

Nun sollte man annehmen, wenigstens die Gläser einer Firma sollen doch untereinander kompatibel sein, aber nicht mal das ist unbedingt der Fall. Jeder “Hafen”, das ist die Menge Glas, die in so einem Ofen hergestellt wird, ist ein bisschen anders. Und dann kann es schon mal vorkommen, dass das Erbsengrün auf einmal nicht mehr mit dem Kobalt Transparent (AHA!!!) der neuen Charge zusammen will und dies in hässlichen Rissen in der fertigen Perle zum Ausdruck bringt. So lange sie schön warm sind, tun sie so, als wären sie die besten Kumpel. Miststücke!

Oder beim Ziehen der Stangen wird versehentlich Luft mit eingeschlossen. Das sind dann die sogenannten Knallchargen. Die Stangen braucht man nur in die Nähe einer Flamme zu bringen und schon fliegt einem das Glas wie ein Feuerwerk um die Ohren.

Hört sich alles kompliziert an? Na ja, ein bisschen. Aber solche Sachen sprechen sich recht schnell in den einschlägigen Foren rum und dann weiß man halt, dass man dies und das momentan besser nicht zusammen bringen sollte. Die meisten Sachen passen schon.

Perlendrehen Teil 1

Perlendrehen Teil 3 – das Zubehör

Perlendrehen Teil 4 – in der Flamme

Perlendrehen Teil 5 – die Nacharbeit und Allgemeines

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Perlendrehen Teil 1

Ich hatte ja schon mal angedroht versprochen, zu erzählen, wie man Glasperlen macht. Und damit will ich mal anfangen. Da das ein doch recht umfangreiches Thema ist, werde ich es in mehrere Teile gliedern. Wer keine Lust drauf hat, der klickt einfach weg, aber ich weiß, dass doch ein paar Leute gibt, die gern mal wissen möchten, wie Perlendrehen geht.

Wie eine Glasperle aussieht, weiß sicher jeder: ein meistens rundes Glasding mit einem Loch in der Mitte, wo man es auf eine Kette/Armband/sonstwas auffädeln kann. Aber wie eine Perle hergestellt wird, wissen wahrscheinlich die Wenigsten. Ging mir nicht anders, bis ich es gelernt habe. Ich habe mich zu diesem Kurs angemeldet, weil ich das Arbeiten mit heißem Glas ein bisschen von meinem Beruf her kannte. Und es spannend fand. Aber bis zu diesem Kurs, wusste ich nicht, worum es genau geht.

Anfangen werde ich mal mit ein paar Fotos von meinem Arbeitsplatz, damit man eine Vorstellung von den Dingen hat, von denen ich rede.

Auf der linken Seite:

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Mittig:

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Und rechts:

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Nicht zu sehen ist ein kleiner Wagen mit diversen Glasmehlen, Granulaten und einer weiteren Auswahl Glasstangen, die ich beim Arbeiten griffbereit neben mir stehen habe.

Und unter dem Tisch steht ein kleiner Feuerlöscher. Kann ja nicht schaden.

So übersichtlich sieht es auf dem Tisch sonst eigentlich nie aus. Die Fotos sind nach einer Putzaktion entstanden.

Perlendrehen Teil 2 – das Glas

Perlendrehen Teil 3 – das Zubehör

Perlendrehen Teil 4 – in der Flamme

Perlendrehen Teil 5 – die Nacharbeit und Allgemeines

Das München-Geheimnis ist gelöst

Als wir vor zwei Jahren Urlaub in München machten, haben wir uns über die vielen arabischen Menschen dort gewundert. Leute, die augenscheinlich nicht grade arm waren.

Heute habe ich nun eine Dokumentation gesehen, die das Geheimnis gelüftet hat.

In und um München haben sich Kliniken speziell auf die Behandlung von arabischen Patienten spezialisiert. Unterbringung, Dolmetscher, Ernährung, Unterhaltung usw., alles ist auf morgenländische Lebensart eingestellt. Im Hilton gibt es ein Shisha-Zelt und die Luxushotels machen schon keine Werbung mehr, weil sie sowieso ausgebucht sind.

Die Araber reisen immer mit der Familie an und bleiben mehrere Wochen bis Monate. Und die Familienmitglieder, die zur Unterstützung des Kranken mit angereist sind, sind dann halt in München unterwegs und shoppen. Sicherlich gern gesehene Gäste.

In der Doku wurde gesagt, dass pro Tag und Kopf 1000 € beim Einkaufen ausgegeben werden. Und pro Patient reisen im Durchschnitt fünf Familienmitglieder mit an.

Das lohnt sich dann schon.

Wacht auf…

Grade stolperte ich im Internet über "Die Internationale", also den Text davon.

Spontan fing ich an still in mich hinein zu singen und musste dann doch lachen. Ich glaube nicht, dass viele in meinem Alter (Update: die im westlichen Teil Deutschlands aufgewachsen sind) die Internationale kennen/singen können.

Gruß an Onkel Günter! :mgreen:

Ich will kein Sofa

Also ehrlich, wenn man einer Frau ungefähr 23.857 Sofas zeigt, wie soll sie sich da entscheiden können. Ich glaube, ich will kein neues. Selber Schuld. *schmoll*

Als ich am Möbelhaus heute morgen gegen 9:35 Uhr aufschlug, war ich überrascht, wie leer es noch war. Am Eingang bekam man erst mal eine Minischachtel Milka Herzchen (weiß nicht wie die heißen und such jetzt auch nicht extra) in die Hand gedrückt. Nougat. Wenn’s sein muss. ;-)

Dann lief ich durch die Weihnachtsabteilung, die kein Ende nahm und sucht nach dem Weg nach oben. Dass die Sofas im ersten Stock und die Betten im zweiten Stock waren, das hatte ich nämlich schon durch den Prospekt rausbekommen. Ich war quasi gut vorbereitet.

Der Weg nach oben stellte sich dann nicht, wie erwartet, als Treppe heraus, sondern als, ja, wie nenne ich das jetzt? Wendelrampe? Wendelschräge? Also es war wie eine riesige Wendeltreppe, nur ohne Stufen. Und wenn nicht alle Familien nebeneinander hätten gehen müssen, dann wäre ich ruckzuck da hoch gestapft.

Und wie das ja ganz oft ist: das Objekt der Begierde stand quasi direkt vor mir. Hallo? Ich komm da die Schräge hoch und stehe quasi direkt vor meinem neuen Ecksofa? Klein, nett, kuschelig sah es aus. Doch leider kam das Erwachen beim Probesitzen: die Sitzfläche war so lang, dass man sich gar nicht hinten anlehnen konnte. Nur, wenn man sich eins der riesigen Kissen in den Rücken stopfte und dann auch nicht gemütlich. Oh männo! So schön wär das gewesen und sogar ein Preisschnäppchen. Aber ich hab es erst mal stehen gelassen und hab meine Runden (Schleifen, Ellipsen, Knoten) gedreht.

Aber wie es dann so sein soll: nichts, was hundertprozentig zusagt. Leder schied schon mal gleich aus, ist mir zu kalt. Dann ist wohl momentan sehr grober Stoff ganz doll in Mode. Kartoffelsackähnlich, nur in diversen Farben. Igitt, gar nicht meins. Damit schrumpfte die Auswahl schon zusammen. Klein muss es sein, für mein kleines Wohnzimmer. Also nicht so wummig, mit riesigen Rückenlehnen. Schon wieder schrupft es. Und so ganz grade Sachen mag ich auch nicht. *schrumpf* Und nicht zu hart und nicht zu weich, am liebsten knallrot, keine Schlammfarben, keine hohen Armlehnen und nun folgen noch etwa 78 andere Kriterien. Die Sache mit der Sitzfläche nicht zu vergessen. Ich bin nicht so groß und möchte nicht, wenn ich mich anlehne mit den Füßen in der Luft wippen. Die Ausbeute war dann also quasi null. Machen wir mal mit dem Bett weiter…

Also noch ein Stockwerk höher und gleich wurde es noch frustrierender. Mein Bett muss mit dem Kopfteil unter der Schräge stehen und damit darf das Kopfteil nur 70 cm hoch sein. Haha, damit haben wir dann ja schon mal ein Ausschlusskriterium für etwa 98% aller Betten. Der Rest sieht aus wie Kinderzimmerbetten oder so Dinger aus dem Dänischen Bettenhaus, unlackiert, gebeizt. Urks, die sehen aus, als ob man die im Garten aufstellen könnte. Druckimprägniert. Passend zum Palisadenzaun. Frust.

Ein Schlafsofa brauche ich nun überhaupt nicht, aber ich schlenderte trotzdem so durch die Abteilung, als mir dieses Bettsofa ins Auge fiel. Nicht so groß, falsche Farbe, aber da kann man ja wohl was machen. Und dort als Eck-Bettsofa aufgebaut. Saß sich nett, schöne Armlehnen. Hallo, Herr Berater… Und schon hatte ich den am Bein, der übrig geblieben war. Ich erzählte ihm, was ich wollte, kein Bettsofa, sondern das als Ecksofa. Seine Antwort: Ist aber ein Bettsofa. Ach echt? Also pass mal auf, noch mal: Bekomme ich das auch als Ecksofa, ohne Bett? Staunen auf der anderen Seite. Er müsste mal den Katalog holen. Keine drei Meter von uns entfernt stand der Computer. Aber er machte sich auf die Suche nach dem Katalog. Den er nicht fand, die Kollegin half dann auf die Sprünge. Aha, wir kommen weiter. Nachdem wir dann endlich auch das richtige Modell in dem 6-seitigen Faltblatt gefunden hatten (es gibt Situationen, da möchte man den Leuten die Sachen aus der Hand nehmen und einfach nur selber gucken, weil man schneller ist), ging es doch tatsächlich, dass man sich aus den Einzelteilen ein Ecksofa zusammenbasteln konnte. Siehe da!
Ich mach es kurz: es wurde schwierig. Er konnte mir keine genauen Preise sagen, weil das auf den Stoff ankommt (den ich gern ausgesucht hätte für den Fall). Er konnte für einige Teile keine Preise finden, steckte sich die Visitenkarte, auf die er in unleserlicher Schrift Notizen für mich machte, zwischendurch mal in den Mund (bahhh!), lief länger mal durch die Gegend um Kollegen zu fragen und letztendlich habe ich einen Ungefährpreis bekommen, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob auch wirklich alles drin ist. Über Kissen oder sowas haben wir uns nicht unterhalten. War mir dann auch zu anstrengend.

Auf dem Weg nach unten schnappte ich mir dann noch einen Berater aus der Sofaabteilung, der mir das erste Objekt der Begierde ausreden sollte. "Mein" wunderschönes Ecksofa mit der schrecklich langen (tiefen?) Sitzfläche. Es bestand ja noch die Hoffnung, dass die Firma auch richtige Sofas machen kann. Nein, kann sie nicht. Das ist der letzte Schrei, wurde mir mitgeteilt. Da soll man sich "draufflegeln". Also eigentlich ein Liegesofa, Oder man muss die großen Kissen in den Rücken stecken. *schnief* Das wird dann doch nicht meins. Schade, schade.

Nun sitze ich hier mit der Visitenkarte und weiß nicht, ob ich damit überhaupt noch was anfangen will. Ich werde noch mal genau messen und vielleicht ein Familienmitglied schnappen zur Unterstützung und das noch mal ansehen.

Geld ausgeben ist auch gar nicht so einfach.

Update: Ein erneutes Vermessen zeigte dann, dass das Sofa zwar von den Längen her unterzubringen wäre, aber die Höhe (die ich zum Glück auch mal ausgemessen hatte) passt mir nicht. 15 cm höher als das alte. Abgelehnt.

Herdenzwang

Am nächsten Montag ist bei uns Sperrmüll. Das ist einmal im Jahr "kostenlos", also in den Müllgebühren enthalten. Ansonsten muss man das anfordern und dann kostet es natürlich extra.

Nun habe ich heute Nachmittag festgestellt, dass die Nachbarstraße schon heute alles raus räumt, was mir seltsam vorkam, weil die Straßen eigentlich immer zusammen abgefahren wurden. Aber der Blick in den Müllkalender bestätigt: die sind morgen dran, wir nächste Woche.

Was mir aber auch auffiel, als ich zurück kam: in unserer Straße steh nun auch schon vor einigen Häusern der Sperrmüll. Den werden sie wohl wieder reintragen müssen. Määääähhh.

Aber was noch viel mehr auffällt ist, dass nicht schon den ganzen Tag marode VW-Bullis und Pritschenwagen mit polnischen Kennzeichen hier die Runde drehen und alles einsammeln, was nicht niet- und nagelfest ist. Haben die dieses Jahr unseren Sperrmüllkalender nicht bekommen? Urks.

He, ich bau auf euch. Am Sonntag werde ich lauter Sachen rausstellen, die der Sperrmüll garantiert nicht mitnimmt. Also bitte lasst mich nicht im Stich.

Das Grauen

Morgen werde ich es wagen und mich ins neu eröffnete Möbelhaus wagen. Oder doch lieber übermorgen?

Ich bin ja noch immer auf der Suche nach Sofa und Bett. Und nun gibt es wegen der Neueröffnung am 4., 5. und 6. Oktober 22% auf alle Möbel. Das wär ja schon was, wenn ich denn wirklich was finden sollte.

Das Problem ist nur die Neueröffnung, die mir ja grade diesen Rabatt beschert. Da werden Abermillionen (dieses Wort schreibe ich zum ersten Mal in meinem Leben!) von Menschen mit Kindern rumlaufen. Denn geboten wird außer dem Rabatt:

Cocktails für 1 €, das Leonardoglas darf man mitnehmen
Bratwurst für 1 €
Getränke für 0,50 €
Kosmetikvorführung (sehr passend im Möbelhaus, aber na ja)
Kochvorführung
Ha-Ra-Vorführung (diese teuren Mikrofasertücher)
Kinderprogramm mit Zauberhexe, Kinderschminken und Ballonmodellage
Frühstück für 1,90 €
Schnitzel mit Pommes für 1,90 €
Kaffee und Kuchen für 1,90 €
usw.

Alle Leute, die sich zu Hause langweilen und günstig Frühstück/Mittag/Kaffee haben möchte oder die Kinder mal los sein wollen, die werden da aufschlagen.

Und ich mittendrin, mit realem Kaufwunsch. :???:

Lecker

So, nun kann der Winter kommen, wenn es sein muss.

Mein Lieblings-Winter-Tee ist wieder online im Laden.

Das heißt dann aber auch, dass man bald wieder Winterreifen braucht.

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